Fachbegriffe am Bau

Fachbegriffe

Term Definition
Dachflächenfenster

Anders als Dachfenster liegen Dachflächenfenster direkt in der Dachfläche. Sie unterliegen erhöhten Anforderungen in Bezug auf die Schlagregensicherheit und müssen entsprechend geprüft sein. In aller Regel bestehen sie aus einer Schwingflügelkonstruktion. Normalerweise werden Dachflächenfenster bis zu einer Dachneigung von 15° eingebaut. Bei einer Dachneigung unter 15° müssen Sonderregelungen und Sondermaßnahmen beim Einbau beachte werden.

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FI-Schutzschalter

fiDieser umgangssprachliche Begriff ergibt sich aus dem "F" für Fehler und dem "I" aus dem Formelzeichen für elektrischen Strom, woraus das Kurzwort "FI-Schutzschalter" oder auch nur FI-Schalter" entstanden ist. Der korrekte Begriff lautet Fehlerstromschutzschalter und wird mit RCCB (Residual-Current Circuit Device) abgekürzt. Nach der internationalen Normung hat sich seit 2008 jedoch das Kürzel "RCD"(Residual Current protective Device, Reststromschutzgerät) durchgesetzt. Der Schutzschalter unterbricht den Stromkreislauf, wenn ein hoher Fehlerstrom gegen Erde fließt. Sie sind eine Sicherheitsvorrichtung gegen Stromschläge, die in Baustellenverteilern, Schulen, Schwimmbädern, Laboratorien, und allen feuergefährdeten Betriebsstätten eingebaut werden muss.

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Kommune

Beim Hausbau oder einem größeren Umbau spielt die zuständige Baubehörde einer Kommune in mehrfacher Hinsicht eine große Rolle. Sie erteilt alle zum Neubau und Umbau notwendigen Genehmigungen, ihre Richtlinien und Vorschriften müssen eingehalten werden. Muss das Grundstück an die Kanalisation angeschlossen werden, ist auch dafür die Kommune dafür zuständig. Manche Kommunen bieten auch Fördermittel beim Hauskauf oder -bau.

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Öffentliche Wohnungsbauförderung

Der Staat möchte mit der öffentlichen Wohnungsbauförderung die Anschaffung von privat genutztem Wohneigentum, städtebauliche Ziele oder das Gelingen der Energiewende fördern. Dies kann auf verschiedene Arten geschehen. Es gibt beispielsweise die direkte Förderung durch finanzielle Zuwendungen, aber auch eine indirekte Förderung, die durch Steuerentlastungen in Form von Abschreibungsmöglichkeiten etc. gewährt werden kann. In vielen Fällen werden auch zinsgünstige Kredite vergeben.

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Planungssicherheit

Für jeden Bauherren ist eine größtmögliche Planungssicherheit wichtig. Diese umfasst im Wesentlichen die Baukosten und die Dauer der Bauzeit. Fertighausanbieter und Baufirmen für schlüsselfertigen Hausbau haben sich darauf spezialisiert, Häuser und Wohnungen zum Festpreis und zu einem vertraglich festgelegten Übergabetermin fertigzustellen. Sie bieten damit eine größtmögliche Planungssicherheit.

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Plusenergiehaus

Von einem Plusenergiehaus spricht man, wenn ein Gebäude mehr Energie erzeugt als es selbst verbraucht. Es handelt sich hierbei also um ein Gebäude mit sehr hohem Energieeffizienzstandard. Neben dem Passivhaus und dem Nullenergiehaus gilt das Plusenergiehaus als das beste und fortschrittlichste Modell unter allen Energiesparhäusern. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Überschuss an erzeugter Energie durch ein Plusenergiehaus zu nutzen: So kann die Energie beispielsweise ins öffentliche Netz eingespeist werden, wofür der Hausbesitzer eine Vergütung erhält; es ist aber auch möglich, die Energie in speziellen Anlagen zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt, z- B.zum Betanken eines Elektroautos, zu nutzen. Da die Bau- oder Anschaffungskosten für ein Plusenergiehaus jedoch deutlich über denen eines herkömmlichen Hauses oder eines Energiesparhauses mit anderem Standard liegen, benötigt es einen gewissen Zeitraum, bis sich diese Mehrinvestitionen durch die Erzeugung großer Energiemengen wieder amortisiert haben. (www.niedrigenergiehaus-bauen.de)

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Reihenhaus

Von einem Reihenhaus spricht man, wenn mehrere Häuser gleichen Typs Wand an Wand stehend auf einem jeweils eigenen Grundstück errichtet sind. Dabei unterscheidet man zwischen Reihenmittelhäusern und Reihenendhäusern. Die Enden der jeweiligen Reihen werden manchmal auch als Reiheneckhaus bezeichnet und sind in der Regel etwas größer als die benachbarten Reihenmittelhäuser. Die Vorteile des Reihenhauses liegen in der Kostenersparnis durch die gemeinsam genutzten Elemente wie beispielsweise Bodenplatten, Dächer etc. Außerdem sind die Grundstücke von Reihenhäusern in der Regel deutlich kleiner als die von freistehenden Einzelhäusern, was ebenfalls den Preis reduziert. Da mindestens eine der Außenwände an ein benachbartes Reihenhaus grenzt, reduzieren sich durch den geringeren Heizbedarf die Energiekosten. Reihenhäuser werden oft in schlüsselfertiger Bauweise errichtet.

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Speicherheizgerät

Ein Speicherheizgerät ist eine Elektroheizanlage, die die im Keramikmaterial gespeicherte Wärme über angesaugte und abgegebene Luft im Raum verteilt. Die Wärmespeicherung geschieht vorwiegend aus Gründen der Kostenersparnis, da bei dieser Heizungsform der günstigere Nachtstrom zum Aufladen der Heizung verwendet wird. Allerdings fällt die Ökobilanz von Elektroheizgeräten recht schlecht aus, sodass Experten empfehlen, diese nicht dauerhaft zu nutzen.

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Tauwasserbildung

Tauwasser bildet sich, wenn die Oberflächentemperatur eines Bauteils niedriger als die Taupunkttemperatur der angrenzenden Luft ist. Dies lässt sich immer wieder in unbeheizten oder ungenügend beheizten Räumen beobachten. Auch bei zu feuchter Raumluft oder beim Austausch von kühler Luft in warme, feuchte Luft bildet sich Kondens- und somit Tauwasser.

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Warmwasserbereitung

Warmwasser gehört zum normalen Wohnstandard. Die Warmwasserbereitung erfolgt in der Regel mit Hilfe von Durchlauferhitzern oder Boilern. In Durchlauferhitzern wird das Wasser erst während der Entnahme beim Durchfließen des Erhitzers erwärmt. Ein Boiler ist ein Warmwasserbereiter, der das Wasser in einem Kessel speichert und fest in das Heizsystem eines Gebäudes integriert ist.

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Abnahme

Unter Abnahme oder Bauabnahme versteht man die Übergabe des fertigen Bauwerks vom Bauunternehmen an den Käufer. Hierbei erfolgt auch der Gefahrenübergang von der Baufirma auf den Hauseigentümer und es beginnt der Lauf der Gewährleistungsfrist. Die Abnahme kann entweder durch eine förmliche Erklärung oder auch einfach durch die Ingebrauchnahme des Bauwerks geschehen. Über die verschiedenen Formen der Abnahme informieren wir Sie auf www.hausbauberater.de/abnahme.

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Abnahmeprotokoll

Im Abnahmeprotokoll wird die Abnahme des fertigen Bauwerks schriftlich festgehalten. Es besteht keine Verpflichtung, ein solches Protokoll anzufertigen. Meist wird es jedoch getan, um beispielsweise den Beginn der Gewährleistungsfrist und eventuelle Mängel, die vom Bauunternehmen behoben werden müssen, schriftlich festzuhalten.

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Abnahmetermin

Um die Abnahme des Bauwerks, also die Übergabe vom Bauausführenden oder Bauträger an den Bauherrn oder Käufer, durchzuführen, wird ein Abnahmetermin vereinbart. An diesem Termin wird das Bauwerk abgenommen, die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistungsfrist beginnt.

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Absorber

Ein Absorber ist ein Bauteil einer Solaranlage. Er dient dazu, die auf die Solarkollektoren treffende Sonnenwärme auf die Solarflüssigkeit zu übertragen, die ständig durch eine Rohrschlange auf der Oberfläche des Absorbers geleitet wird.

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Altlasten

Altlasten sind in erster Linie tatsächlich bestehende oder drohende (finanzielle) Belastungen durch verunreinigte Böden oder ebensolche Böden der Nachbargrundstücke. Aber auch Immobilien, die beispielsweise aufgrund der Verbauung schädlichen Materials wieder zurückgebaut – sprich: abgerissen – und entsprechend entsorgt werden müssen, werden als Altlasten bezeichnet.

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Armatur

Armaturen sind Bauteile, die zum Öffnen und Schließen von Rohrleitungen verwendet werden. Im Wohnhaus sind vor allem Armaturen in den Bädern oder der Küche zur Regulierung der Trinkwasserzufuhr oder in Nebenräumen für die Zufuhr von Erdgas geläufig.

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Aufmaß

Als Aufmaß werden das genaue Messen entweder eines bereits bestehenden Bauwerks oder die Erhebung des Leistungsumfangs anhand von Ausführungsplänen bezeichnet sowie die anschließende zeichnerische Umsetzung der ermittelten Messergebnisse. Es ist die Grundlage für die zu erbringenden Handwerkerleistungen und der am Bau mitwirkenden Unternehmen oder Subunternehmen untereinander und mit dem Bauträger.

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Aufräumkosten

Im Bauablauf sind immer Aufräumarbeiten wie etwa das Abfahren von Bauschutt notwendig. Diese verursachen die sogenannten Aufräumkosten. Zudem sind Aufräumkosten im Leistungsumfang der Gebäude- und Bauleistungsversicherung enthalten, sofern diese nach Eintritt einer der versicherten Gefahren anfallen.

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Aufsichtsbehörde

Eine Aufsichtsbehörde ist in dem ihr zugeordneten Handlungsrahmen befugt, Maßnahmen anzuordnen, die der Durchsetzung der entsprechenden Rechtsnormen dienen. Im Bauwesen  sind die Bauaufsichtsbehörden gemeint, die sich mit Bauordnungs- und Baugenehmigungsverfahren beschäftigen. Die oberste Bauaufsichtsbehörde ist das zuständige Fachministerium, in den meisten Bundesländern folgen dann in der Behördenhierarchie die Bezirksregierungen und in der untersten Ebene die örtlichen Landratsämter, selbstständigen oder kreisfreien Städte.

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Aufsparrendämmung

Sie ist die effizienteste und sauberste Methode, ein Dach zu dämmen. Das Dämmmaterial wird direkt unter den Dachziegeln angebracht, sodass sich diese Dämmvariante insbesondere dann empfiehlt, wenn das Dach sowieso neu eingedeckt werden soll. Wenn Dämmplatten verlegt werden, muss vorab eine Schalung auf den Sparren befestigt werden.  Biegesteife Dämmplatten können hingegen unmittelbar auf den Dachsparren angebracht werden.

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Aufteilungsplan

Als Aufteilungsplan oder Teilungsplan bezeichnet man eine durch die zuständige Behörde bestätigte Bauzeichnung. Aus dieser Zeichnung geht die Aufteilung eines aus Wohnungseigentum bestehenden Gebäudes hervor. Auch die Lage und Größe der im Sondereigentum oder im Gemeinschaftseigentum stehenden Gebäude wird hieraus ersichtlich. Der Aufteilungsplan wird verpflichtend durch die Abgeschlossenheitserklärung ergänzt.

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Ausbau

Mit dem Begriff Ausbau werden zwei unterscheidliche Dinge verbunden: 1. Alle Maßnahmen, die einen Rohbau zu einem schlüsselfertigen Gebäude machen 2. Alle Veränderungen oder Ergänzungen, die zu einer geplanten Nutzungsart führen (Beispiel: Dachbodenausbau zu Wohnzwecken).

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Ausbauhaus

Ein Ausbauhaus ist ein Neubau, bei dem der Bauherr den Innenausbau ganz oder teilweise selbst übernimmt. Es gibt keine allgemeingültige Vorschrift darüber, welche Leistungen vom Hersteller erbracht werden müssen. Üblicherweise sind ab Oberkante Kellerdecke alle Innen- und Außenwände inklusive Wärmedämmung und fertiger Fassade, das eingedeckte Dach, Fenster und Terrassentüren (eventuell mit Rollläden), Haustür, Leerrohre für die elektrischen Leitungen sowie Rohre für Wasser-, Abwasser- und Gasanschlüsse im Leistungsumfang enthalten. Lesen Sie auch die Informationen auf www.ausbauhaus-bauen.de.

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Ausblühung

Hinter einer Ausblühung versteht man verkrustete Salzablagerungen an der Maueroberfläche in Form weißer Kristalle. Diese werden aus salzhaltigen Baumaterialien, wie beispielsweise verschiedenen Mörteln oder Putzen, mit der Zeit ausgelöst, was ein vollkommen normaler Prozess ist. Werden frühere Ausblühung bei Sanierungen nicht vollständig entfernt, so begünstigt dies neue Ausblühungen.

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Außenanlagen

Außenanlagen sind sämtliche Teile eines Grundstücks, die nicht zum Gebäude gehören. Dazu zählen beispielsweise Gartenanlagen, Fahr- und Laufwege, Terrassen, Einfriedungen, Leitungen zur Ver- und Entsorgung (bis zur Grundstücksgrenze) usw. Die Kosten für die Herstellung von Außenanlagen gehören aus steuerrechtlicher Sicht nur teilweise zu den Herstellungskosten. Es sind lediglich diejenigen, die für Einfriedungen, Wegebefestigungen sowie für die Ver- und Entsorgung entstehen.

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Außenbereich

Ein Grundstück befindet sich in einem Außenbereich, wenn es sich weder im Bereich eines qualifizierten Bebauungsplans noch innerhalb eines zusammenhängend bebauten Ortsteils befindet. Die Bebauung solcher Außengrundstücke ist nur unter besonderen Bedingungen möglich, da hierfür in der Regel keine Versorgungs- und Entsorgungsleitungen vorhanden sind, und eine Bebauung normalerweise immer im Zusammenhang vorgesehen ist.
Siehe auch "Das öffentliche Baurecht" auf  www.abir.eu unter der Überschrift "So wird im Bauplanungsrecht mit nicht überplanten Gebieten verfahren".

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Außentreppe

Als Außentreppe wird eine Treppe bezeichnet, die sich außerhalb des Gebäudes befindet. Sie kann dazu dienen, über oder unter dem Bodenniveau liegende Etagen miteinander zu verbinden. Treppenaufgänge zur Haustür, Kellertreppen, aber auch Treppen innerhalb des Gartens fallen unter die Rubrik Außentreppe. Daneben gibt es Außentreppen, die als Brandschutz dienen. Sie befinden sich vor allem an hohen Gebäuden als zusätzlicher Fluchtweg (Feuertreppen).

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Außenwand

Die Außenwand schützt das Gebäude vor Umwelteinflüssen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um eine Außenwand zu gestalten. Zu ihnen zählt man unter anderem Wärmedämmverbundsysteme sowie die einschalige und die zweischalige Außenwand. Zudem kann die Außenwand verschieden verkleidet werden, z. B. durch Klinker oder Putz.

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Ausfalltage

Im Baugewerbe gibt es im Winter immer wieder Ausfalltage wegen Schlechtwetter, an denen die Arbeiten auf der Baustelle ruhen müssen. Die Beschäftigten erhalten in dieser Zeit seit 2006 das sogenannte Saison-Kurzarbeitergehalt, das in vorangegangenen Jahren zunächst Schlechtwetter- und später Winterausfallgeld hieß. Diese Lohnersatzleistung wird im Zeitraum vom 1. Dezember bis zum 31. März gezahlt. Für den Bauherrn kann sich der Übergabetermin des fertiggestellten Hauses aufgrund witterungsbedingter Ausfalltage verschieben. In vielen Notarverträgen mit dem Bauträger wird dies schriftlich festgehalten.

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Aushub

Erd- und Gesteinsmassen, die beim Ausheben einer Baugrube, einer Straße  oder eines Kanalschachts anfallen, werden als Aushub bezeichnet. In der Regel verbleibt der Mutterboden auf dem Baugelände und wird zur späteren Gartenanlage genutzt, während das restliche Erd- und Gesteinsmaterial abgefahren wird. Zur Verfüllung der Baugrube wird nur humusfreier Boden ohne Steine oder Schutt verwendet.

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Ausschreibung

Im Rahmen einer Ausschreibung werden Bauhandwerker oder Baufirmen durch den Bauherrn oder seinen Architekten dazu aufgefordert, verbindliche Angebote für bestimmte Bauleistungen abzugeben. Grundlage dafür sind die Leistungsverzeichnisse. Die Ausschreibung verfolgt das Ziel, verbindliche Bauverträge abzuschließen. Dafür müssen in der Ausschreibung die genauen Bedingungen zur Vergabe aufgeführt werden.

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Ausschreibung

Die Ausschreibung erfolgt in Leistungsverzeichnissen, bevor Bauaufträge vergeben werden. Beim Bau von privat genutzten Immobilien erfolgt die Ausschreibung indirekt, indem sich der Bauherr oder die Bauherrin verschiedene Kostenvoranschläge ausstellen lässt und dann den gewünschten Dienstleister auswählt. Öffentliche Institutionen müssen das Ausschreibungsverfahren gem. VOB formalisiert abwickeln.

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Austrocknung von Mauerwerk

Die Austrocknung von Mauerwerk wird in der Bautechnik auch als Mauertrockenlegung bezeichnet. Dabei kann dieser Vorgang auf verschiedene Art und Weise erfolgen. So differenziert man zwischen einer künstlichen Austrocknung mithilfe chemischer Stoffe, die fein vernebelt werden, und einer Austrocknung durch verschiedene technische Lüftungs- und Trocknungsarten.
Weitere Informationen finden Sie auf www.hausbauberater.de/bautrocknung

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Barrierefrei

Als barrierefrei werden alle baulichen Maßnahmen bezeichnet, die dazu dienen, behinderten und alten Menschen das Leben zu erleichtern und deren Lebensverhältnisse zu verbessern. Die Planungsgrundlagen für barrierefreies Wohnen müssen der DIN 18040-1 Teil 1 und 2 sowie DIN 18040-2 entsprechen. Für öffentliche Gebäude gilt die DIN 180 40-1. (www.hausbauberater.de/barrierefrei-bauen)

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Bauantrag

Ein Bauantrag wird an die zuständige Stadt- oder Gemeindeverwaltung gestellt, um von dieser überprüfen zu lassen, inwieweit das geplante Bauvorhaben mit dem öffentlichen Baurecht vereinbar ist. Daher muss der Bauantrag immer bei der Kommune gestellt werden, in deren Gebiet das zu bebauende Grundstück liegt. Ziel des Bauantrags ist es, eine Baugenehmigung für das betreffende Grundstück zu bekommen. Der Bauantrag muss zahlreiche Angaben zum Gebäude enthalten, zum Beispiel die Bauart, die Bauweise, die Grundstücksgröße usw. Zudem sind Nachweise über die Standsicherheit und die Schall- und Wärmeisolierung des Gebäudes beizufügen. Auch Bauzeichnungen, Lagepläne und eine Berechnung des umbauten Raumes müssen mit dem Bauantrag zur Prüfung eingereicht werden. Erst wenn der Bauantrag genehmigt ist, darf mit dem Bau des Gebäudes begonnen werden.
Siehe auch "Das öffentliche Baurecht" auf  www.abir.eu unter der Überschrift "Vom unbeplanten Boden bis zum genehmigten Baugrundstück: Das passiert beim Baugenehmigungsverfahren".

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Bauanzeige

Eine Bauanzeige wird bei der zuständigen Baugenehmigungsbehörde eingereicht, sofern für das Baugrundstück bereist ein Bebauungsplan existiert. Das Verfahren ist eine stark verkürzte Variante eines Bauantrags: Ein Architekt oder Bauingenieur bestätigt die Einhaltung der Bauvorschriften sowie die erforderliche Gebäudestatik. Mit diesen Angaben reduziert die Baugenehmigungsbehörde ihren Prüfaufwand.

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Baubeschreibung

Baubeschreibung für den Bauantrag
Die Baubeschreibung wird in der Regel mit in den Bauantrag aufgenommen. Es handelt sich hierbei um eine detailgenaue und differenzierte Beschreibung der Bauweise eines Gebäudes. In diese Beschreibung müssen auch die verwendeten Baumaterialien, die Haustechnik und viele andere Faktoren einfließen. Auch die genaue Baukonstruktion muss in der Baubeschreibung detailliert dargelegt werden.

Baubeschreibung für den Bauherrn (Bau- und Leistungsbeschreibung)
In einer Baubeschreibung legt ein Hausanbieter fest, welche Leistungen in seinem Preis enthalten sind, sie wird zu einem Bestandteil des Bauvertrags. Bauinteressenten sollten der Bausbeschreibung größte Bedeutung beimessen. Dieses Dokument kann durchaus zu Fehleinschätzungen führen, wenn die Leistungsaussagen nicht ausreichend sind.  Siehe auch www.hausbauberater.de/hausangebote-baubeschreibungen-vergleichen

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Baubiologie

Bei diesem relativ neuen Fachgebiet werden die ganzheitlichen Zusammenhänge zwischen Gebäuden und ihren Nutzern betrachtet. Mit dem Ziel, die größtmögliche Wohngesundheit und ein optimales Wohlbefinden zu erreichen, betrachten Baubiologen die gegenseitigen Wirkungen von Baukonstruktionen, -materialien und –installationen aufeinander.

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Baudenkmal

In Deutschland können Gebäude denkmalrechtlich in neun Bundesländern den Status „Baudenkmal“ erhalten, wenn es sich dabei um ein baugeschichtlich besonders wertvolles Objekt handelt. Die Eigenschaft als Baudenkmal beinhaltet, dass bauliche Veränderungen an diesem Gebäude nur mit Zustimmung der zuständigen Denkmalschutzbehörde vorgenommen werden dürfen. Aufwendungen, die zur Erhaltung oder sinnvollen Nutzung eines Baudenkmals notwendig sind, können in der Regel steuerlich abgeschrieben werden; hier wird der Begriff des Baudenkmals bundesweit einheitlich verwendet. Außerdem gibt es für bestimmte bauliche Maßnahmen an Baudenkmalen Zuschüsse von der öffentlichen Hand.

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Bauerwartungsland

Flächen, die zur Bebauung im Rahmen eines Flächennutzungsplanes vorgesehen sind, bezeichnet man als Bauerwartungsland. Allerdings ist dies eine unverbindliche Angabe, somit besteht kein Rechtsanspruch auf eine spätere Bebauung dieser Flächen.

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Baufeuchte

Unter der Baufeuchte versteht man die Feuchtigkeit, die durch den Bauprozess in das Bauwerk zwangsweise eingebracht wird. Sie entsteht in der Regel durch die Verwendung von Wasser und lässt sich nicht vermeiden. Durch ein gezieltes Austrocknen wird die Baufeuchte reduziert, allerdings kann es mehrere Heizperioden dauern, bis das Mauerwerk vollständig trocken ist. Siehe auch www.hausbauberater.de/bautrocknung.

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Baufläche

Wird für ein Grundstück ein Flächennutzungsplan erstellt, so ist in diesem auch die für die Bebauung vorgesehene Fläche auszuweisen. Man spricht dabei auch von der Baufläche. Sie muss nach der allgemeinen Art ihrer baulichen Nutzung dargestellt werden. Man unterscheidet in der Baunutzungsverordnung zwischen verschiedenen Bauflächen, zum Beispiel Wohnbauflächen, gewerbliche Bauflächen, gemischte Bauflächen und Sonderbauflächen.

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Baufortschritt

Der Baufortschritt definiert den Fortgang des Hausbaus und lässt Rückschlüsse auf denFertigstellungstermin zu. Der Baufortschritt ist sowohl im Hinblick auf die Baufinanzierung als auch der Einzugsplanung wichtig. Die Ratenzahlung der Baukosten erfolgt in der Regel gemäß eines Zahlungsplans nach dem Baufortschritt.

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Baugebiet

Von einem Baugrundstück spricht man, wenn ein bestimmtes Areal im Bebauungsplan zur Bebauung vorgesehen ist. Baugebiete werden nach der Art der zulässigen Nutzung und der Art der zulässigen Betriebe und Anlagen unterschieden. Es gibt beispielsweise reine Wohngebiete, allgemeine Wohngebiete, Kleinsiedlungsgebiete, Mischgebiete und Gewerbegebiete. Alternativ kann ein Baugrundstück auch innerhalb eines Innenbereichs eines Ortsteils liegen.

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Baugenehmigung

Die Baugenehmigung wird nach der positiven Prüfung eines Bauantrags erteilt. Es handelt sich hierbei um einen schriftlichen Bescheid, der durch die örtlich zuständige Bauaufsichtsbehörde ausgestellt wird. Dieser Bescheid sagt aus, dass dem beantragten Bauvorhaben bezüglich des öffentlichen Rechts keine Bedenken oder Hindernisse entgegenstehen. Allerdings kann eine solche Baugenehmigung mit Auflagen versehen sein. Des Weiteren ist sie gebührenpflichtig und wird der Regel befristet ausgesprochen. Nach welchen Kriterien eine Baugenehmigung ausgesprochen wird, ist in der jeweiligen Bauordnung des Bundeslandes geregelt. Siehe auch www.abir.eu/baurecht/baugenehmigung.html

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Baugrenze

Im Bebauungsplan werden sogenannte Baugrenzen festgelegt. Dabei handelt es sich um Grenzen, die von Gebäuden oder auch Gebäudeteilen nicht überschritten werden dürfen.

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Bauherr

Als Bauherr bezeichnet man jene Person, die entweder selbst oder auch durch Dritte ein Bauvorhaben durchführen lässt. Dabei handelt der Bauherr im eigenen Namen und lässt das Bauvorhaben auf eigene Rechnung durchführen. Der Bauherr entscheidet über die Gestaltung und die Finanzierung des Gebäudes und trägt sämtliche Risiken sowohl in der Bauvorbereitung als auch in der Durchführung.

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Baukran

Ein Baukran wird auf Baustellen eingesetzt, um schweres Material an die gewünschte und ohne Kran schwer zugängliche Position zu bringen. Baukrane werden vornehmlich bei Hochbau- und Rohbauarbeiten verwendet. Meist werden dabei Turmdrehkräne oder Kletterkräne eingesetzt, da diese leicht aufstellbar und transportierbar sind.

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Bauleiter

Der Bauleiter leitet Teile einer Baustelle oder die komplette Baustelle und ist für die ordnungsgemäße Ausführung aller anfallenden Bauarbeiten verantwortlich. Bauleiter können sowohl vom Bauherrn als auch dem ausführenden Bauunternehmer angestellt werden. Arbeitet er im Auftrag des Bauherrn, muss er sich neben der örtlichen Bauüberwachung auch darum kümmern, dass alle Baumaßnahmen entsprechend den Bauplänen und der Baugenehmigung ausgeführt werden.

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Baulinie

Die Baulinie (alte Bezeichnungen: Fluchtlinie, Bauflucht, Baukante) kennzeichnet den genauen Standort eines Gebäudes auf einem Grundstück. Sie markiert den Übergang zwischen der bebaubaren und nicht-bebaubaren Grundstücksfläche. Die Baulinie muss zwingend eingehalten werden, wenn sie in den Bebauungsvorschriften festgelegt wurde. Die Baulinie kann entweder als Teillinie oder auch als kompletter Umriss des Gebäudes festgelegt werden. In diesem Fall ist der Gestaltungsspielraum hinsichtlich der Grundform des Gebäudes jedoch sehr stark eingeschränkt. Die Baulinie darf im Übrigen nicht mit der Baugrenze verwechselt werden. Während die Baugrenze eine Linie darstellt, die nicht überschritten, aber zu der durchaus Abstand gehalten werden darf, muss das Gebäude der Baulinie ganz genau folgen. Es darf sie also weder unter- noch überschreiten.

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Baumangel

Bautechnische Fehler werden als Baumangel bezeichnet. Ein Baumangel liegt dann vor, wenn einer Werkleistung eine vereinbarte Eigenschaft fehlt oder diese so fehlerhaft ist, dass sie den vorausgesetzten Gebrauch unmöglich macht oder nur noch ein eingeschränkter Gebrauch des Werks (hier: Haus) möglich ist. Infolge eines Baumangels tritt in vielen Fällen ein Bauschaden auf.

Ausührliche Informationen finden Sie auf

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Bauphysik

Die Bauphysik beschäftigt sich mit der Übertragung von Wärme, Feuchte, des Lichts und des Schalls im Inneren von Gebäuden und innerhalb von Bauteilen. Bei der Wärmeübertragung geht es nicht nur um eine gute Dämmung, sondern auch um die Übertragung bei höheren Temperaturen, wie etwa im Brandfall.

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Bausachverständige

Bausachverständige sind Experten mit besonderer fachlicher Sachkunde im Baubereich. Sie erstellen Wertgutachten, Baumangelgutachten und führen Brandschutz- und Schadstoffmessungen durch. Auch Energie- und Sanierungsberatungen gehören zum Portfolio vieler Bausachverständiger. Ein Bausachverständiger wird meist herangezogen, wenn es Unstimmigkeiten beim Preis eines Gebäudes oder in Bezug auf Mängel und bestimmte Baueigenschaften gibt. Auf www.hausbauberater.de/baurecht-sachverstaendige lesen Sie, welche Bedeutung der Sachverständige beim Bau hat.

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Bauschadensgutachten

Wenn in Zusammenhang mit einem Bauprojekt Schäden oder Mängel am Gebäude festgestellt werden, müssen diese in einem Bauschadensgutachten offiziell festgehalten werden, wenn die dafür Verantwortlichen Schadensersatz leisten sollen. Ein Bauschadensgutachten wird von einem Bauschadensgutachter mit entsprechender Qualifikation und Berechtigung erstellt und gilt auch vor Gericht als Beweismittel. Auf www.hausbauberater.de/baurecht-sachverstaendige lesen Sie, welche Bedeutung der Sachverständige als Baugutachter hat.

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Bauschuttbeseitigung

Beim Bauen fällt viel Abfall, auch Bauschutt genannt, ab. Die Bauschuttbeseitigung ist Aufgabe des Bauunternehmers. Aus ökologischen und Kostengründen sollten die Abfallmaterialen soweit wie möglich recycelt werden. Bestimmte Abfälle wie z. B. Farb- und Lackreste, Holzschutz- und Lösemittel, PVC-Materialien, asbesthaltige Baustoffe oder Montagekleber und -schäume müssen hingegen als Sondermüll entsorgt werden.

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Baustelle

Alle Flächen, auf denen etwas neu gebaut, umgebaut oder abgerissen wird, werden als Baustelle bezeichnet. Zur Baustelle gehören nicht nur die eigentliche Baufläche, sondern auch alle Flächen zur Materiallagerung, Arbeitsflächen, Stellflächen für Sanitär- und Aufenthaltsräume oder Werkstätten sowie alle Fahrwege und Wendeplätze, die direkt zur Baustelle gehören. Der Bauherr ist grundsätzlich für die Sicherheit der Baustelle verantwortlich und haftbar.

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Baustellenbegehung

Baustellenbegehungen können stattfinden, um den Fortgang der Bautätigkeit, die Baustellensicherheit oder die Einhaltung der Baurichtlinien zu überprüfen. Bauherren, Bauleiter sowie Vertreter von Behörden oder Institutionen, wie etwa die Berufsgenossenschaft, können eine Baustellenbegehung durchführen. Spätestens zum Ende der Bauausführungsphase erfolgt eine Baustellenbegehung in Form der Bauabnahme durch die Behörde. Erst nach der Abnahme darf die Nutzung des Gebäudes beginnen.

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Baustoffe

Als Baustoffe werden sowohl organische als auch anorganische Materialien bezeichnet, die zum Bau von Häusern verwendet werden. Organische Baustoffe sind z. B. Holz, Bitumen oder Pflanzenfasern. Als anorganische Baustoffe kommen u. a. Naturstein, Keramik und Beton zum Einsatz. Auch alle Metalle, die im Baubereich verwendet werden, zählen zu den anorganischen Baustoffen. Wichtig ist, die für den jeweiligen Einsatzzweck passenden Baustoffe auszuwählen. Dabei spielen viele unterschiedliche Faktoren eine Rolle, z. B. die chemischen, physikalischen, optischen und akustischen Eigenschaften. Es wird weiterhin unterschieden zwischen Einkomponenten- und Mehrkomponentenbaustoffen. Letztere sind etwa Mörtel, Stahlbeton, Asphalt usw. Baustoffe beim Massivbau werden auf www.massivhaus-massivbau.de beschrieben.

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Baustrom

Neue Bauvorhaben haben zunächst noch keinen Stromanschluss. Dennoch wird beim Bauen Strom benötigt. Der Bauunternehmer stellt zu diesem Zweck einen Baustromverteiler auf. Dieser sorgt dann während der Bauphase, bis das Gebäude an das Versorgungsnetz angeschlossen ist, für den notwendigen Baustrom. Oft gibt es Streit darüber, wer für die Bereitstellung und Bezahlung des Baustroms verantwortlich ist. Die entsprechenden Regelungen sollten im Bauvertrag getroffen werden.  Es ist ein Irrglaube, dass die Bereitstellung von Baustrom zur Baustelleneinrichtung: Die Übernahme der Kosten für Bereitsstellung und Verbrauch des Baustroms erfolgt in der Regel nur, wenn dies im Bauvertrag/der Baubeschreibung/Leistungsbeschreibung klar definiert ist.

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Bauträger

Der Bauträger kann entweder im eigenen Namen oder auch auf fremde Rechnung handeln. Er plant und realisiert Bauvorhaben auf gewerblicher Basis, ohne dafür selbst Bauleistungen zu erbringen. Dafür trägt der Bauträger die Verantwortung für das jeweilige Bauvorhaben und die Verwendung von Vermögenswerten des Erwerbers. Der Bauträger muss deshalb nach der gültigen Makler- und Bauträgerverordnung entsprechende Sicherheiten in Höhe der Vermögenswerte bieten oder alternativ eine entsprechende Versicherung abschließen. Informatives zum Thema Vertrag mit dem Bauträger finden Sie auf www.abir.eu/baurecht/bautraegervertrag.html.

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Bauunterhaltung

Die Aufrechterhaltung der Nutzbarkeit von Gebäuden wird auch als Bauunterhaltung bezeichnet. Bei den für die Bauunterhaltung anfallenden Kosten wird zwischen den reinen Bauausführungskosten, den Instanthaltungskosten und den Versorgungskosten unterschieden. Die Bauunterhaltung während der Bauausführung umfasst die Investitionskosten zu Errichtung eines Gebäudes. Die Bauunterhaltung zur Instanthaltung beinhaltet Wartung, Reparatur und Erneuerung bestimmter Bauteile, während Strom-, Wasser- und Heizungskosten zu den Versorgungskosten gehören.

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Bauvorlagen

Als Bauvorlagen bezeichnet man alle Unterlagen, die zusammen mit dem Bauantrag bei der zuständigen Behörde einzureichen sind. Nur wenn diese Unterlagen vollständig und ordnungsgemäß erstellt sind, wird der Bauantrag genehmigt werden. Zu den Bauvorlagen zählen beispielsweise die Baubeschreibung, die Grundrisse, Angaben zur Standsicherheit des Gebäudes sowie zum Schall- und Wärmeschutz und die Darstellung der Grundstücksentwässerung.

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Bauwasser

Während der Bauphase wird Wasser benötigt. Solange das Bauvorhaben noch nicht an die Hauptversorgung angeschlossen ist, muss der Bauherr dafür Sorge tragen, dass die Baustelle mit Bauwasser versorgt wird. Meist kann für das Bauwasser ein Standrohr mit eingebautem Wasserzähler beim Wasserversorger gemietet werden. Dieses wird dann an den nächsten Hydranten angeschlossen. Wer für die Bereitstellung von Bauwasser verantwortlich ist und die Verbrauchskosten übernimmt, sollte im Bauvertrag geregelt werden.

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Bauzeichnung

Eine Bauzeichnung zeigt den Grundriss, die Maße, die Ansichten und die benötigten Materialien eines zu erstellenden Bauwerks. Sie wird stets vor der Bebauung des Grundstücks erstellt. Lediglich der zeitliche Ablauf der Bauarbeiten fließt nicht mit in die Bauzeichnung ein. Die genauen gestalterischen Details der Bauzeichnung sind in den entsprechenden Richtlinien im Bauwesen vorgegeben, es gibt z. B. Planformate und vorgeschriebene Linientypen. So muss eine Bauzeichnung im üblichen Maßstab 1:100 sämtliche Angaben wie Ansichten, Grundrisse, Schnitte und Bemaßungen enthalten, damit sie die Vorschriften der BauPrüfVO erfüllt. Zur Kennzeichnung der Flächen, Materialien und Schnitte werden unterschiedliche Schraffuren eingesetzt.

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Bebauungsplan

Der Bebauungsplan wird als Ortssatzung aus dem Flächennutzungsplan entwickelt und ist ein verbindlicher Bauleitplan. Dazu enthält er eine rechtsverbindliche, konkrete Festsetzung über die bauliche Nutzung eines Plangebietes, sowohl bezüglich der Art als auch nach dem Maß. Qualifizierte Bebauungspläne enthalten auch Ausarbeitungen zu den Verkehrsflächen und den überbaubaren Grundstücksflächen. Ausführliche Hinweise finden Sie auf www.hausbauberater.de/bebauungsplan.

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Bekiesung

Unter der Bekiesung versteht man Aufbringen von Kies auf Wegen oder Flachdächern. Bei der Dachbekiesung wird dabei ein Verfahren eingesetzt, bei dem der Kies auf die Dachoberfläche aufgeblasen wird.

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Bestandsverzeichnis

Das Bestandsverzeichnis ist ein Bestandteil des Grundbuches. In ihm werden alle Grundstücke nach speziellen Eigenschaften eingetragen und sortiert sind, z. B. nach Gemarktung, Flurstück, Wirtschaftsart, Lage und Größe. Außerdem sind alle mit dem Grundstück verbundenen Rechte in diesem Verzeichnis vermerkt. Jedes Grundstück besitzt eine eigene Nummer. Grundstücksteilungen, Zu- und Abschreibungen werden ebenfalls im Bestandsverzeichnis vermerkt. Die Bestandteile eines Grundbuchs werden auf www.abir.eu/immobilienrecht/grundbuch.html eingehend erläutert.

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Betriebskosten

Als Betriebskosten bezeichnet man jene Kosten, die dem Eigentümer oder Erbbauberechtigten durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch entstehen. Allerdings erfasst man hierbei nur die laufend entstehenden Kosten. Dazu gehören beispielsweise die Kosten für Grundsteuer, Müllentsorgung, Gartenpflege, Straßenreinigung, Wasserversorgung und -entsorgung sowie für die notwendigen Versicherungen. Wer seine Immobilie vermietet hat, kann die Betriebskosten auf den oder die Mieter umlegen, hierzu gelten jedoch genaue gesetzliche Bestimmungen.

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Bewegungsfläche

Als Bewegungsfläche werden die Abstände zwischen einzelnen Einrichtungen, wie etwa zwischen den Sanitäranlagen, bezeichnet. Für die Bewegungsflächen in Sanitäreinrichtungen, an Rampen, Türen und Aufzügen müssen bestimmte Abstände eingehalten werden, die in den DIN-Vorschriften festgelegt sind. Beim barrierefreien Bauen und beim Bau öffentlicher Gebäude kommt der Einhaltung der DIN-Vorschriften bei den Bewegungsflächen eine besondere Bedeutung zu.

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Bewehrung

Die Bewehrung ist ein Begriff aus dem Stahlbetonbau und bezeichnet die Verstärkung eines Bauteils, um anschließend größere Zugkräfte aufnehmen zu können und die Druckfestigkeit des Betons zu erhöhen. Dabei soll die Rissbildung am Bauteil weitgehend eingeschränkt oder am besten vollständig verhindert werden.

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Biotopwertausgleichsplanung

Wird im Rahmen eines Bauvorhabens in das Bundesnaturschutzgesetz eingegriffen, muss der Naturschutzbehörde mit einem Biotopwertverfahren nachgewiesen werden, dass die deswegen durchgeführten Ersatz- und Ausgleichsmaßnehmen ausreichend sind. Die Bewertung des Ausgleichs erfolgt standardisiert mithilfe von Wertpunkten („Ökopunkten“), die das Ausmaß des Eingriffs vor und nach dem Bauvorhaben widerspiegeln. Die Zahl der Ökopunkte nach dem Eingriff und der Durchführung von Ausgleichsmaßnehmen muss mindestens so groß sein wie vor dem Eingriff.

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Bitumenbahn

Man unterscheidet zwischen der Bitumen-Dachbahn, der Bitumen-Schweißbahn und der Dachdichtungsbahn, der bautechnisch die wohl größte Bedeutung zukommt. Dabei handelt es sich bei der Dachdichtungsbahn um eine ausrollbare Bahn oder Plane, die in erster Linie zu Dichtungszwecken verwendet wird und feuchtigkeitsundurchlässig ist. Zudem kommen solche Bitumen-Bahnen im Tunnelbau zur Anwendung.

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Blitzschutz

Unter dem Begriff Blitzschutz werden sämtliche bauliche und technische Maßnahmen zusammengefasst, mit deren Hilfe in einem Gebäude bei einem Blitzschlag der Strom sicher abgeleitet werden kann. Grundsätzlich sind Blitzschutzmaßnahmen in Form eines äußeren Blitzschutzes (z. B. Blitzableiter) oder eines inneren Blitzschutzes (z. B. Überspannungsschutzgeräte) möglich.

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Blower-Door-Test

Der Blower-Door-Test ist ein Differenzdruck-Messverfahren, mit dessen Hilfe die Luftdichtigkeit eines Gebäudes gemessen wird. Mit dem Blower-Door-Test können Leckagen in der Gebäudehülle festgestellt werden. Durch Leckagen in der Gebäudehülle geht Energie verloren, sodass die Gebäudehülle in diesem Fall ihre Effizienz verliert. Für die Luftdichtigkeit gibt es gesetzliche Vorschriften, sodass bei Neubauten immer ein Blower-Door-Test durchgeführt wird. (www.hausbauberater.de/blowerdoor-messung)

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Bodenbelastung

Im Rahmen der allgemeinen Umweltverschmutzung kann auch das Erdreich durch Abfälle oder Emissionen belastet sein. Vor geplanten Bauvorhaben muss das kontaminierte Erdreich zunächst saniert werden. Dies geschieht meist durch das Abtragen der Altlasten (Schwermetalle oder Mineralöle).

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Bodenklasse

Veraltete Klassifikationen für Böden hinsichtlich Erdarbeiten. Siehe: Homogenbereiche

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Bodenplatte

Die Bodenplatte, auch Gründungs- oder Grundplatte genannt, bildet die Basis eines Hauses. Häuser ohne Keller werden direkt auf der Bodenplatte errichtet. Bei unterkellerten Gebäuden wird der untere Kellerabschluss (der Kellerboden) als Bodenplatte bezeichnet. Die Bodenplatte wird nach den Fundamenten und meist nach einer Dämmschicht errichtet. In der Regel wird sie  in Stahlbetonweise ausgeführt. 
Hinweis: Achten Sie bei Hausangeboten auf Preisangaben "Ab OK Bodenplatte". Auf www.bluffen.info/aktionshaus-bauen.html finden Sie unter der Überschrift "Hausbau ab Oberkante Bodenplatte/Kellerdecke" weitere Hinweise zu dieser Thematik.

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Bodenrichtwert

Wer wissen möchte, wie hoch der Quadratmeterpreis für ein Grundstück ausfällt und nach welchen Kriterien dieser ermittelt wurde, kann dazu den Bodenrichtwert heranziehen. Er wird im Jahresrhythmus neu festgelegt, z. B. anhand der Kaufpreissammlung der Gutachterausschüsse. Der Bodenrichtwert wird auf sogenannten Bodenrichtwertkarten veröffentlicht, die jeder bei der zuständigen Behörde einsehen kann. Jede Karte enthält den durchschnittlichen Kaufpreis pro Quadratmeter (für das vergangene Jahr) und die Angaben zur Bauweise und Nutzung.

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Bodenrisiko

Der Begriff Bodenrisiko  meint, dass sich der Grund und Boden als nicht ausreichend tragfähig erweisen und/oder einen zu hohen Wasserstand haben und somit das vorgesehene Bauvorhaben nicht oder nur mit zusätzlichen Maßnahmen ausgeführt werden kann. Das Bodenrisiko lässt sich durch ein entsprechendes Bodengutachten ausschalten, das durch einen anerkannten Sachverständigen angefertigt wird. In diesem Gutachten wird die Beschaffenheit des Baugrundes genau untersucht, sodass anschließend auch Aussagen über die Dimensionierung des Fundaments und die erreichbare Standsicherheit gemacht werden können. Auführliche Informationen zum Baugrundrisiko finden Sie auf www.hausbauberater.de/baugrundrisiko

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Bodensanierung

Bei kontaminierten Böden ist zunächst eine Bodensanierung notwendig, bevor mit Baumaßnahmen begonnen werden kann. Es gibt verschiedene Verfahren zur Bodensanierung. Meist werden die Altlasten (z. B. Schwermetalle oder Mineralöle) abgetragen und deponiert. Bei einer Phytosanierung verbleibt der Boden vor Ort und wird mit Hilfe geeigneter Pflanzen saniert. Auch eine Waschung des Bodens mit entsprechenden Waschflüssigkeiten ist möglich.

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Brandmelder

Brandmelder haben die Aufgabe, rechtzeitig vor Bränden zu warnen. Sie schlagen Alarm, wenn die Konzentration von Verbrennungsgasen, wie Kohlenmonoxid und Kohlenstoffdioxid, einen bestimmten Wert überschreitet. Unter die Rubrik Brandmelder fallen Brandgasmelder und Rauchmelder. Brandgasmelder können, anders als die Rauchmelder, auch in sehr warmen Räumen eingesetzt werden. (www.hausbauberater.de/rauchmelder)

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Brandschutz

Unter dem Begriff Brandschutz werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die verhindern sollen, dass Brände in Gebäuden entstehen oder sich ausbreiten. Dabei umfasst der Brandschutz eine ganze Reihe verschiedener Gesetze, Normen und Richtlinien. Der Oberbegriff Brandschutz gliedert sich in den baulichen Brandschutz sowie den anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz. Dabei befasst sich der bauliche Brandschutz mit dem Brandverhalten von Baustoffen und anderen Bauprodukten sowie mit der grundsätzlichen Konstruktionsweise von Gebäuden. Auch die Standfestigkeit des gesamten Gebäudes im Brandfall wird im baulichen Brandschutz definiert. Bekannte Maßnahmen zum Brandschutz sind beispielsweise der Einbau von Rauchmeldern, wie er in Deutschland in einigen Bundesländern bereits gesetzliche Pflicht ist. Auch Zufahrtswege für die Feuerwehr müssen für einen ausreichenden Brandschutz vorhanden sein. Gleiches gilt für vorgeschriebene Fluchtwege, durch die die Bewohner das Gebäude im Brandfall möglichst schnell verlassen können. Auf www.fertighaus-massivhaus.net/neubau/brandschutz-schallschutz.html finden Sie weitere Informationen zum Thema Brandschutz.

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Brandschutz

In Gebäuden sind bestimmte Brandschutzanforderungen einzuhalten, um einerseits einer erhöhten Brandgefahr vorzubeugen und andererseits einer möglichen Brandausweitung vorzubeugen. Insbesondere für Heizräume, Brennstofflagerräume und Gasversorgungsanlagen sowie für Installationsschächte, Elektrotrassen und Lüftungsschächte müssen beim Bau Vorschriften zum Brandschutz erfüllt werden. Diese Brandschutzanforderungen müssen der DIN 4102 entsprechen.

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Brauchwasser

Brauchwasser ist ein Synonym für Betriebswasser: Man versteht darunter Wasser für die landwirtschaftliche, gewerbliche oder auch bautechnische Nutzung. Dieses Wasser kann verschiedene Güteeigenschaften bis hin zur Trinkwasserqualität haben, dies ist jedoch keine Voraussetzung. Häufig wird daher eine getrennte Versorgung mit Trinkwasser und  Brauchwasser vorgenommen.

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Brenner

Der Begriff des Brenners bezeichnet hier den Teil des Heizkessels, der beispielsweise zur Verbrennung von Heizöl oder Erdgas dient. Die einzelnen Brennerbauarten unterscheiden sich darin, wie die Luftzufuhr für den Verbrennungsvorgang erfolgt.

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Brennwert

Der Brennwert bezeichnet die Wärmeenergie, die bei einer vollständigen Verbrennung abgegeben wird. Hierbei spielt es nur eine untergeordnete Rolle, was konkret verbrannt wird, denn es zählt in erster Linie das Ergebnis. Somit enthält der Brennwert sowohl die beim Verbrennungsprozess entstehende als auch die im Wasserdampf enthaltene Wärme.

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Brennwertkessel

Brennwertkessel sind ein Bestandteil besonders effizienter Heizungsanlagen, denn sie nutzen die Energie von fossilen Brennstoffen beinahe vollständig. Mit Hilfe von Abgaswärmetauschern wird der in den Abgasen enthaltene Wasserdampf kondensiert und die Verdampfungswärme anschließend genutzt. Beim Einsatz von Brennwertkesseln eignet sich Gas ganz besonders als Brennstoff. (www.hausbau-berater.de/gasbrennwertheizung.html)

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Brennwerttechnik

Mit der Brennwerttechnik wird der Wirkungsgrad einer Verbrennung erhöht. So wird mit weniger Ressourcen mehr Leistung erzielt.

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Bungalow

Ein eingeschossiges Haus mit Flachdach wird als klassischer Bungalow bezeichnet. Ursprünglich stammt der Bungalow aus Malaysia. In den 1950-er bis 1970-er Jahren war der Bungalow in Deutschland die favorisierte Bauform. Sonderformen sind der Walmdach- und der Satteldachbungalow, wobei das Walmdach nicht ausbaufähig ist. Eine weitere Variante ist der Reihenbungalow, der meist L-förmig gebaut ist. (https://www.bungalow-neubau.de/)

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Carport

Ein Carport ist ein überdachter PKW-Stellplatz. Seitlich ist der Carport entweder ganz offen, oder nur teilweise geschlossen. Meist ruht das Dach des Carports auf Pfosten, aber auch der einseitige Anbau an eine Giebelwand ist möglich. Viele Carports sind mit einem Flachdach ausgestattet. Daneben gibt es auch Carport-Varianten mit Sattel-, Pult-, Tonnen- oder einem Gründach.

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CE-Kennzeichnungspflicht

Rechtlich gesehen ist die CE-Kennzeichnung kein Gütesiegel, denn hier wird lediglich die Einhaltung verschiedener Mindeststandards durch den Hersteller dokumentiert. Zudem kommt das Zeichen innerhalb der nicht nur in Hinblick auf die Bau- und Immobilienbranche zum Einsatz, sondern wird auch auf alle anderen Produkten aufgebracht. Faktisch kann sie aber als eine Harmonisierungsrichtlinie gelten und hat indirekten Gütesiegel-Charakter.

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Continuous Pressure Laminate

Mit CPL-Beschichtungen für Innentüren kann aus zahlreichen dekorativen Oberflächen ausgewählt werden, viele ahmen ein Holzdesign nach. Sie sind lösungsmittelbeständig und vertragen alle haushaltsüblichen Chemikalien. Da CPL-Beschichtungen ohne schwermetall- oder halogenhaltige Zusatzstoffe produziert werden, sind sie gesundheitlich unbedenklich.

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Courtage

Als Courtage bezeichnet man eine Provision für einen Makler. Sie wird bei der Vermittlung oder dem Abschluss eines Vertrages bezahlt, meist vom Käufer oder Mieter, auch wenn es hierfür keine gesetzliche Regelung gibt bzw. gab. Ab 2015 wird die Courtage für vermittelte Mietobjekte nach dem Bestellerprinzip fällig. Für die Höhe der Courtage gibt es in Deutschland gesetzliche Bestimmungen. Auf www.abir.eu/immobilienrecht/makler.html wird die Thematik noch etwas ausführlicher dargestellt.

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Dachbindersystem

Dachbinder sind feste Konstruktionen, die als tragendes Bauteil eines Dachstuhls eingesetzt werden. Mit einem Dachbinder-System werden Dachbinder mithilfe von speziellen Werkzeugen und beweglichen Auflagetischen hergestellt.

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Dachdämmung

Eine Dachdämmung ist notwendig, damit nicht unnötig viel Heizenergie verloren geht. Die klassische Form der Dachdämmung ist die Zwischensparrendämmung. Dabei werden die Zwischenräume zwischen den Dachsparren mit Dämmmaterial isoliert. Lässt die Sparrendicke keine Zwischensparrendämmung zu oder wird das Dach neu eingedeckt, kann alternativ eine Aufsparrendämmung erfolgen. Dabei wird das Dämmmaterial von außen auf den Sparren befestigt. (www.hausbauberater.de/dachdaemmung)

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Dachdeckungsrichtung

Die Dachdeckungsrichtung ist hauptsächlich von der Hauptwetterrichtung abhängig. Dabei beginnt man die Dachdeckung von links nach rechts, wenn das Wetter von rechts kommt und umgekehrt. Dadurch sollen so viel Wasserabweisung wie möglich und eine hohe Stabilität erzeugt werden.

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Dachdurchdringung

Eine Dachdurchdringung ist ein Durchlass für alle Bauteile, die durch die Dachoberfläche hindurch montiert werden müssen. Dazu gehören z. B. Antennen, Anschlüsse für Solaranlagen oder Lüftungsrohre. Hierfür gibt es spezielle Deckungsmaterialien, die eine dauerhafte Dichtheit des Daches gewährleisten.

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Dachformen

Mit dem Begriff der Dachform ist die äußere Form des Daches gemeint. Dabei werden verschiedene Dachformen unterschieden, wie beispielsweise das Turmdach, das Walmdach, das Zeltdach, das Halbtonnentach, das Satteldach, das Mansarddach, das Kegeldach, das Schmetterlingsdach und viele mehr. Dabei haben auch verschiedene Bauarten typische Dachformen, wie beispielsweise Wohn- oder Sakralbauten.
Siehe auch www.hausbauberater.de/dachformen

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Dachgaube

Eine Dachgaube, auch Dachgaupe genannt, ist ein Dacheinbau, der ein Fenster besitzt und in verschiedenster Form gebaut werden kann. Ausschlaggebend ist hier die Form des Daches, so dass man beispielsweise Walm- oder Fledermausgauben unterscheidet.

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Dachgeschossausbau

Unter einem Dachgeschossausbau, der auch als Dachbodenausbau bezeichnet wird, versteht man nichts anderes als die geplante Umnutzung eines zuvor nicht oder nur zur Lagerung genutzten Dachbodens. Dazu werden eine Wärmeisolierung und andere Baustoffe eingebracht, damit der Dachboden so gestaltet wird, dass er anschließend als Wohn- oder Schlafraum verwendet werden kann.

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Dachluken

Die Dachluke ist eine kleinere Form des heutigen Dachfensters, die nur aus einer kleinen eingefassten Glasscheibe besteht und die mithilfe eines Fixierstabs unterschiedlich weit geöffnet werden kann. Die Dachluken stammen aus einer Zeit, in der es noch nicht üblich war, Dachböden auszubauen und als zusätzlichen Wohnraum zu nutzen.

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Dachneigung

Damit wird der Winkel zwischen der waagerechten Linie des Gebäudes und dem Dach bezeichnet. Die Angabe erfolgt prozentual oder in Grad.

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Dachüberstand

Ein Dachüberstand wird häufig auch als Dachvorsprung bezeichnet. Dabei handelt es sich um den Teil der Dachfläche, der über die Außenmauer hinausgeht. Dachüberstände schützen eine Fassade vor schädigenden Witterungseinflüssen.

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Dämm-Material

Dämmmaterial wird zur Isolierung eingesetzt. Dabei wird zwischen Wärmedämmung und Schalldämmung unterschieden. Welches Dämmmaterial eingesetzt wird, hängt von der Art der Dämmung und deren speziellen Erfordernissen ab. Viele Dämmstoffe bestehen aus gepressten Schaumstoffen oder mineralischen Fasern. Dämmmaterial kann sowohl aus künstlichen als auch aus organischen Materialien bestehen.

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Dämmstoffe

Die Bezeichnung Dämmstoffe ist ein Oberbegriff für Material, das zur Dämmung der verschiedensten Art verwendet wird. So verwendet man Dämmstoffe beispielsweise zur Geräuschdämmung, wie sie u. a. in Form einer Trittschalldämmung vorgeschrieben ist. Aber auch eine Wärmedämmung zur Heizkostenreduktion erfolgt mit Hilfe von Dämmstoffen.

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Dämmstoffstärke

Die Durchlässigkeit von Dämmstoffen wird anhand von Wärmeleitgruppen (auch Wärmeleitfähigkeitsgruppen) dargestellt. Ermittelt wird die Wärmeleitgruppe anhand des Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert). Dieser gibt an, wie viel Energie durch ein Bauteil von innen nach außen gelangt. Die Wärmeleitgruppe ist eine rechnerische Größe zur Bestimmung der Dämmstoffstärke und ist immer kleiner als 1. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Wärmeleitgruppe, desto besser die Dämmstärke.

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Dampfdiffusion

Bei einer Dampfdiffusion dringt Wasserdampf durch ein Bauteil hindurch. Dabei handelt es sich um eine Molekülbewegung, die immer von der wärmeren Seite zur kälteren Seite hin erfolgt, wobei sich der Wasserdampf dabei auch wieder zu Wasser verwandelt. Um feuchte Wände zu verhindern, sollten Dampfsperren eingebaut werden.

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Dampfsperre

Dampfsperren sind Folien aus Aluminium oder aus Kunststoff, die das Eindringen von Wasserdampf in das Mauerwerk verhindern und auf diese Weise einer Ansammlung von Feuchtigkeit vorbeugen.

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Dauerwohnrecht

Als Dauerwohnrecht bezeichnet man das übertragbare Recht zur Nutzung des Wohnraums unter Ausschluss des Eigentümers. Es kann beispielweise als Gegenleistung für die Vergabe von Krediten eingeräumt werden. In der Regel gilt ein Dauerwohnrecht unbefristet und endet daher erst mit dem Tod des Rechtsinhabers.

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Degressive Abschreibung

Mit der degressiven Abschreibung werden die Baukosten oder der Kaufpreis für ein Gebäude steuerlich geltend gemacht. Dabei nehmen die Abschreibungssätze mit der Zeit ab, was als degressiv bezeichnet wird.

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Dehnfugen

Dehnfugen werden im Bauwesen auch als sogenannte Bewegungsfugen bezeichnet. Dabei dienen solche Fugen zur Unterbrechung von verschiedenen Materialien und Bauteilen, sodass unerwünschten Spannungsrissen z. B. durch witterungsbedingte Temperaturschwankungen vorgebeugt werden kann.

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Differenzdruck-Messverfahren

Differenzdruck-Messverfahren: siehe Blower-Door-Test und www.hausbauberater.de/blowerdoor-messung

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Diffusion

Diffusion ist der Durchgang von Wasserdampf sowie von anderen Gasen oder von Luft. Dabei kann ein solcher Durchlass bei Wänden, Dächern oder bei Schichten von verschiedenen Anstrichen bestehen. Für eine Diffusion müssen ausreichend weite Poren vorhanden sein.

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Direkte Strahlung

Die Sonnenstrahlung setzt sich aus der direkte, der diffusen und der Reflexionsstrahlung zusammen. Nur die direkte Strahlung ist beim Einsatz von Solarenergie interessant. Mit bestimmten Berechnungsmethoden kann ihr Anteil in der Sonneneinstrahlung berechnet werden. Mit diesen Ergebnissen kann die genaue Ausrichtung von Solarmodulen bestimmt und eine Ertragsrechnung aufgestellt werden.

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Doppelhaus

Als Doppelhaus bezeichnet man zwei meist spiegelbildlich gleichartige Häuser, die direkt aneinander gebaut werden und durch eine Grundstücksgrenze getrennt sind. Beide Häuser sind voneinander abgeschlossen und werden jeweils als Doppelhaushälfte bezeichnet. Eine besonders wichtige Funktion nimmt bei Doppelhäusern die gemeinsame Trennwand ein: Sie steht in der Regel auf der Grundstücksgrenze und trennt nicht nur die Haushälften, sondern dient auch als Brandabschluss. Damit ein ausreichender Schallschutz gewährleistet ist, verfügen neuere Doppelhäuser meist über eine Trennwand aus zwei Schalen, zwischen denen eine Schallschutzisolierung angebracht ist. Bei Doppelhäusern, bei denen die Grundstücksgrenze direkt in der Haustrennwand verläuft, entfallen die sonst üblichen Abstandsregelungen für die Grenzbebauung

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Drainage

Die Drainage (auch: Dränage, Dränung) ist eine Maßnahme zur Entwässerung, die unerwünschte Feuchtigkeit und Wasseransammlungen von Oberflächen fernhält. Dabei nutzt man diese Maßnahme vor allem auf wasserundurchlässigen Böden, denn sonst könnten dort keine Bauwerke entstehen.

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Druckfestigkeit

Mit der Druckfestigkeit wird bezeichnet, inwieweit ein Werkstoff unter dem Einfluss von Druckkraft widerstandsfähig bleibt. Sobald die Druckspannung die Druckfestigkeit übersteigt, wird ein Körper zerstört.
Die Formel hierfür lautet: Druckfestigkeit (N/mm2)= Bruchlast/Querschnittsfläche

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Durchgangsmaß

In der Baubranche wird bei Türen von einem lichten Durchgangsmaß gesprochen. Damit ist diejenige Höhe und Breite gemeint, die zum Passieren der Tür tatsächlich zur Verfügung steht.

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E-Modul

Hiermit ist der Maßstab für die Steifigkeit eines Werkstoffs gemeint. Je höher das E-Modul ist, umso steifer ist der Werkstoff. Das E-Modul wird mit der Formel E= Spannung/Dehnung ermittelt.

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Effizienzhaus

Ein Effizienzhaus ist ein Gebäude, das besonders wenig Energie verbraucht und somit effektiv Kosten einspart. Als Grundlage dient die Energieeinsparverordnung (EnEV), welche die geforderten Standards definiert. Heute wird der Begriff Effizienzhaus als Überbegriff für verschiedene Formen von energiesparenden Gebäuden (Niedrigenergiehäuser, Nullenergiehäuser und Passivhäuser) gebraucht. Allerdings gelten für jeden Haustyp eigene Grenzwerte hinsichtlich des Energieverbrauchs. Für Effizienzhäuser bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Bauherren dieses Haustyps besondere Fördermöglichkeiten an. Sie können beispielsweise in Form von finanziellen Zuschüssen, aber auch durch steuerliche Erleichterungen oder zinsgünstige Kredite gewährt werden. Massivhaus-Zentrum widmet sich dem Thema unter www.massivhaus-zentrum.de/energieeffizient-bauen.php noch ausführlicher.

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Eigenheim

Unter einem Eigenheim versteht man eine Wohnimmobilie, die von höchstens zwei Parteien bewohnt wird. Aus rechtlicher Sicht muss das Eigenheim einer natürlichen Person gehören. Informationen über Eigenheime und Hausentwürfe finden Sie auf www.eigenheim.cc

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Eigenheimzulage

Die Eigenheimzulage ist eine staatliche Subvention für den Bau oder Erwerb von selbstgenutzten Wohnimmobilien in Deutschland. Sie wurde nur bis zum 31. Dezember 2005 gewährt und dann durch die Große Koalition im Rahmen des Gesetzes zur Abschaffung der Eigenheimzulage gestrichen. Die Eigenheimzulage kann jedoch auch heute noch für den Förderzeitraum vor dem 1. Januar 2006 gewährt werden. Dazu muss der notarielle Kaufvertrag oder der Bauantrag vor diesem Stichtag datiert sein. Für Immobilien, die zwischen dem 1. Januar 2004 und dem 31. Dezember 2005 gekauft oder erbaut wurden, beträgt die Eigenheimzulage jährlich ein Prozent der Herstellungskosten bzw. des Kaufpreises. Die Obergrenze ist mit 1.250 Euro pro Jahr gedeckelt, für jedes Kind kommen 800 Euro hinzu. Immobilien mit Kauf- bzw. Erstellungsdatum vor dem 1. Januar 2004 erhalten eine Eigenheimzulage in Höhe von jährlich fünf Prozent des Kaufpreises bzw. der Herstellungskosten. Die Obergrenze liegt hier zwischen 1.278 Euro und 2.556 Euro, je nachdem, ob es sich um einen Neu- oder Altbau handelt.
Einige Finanzberater nennen "Wohnriester" gern die  "Neue Eigeheimzulage", weil Bauinteressenten und Bauherren damit angeblich mehr anfangen können. Über Wohnriester können Sie sich unter www.baufinanzierungsberatung.com informieren.

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Eigentümer

Der Eigentümer von Grundstücken oder Liegenschaften geht aus der entsprechenden Eintragung im Grundbuch hervor. Er hat in dieser Eigenschaft sowohl Rechte als auch Pflichten: Einerseits hat er das uneingeschränkte Recht an seinem Eigentum, er muss aber andererseits auch Sorge dafür tragen, dass Dritte dadurch nicht zu Schaden kommen. Ein Beispiel für diese Pflicht ist z. B. die Winterräumpflicht. (www.bauversicherungen.net/haus-und-grundbesitzer-haftpflichtversicherung.html)

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Eigentümergemeinschaft

Besitzen mehrere Eigentümer ein Wohnobjekt gemeinsam, wie es beispielsweise bei Eigentumswohnungen der Fall ist, so spricht man auch von einer Eigentümergemeinschaft. Die Eigentümergemeinschaft hat beispielsweise gemeinsam die Kosten für das Grundstück zu tragen, auf dem sich die Immobilie befindet. Zudem muss die Gemeinschaft über alle Maßnahmen, die am gemeinschaftlichen Eigentum vorgenommen werden, abstimmen. Dabei kann es sich beispielsweise um Renovierungen, Veräußerungen, Umbauten etc. handeln. Eine Wohnungseigentümergemeinschaft muss sich nach den Vorgaben des Wohnungseigentumsgesetzes richten.

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Eigentümerwechsel

Der Käufer einer Immobilie muss alle damit im Zusammenhang stehenden Rechtsverhältnisse und Verpflichtungen übernehmen. Ist das Objekt zum Beispiel vermietet, muss mit dem Mieter kein neuer Mietvertrag geschlossen werden, da der neue Besitzer das betreffende Rechtsverhältnis unverändert übernimmt. Somit ist der Mieter rechtlich so zu stellen, als habe gar kein Eigentümerwechsel stattgefunden.

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Eigentumsquote

Als Eigentumsquote bezeichnet man den Anteil der privaten Haushalte in Deutschland, die über eigenes Vermögen in Form von Haus- oder Grundbesitz verfügen. Dabei kann es sich um selbst bewohnte oder vermietete Immobilien und Wohnungen handeln. In den neuen Bundesländern liegt die Eigentumsquote bei etwa 35 Prozent, in den alten Bundesländern mit knapp 50 Prozent deutlich darüber.

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Eigentumsübertragung

Beim Immobilienkauf und –verkauf findet ein Eigentumsübergang statt. Als Eigentumsübertragung gilt der Moment, ab dem das Eigentum vom Verkäufer auf den Käufer offiziell übergeht. Das bedeutet, die Eigentumsübertragung findet nicht mit dem Unterschreiben des Kaufvertrages beim Notar statt, sondern erst mit dem Eintrag in das Grundbuch.

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Eigentumswohnung

Befinden sich in einem Wohngebäude mehrere Wohnungen, die getrennt voneinander verkauft werden, so handelt es sich dabei um Eigentumswohnungen. Der Käufer erwirbt also das Einzeleigentum an einer Wohnung sowie einen Anteil an den Gebäudeteilen, die gemeinschaftlich genutzt werden. Auch am Grundstück wird er Anteilseigner. Die Kosten für das Grundstück werden dabei anteilig auf alle Wohnungseigentümer umgelegt. Für Eigentumswohnungen können die gleichen Fördermöglichkeiten und Steuervergünstigungen genutzt werden, wie für selbstgenutzte Hausformen.

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Einbruchschutz

Zum Einbruchschutz gehören alle baulichen Maßnahmen, die ein Gebäude einbruchsicher machen oder einen Einbruch deutlich erschweren. Die Einbruchsicherheit hängt im Wesentlichen von der Beschaffenheit der Türen, Fenstertüren und Fenster ab. Dabei spielen einbruchsichere Schlösser und Schließanlagen genau wie Rollläden oder Fensterschutzgitter eine große Rolle. Der Einbruchschutz kann durch weiterführende Maßnahmen (z. B. Einbruchmeldeanlagen) erweitert werden. (www.hausbauberater.de/einbruchschutz)

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Einfamilienhaus

Ein Haus, in dem sich nur eine Wohneinheit befindet, wird unabhängig von Bauart und Haustyp als Einfamilienhaus bezeichnet. Klassischerweise sind die Bewohner auch die Eigentümer. In diesem Fall spricht man auch vom Eigenheim. Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnung sind ein Sonderfall, in dem durchaus auch zwei Familien in einem Haus wohnen können. Dennoch zählt dieser Haustyp ebenfalls zu den Einfamilienhäusern. (https://www.einfamilienhaus-bauen.de/)

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Einheitswert

Der Einheitswert ist ein fiktiv festgelegter Grundstückswert, der zur Festsetzung der Grundsteuer dient. Er wird von der zuständigen Finanzverwaltung festgelegt. Die letzte Feststellung des Einheitswertes datiert jedoch bereits auf den 1. Januar 1964, sodass dieser Wert heute weit unter dem realen Preis liegt.

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Einliegerwohnung

Als Einliegerwohnung bezeichnet man eine zusätzliche Wohnung, die sich in einem Einfamilienhaus befindet. Oft handelt es sich dabei um eine relativ kleine Einzimmerwohnung, ausgestattet mit einer Kochgelegenheit und einem kleinen Bad. Die Wohnung muss einen separaten Eingang haben, um als Einliegerwohnung bezeichnet werden zu dürfen. Auch müssen bestimmte rechtliche Anforderungen an die Wohnfläche, die sanitäre Ausstattung und die Hygiene erfüllt sein.

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Einmessung

Wird verpflichtend für die Pflege des öffentlichen Liegenschaftskatasters benötigt. Einmessungen werden entweder vom örtlich zuständigen Katasteramt oder einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur durchgeführt. Die Kosten richten sich nach den jeweiligen Landesvorschriften und werden vom Eigentümer oder dem Nutzungsberechtigten (z. B. dem Erbbauberechtigten) getragen.  In manchen Bundesländern gelten Fristen, die Gebäudeeigentümer für die Beantragung der Einmessung einhalten müssen.

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Einschalige Wand

Dies ist eine Außenwand, die im Gegensatz zu einer mehrschaligen Wand sowohl die Trag- als auch die Wärmeschutzfunktion hat. Beispiele sind einschaliges Sichtmauerwerk oder einschalige Außenwände mit einer Innendämmung oder einem Wärmedämmverbundsystem.

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Einspeisung

Hauseigentümer mit einer Photovoltaik-Anlage oder anderer Anlagen zur Erzeugung alternativer Energien können den erzeugten Strom in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Für diese Einspeisung erhalten sie eine gesetzlich festgelegte Vergütung. Durch die Einspeisung in das öffentliche Netz profitieren alle Verbraucher von der individuellen Stromerzeugung.

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Emission

Unter der Emission versteht man jede Form der Abgabe von Strahlen und Energien sowie Stoffen an die Umgebung. Dabei handelt es sich meistens um die Abgabe sogenannter schädigender Stoffe. Auch Elektrosmog oder Lärm können in Form von Emissionen abgegeben werden.

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Energetische Sanierung

Mit einer energetischen Sanierung soll der Energieverbrauch einer Immobilie gesenkt werden. Dabei können sowohl die Wasser- als auch die Heizkosten durch entsprechende Maßnahmen reduziert werden. So kann sowohl Geld gespart als auch die Umwelt geschont werden. Die energetische Sanierung besteht aus vielen unterschiedlichen Arbeitsschritten, zum Beispiel der Erneuerung alter Dämmmaterialien, der Sanierung von Fenstern und Türen sowie dem Einbau einer modernen Heizungsanlage. Oftmals kommen für die energetische Sanierung moderne technischer Anlagen zum Einsatz, die beispielsweise Solarenergie oder Erdwärme nutzen. Viele Maßnahmen zur energetischen Sanierung inklusive der notwendigen Materialien werden vom Staat gefördert, zum Beispiel durch entsprechende Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

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Energieausweis

Der Energieausweis ist ein Nachweis des vorhandenen Energiestandards eines Gebäudes. Er muss nach festgelegten Bestimmungen erstellt werden, die in der Energieeinsparverordnung geregelt sind. Nur Fachleute wie Architekten, Ingenieure oder Handwerksmeister in einer relevanten Branche dürfen den Energieausweis ausstellen. Seit dem Jahr 2013 ist gesetzlich vorgeschrieben, dass der Energieausweis beim Verkauf oder der Vermietung eines Gebäudes vom Besitzer unaufgefordert vorgelegt werden muss. Enthalten sind im Energieausweis sowohl allgemeine Angaben zum Gebäude als auch konkrete Aussagen zu den verwendeten Energieanlagen, dem Lüftungskonzept, der Isolierung usw. Daraus ergibt sich ein Kennwert für den Energieverbrauch, der in eine energetische Einstufung des Gebäudes mündet. Zusätzlich müssen im Energieausweis Angaben dazu gemacht werden, welches Berechnungsverfahren für die energetische Einstufung vorgenommen wurde. Eine ausführlichere Beschreibung finden Sie unter www.niedrigenergiehaus-bauen.de

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Energieeinsparungsgesetz

Dieses Gesetz regelt seit dem 1. September 2009 den Wärmeschutz von Neubauten, gibt Vorgaben für energiesparende Hausanlagentechnik und beinhaltet Regelungen zum Energieausweis, der zwingend bei Vermietungen oder Verkäufen von Immobilien benötigt wird. Weitere nInformationen finden Sie auf niedrigenergiehaus-bauen.de

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Erbbaurecht

Das Erbbaurecht ist ein grundstücksgleiches Recht, das den Besitzer dazu berechtigt, auf einem fremden Grundstück ein Gebäude zu errichten und zu nutzen. Dieses Recht kann vererbt und veräußert werden, es ist jedoch in der Regel befristet. Als Entgelt für die Inanspruchnahme dieses Rechtes ist der Erbbauzins zu entrichten. Alle Vorgaben gehen aus der Erbbaurechtsverordnung hervor. Für Grundstücke mit Erbbaurecht kommt ein spezielles Grundbuch zum Einsatz, welches Erbbaugrundbuch genannt wird. (www.abir.eu/immobilienrecht/erbbaurecht.html)

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Erbbauzins

Der Erbbauzins ist das Entgelt für die Inanspruchnahme des Erbbaurechts. Er muss für die gesamte Erbbauzeit im Voraus bestimmt werden, wird dann aber in einzelnen Raten – meistens jährlich – an den Eigentümer des Grundstücks gezahlt.

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Erdaushub

Alles, was aus dem Boden ausgehoben wird und nicht verunreinigt ist, wird als Erdaushub bezeichnet. Der Erdaushub besteht aus Mutterboden, dem allgemeinen Aushub oder mineralischem Bauschutt. Der Erdaushub zählt nicht zum Bauschutt. Er wird zum Auffüllen von Bauvorhaben, zum Bau von Lärm- und Sichtschutzwällen und zum Auffüllen von Wald- und Wirtschaftswegen genutzt. Ob diese Leistungen im Festpreis enthalten sind, richtet sich nach den Ausführungen in der Baubeschreibung. Sehr oft werden Häuser mit Preisangaben "Ab OK Bodenplatte/Kellerdecke" angeboten. In diesem Fall sind die Erdarbeiten (Erdaushub) nicht enthalten. Siehe auch www.bluffen.info/aktionshaus-bauen.html unter "Hausbau ab Oberkante Bodenplatte/Kellerdecke"

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Erdwärme

Die Wärme aus dem Erdinneren kann zur Energieversorgung genutzt werden. Hierzulande wird die Erdwärme hauptsächlich zur Wärmegewinnung verwendet. Anders als die Energiegewinnung durch Windkraft oder Solarstrahlung liefert die Erdwärme eine gleichmäßige und konstante Energie. (www.zbo.de/erneuerbare-energien/erdwaerme.html)

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Erdwärmetauscher

Der Erdwärmetauscher (auch: Erdwärmeüberträger) kommt insbesondere bei Gebäuden zum Einsatz, die besondere Energiesparstandards erfüllen (Niedrigenergiehäuser, Passivhäuser usw.). Er ist somit ein Bestandteil des jeweiligen Energiekonzeptes. Die zugrunde liegende Idee für den Erdwärmetauscher ist, Luft aus dem Erdreich ins Gebäude zu befördern, die das Gebäudeinnere im Sommer kühlt und im Winter erwärmt. Dabei wird die thermische Trägheit des Erdbodens ausgenutzt. Durch diese Trägheit beträgt die Temperatur schon in zwei bis drei Metern Tiefe selbst bei Minusgraden im Winter zwischen sechs und zehn Grad Plus. Je tiefer der Erdwärmetauscher ins Erdreich ragt, desto wärmer ist die geförderte Luft. Im Sommer dagegen ist die aus dem Erdreich geförderte Luft deutlich kühler als die oberirdische Umgebungsluft, der Wärmetauscher fungiert in diesem Fall als natürliche Klimaanlage. Das System ist einfach konstruiert, es besteht aus einem Rohr- oder Kanalsystem, einem Ansaugelement und einer Hauseinführung. Die Luft wird durch einen Ventilator angesaugt und im Rohrsystem zum Gebäude geführt.

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Erneuerbare Energien

Unter dem Begriff erneuerbare Energien sind Energiequellen zusammengefasst, die regenerierbar und damit unerschöpflich sind. Dazu gehören Sonnenstrahlung, Windkraft, Wasserkraft, Umweltwärme, Erdwärme, Gezeitenenergie, Biogas und Biomasse. Im Gegensatz dazu stehen die fossilen Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle, die erschöpflich sind. (www.zbo.de/erneuerbare-energien.html)

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Erschließung

Zur Erschließung eines Grundstücks zählen alle erforderlichen Maßnahmen zum Anschluss an die öffentlichen Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen, z. B. an die Wasser-, Elektrizitäts- und Abwasserentsorgung.

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Erschließungsbeitrag

Zur Deckung der Erschließungskosten muss der Eigentümer eines Grundstücks bei der zuständigen Gemeinde oder dem jeweiligen Versorgungsträger eine Gebühr entrichten, die als Erschließungsbeitrag bezeichnet wird. Die Ermittlung des Erschließungsbeitrags ergibt sich aus den §§ 127 ff. Baugesetzbuch (BauGB).

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Erschließungsvertrag

Der Erschließungsvertrag wird zwischen der jeweiligen Gemeinde und einer oder mehreren dritten Partien abgeschlossen, die für die Erschließungsarbeiten in einem bestimmten Areal beauftragt werden. Dazu gehören z. B. der Anschluss an Versorgungsleitungen zur Strom- und Frischwasserversorgung sowie an die Abwasserentsorgung.

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Erweiterung

Von einer Erweiterung im Rahmen von Baumaßnahmen spricht man, wenn einem Gebäude neuer Wohnraum durch bauliche Veränderungen zugefügt wird. Dies kann z. B. durch einen Anbau oder eine Aufstockung geschehen. Oft können solche Erweiterungen staatlich gefördert werden, z. B. nach dem Eigenheimzulagengesetz.

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Estrich

Der Estrich ist ein Untergrund für Fußbodenbeläge und entsteht dadurch, dass eine Estrichmasse aufgebracht wird und anschließend aushärtet. Dabei unterscheidet man verschiedene Estricharten, wobei hier die Zusammensetzung der Estrichmasse maßgeblich ist. Beispiele sind Fließestrich, Verbundestrich und Heizestrich, aber auch Trockenestrich wird oft verwendet.

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Estrichfugensystem

Das diffusionsoffene Estrichfugensystem dient zur vereinfachten Komplettsanierung von mit Schimmel befallenem Estrich. Dabei wird in eine Randfuge ein Adsorptionsmittel gefüllt, das gasförmige Verbindungen, die einen mikrobakteriellen Ursprung haben, fest bindet. Ein Hochleistungs-Zellgewebe hält die Schimmelsporen und Schimmelzellbestandteilke zurück.

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Fachwerk

FachwerkFachwerk ist die Bezeichnung für ein Tragwerk, das aus Stäben zusammengesetzt ist. Dazwischenliegende Lasten greifen nur in den Fachwerkknoten an und werden über die Stablängskräfte getragen. Fachwerkhäuser verfügen über eine äußerst stabile Konstruktion, die oftmals Jahrhunderte überdauert und eine hohe Erdbebensicherheit hat. Die Fachwerkkonstruktion besteht aus Holz und setzt sich aus Schwellen, Rahmen, Ständern und Riegeln zusammen.

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Fachwerkhaus

FachwerkhausDas Fachwerk ist eine traditionelle Bauweise für Gebäude. Dabei besitzt das Objekt eine tragende Konstruktion aus Stützen, Streben und Riegeln. Beim klassischen Fachwerkhaus besteht dieses tragende Gerüst aus Holz, wobei die Zwischenräume mit Ziegelsteinen ausgemauert werden.  Man bezeichnet das Fachwerk auch als Skelettbauweise. Dabei übernehmen die senkrechten Stützen in Verbindung mit waagerechten Riegeln die tragende Funktion. Das Ausmauern der Felder zwischen den einzelnen Balken nennt man auch Ausfachen. Die Fachwerkbauweise gibt es bereits seit mehreren tausend Jahren, sie hat sich bis in die heutige Zeit gehalten. Dabei spricht man heute auch von der Holzständerbauweise, wobei viele Bauteile bereits vom Hersteller vormontiert werden. Besonders attraktiv ist die offene Ständerbauweise, bei der das tragende Ständerwerk sichtbar bleibt und eine gestalterische Funktion übernimmt.

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Fachwerksanierung

Fachwerkhäuser haben meist eine mangelnde Wärmedämmung. Durch eine fachgerechte Fachwerksanierung können alte Fachwerkkonstruktionen wieder instand gesetzt und auch das Problem einer mangelnden Wärmedämmung behoben werden.

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Fallrohre

Fallrohre dienen zum Abtransport von Regen- oder Schmutzwasser. Für Regenwasser und Schmutzwasser müssen getrennte Fallrohre verlegt werden. Während Regenfallrohre meist außen an der Fassade montiert werden, werden die Schmutzwasserleitungen im Inneren des Gebäudes verlegt. Fallrohre bestehen aus Zink, verzinktem Stahl, Aluminium, Kupfer, Kunststoff oder Edelstahl.

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Falzziegel

FalzziegelFalzziegel sind Dachziegel mit einer Verfalzung. Sie können nur an den Seiten oder an den Seiten und dem Kopfende ineinandergreifen. Falzziegel sind auch unter den Bezeichnungen Dachfalzziegel oder Falzdachziegel bekannt. Sie sorgen für ein geringeres Gewicht der Dacheindeckung als unverfalzte Ziegel und bieten einen besseren Schutz vor Regen, Schnee und Schmutz.

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Faserzement

Beim Faserzement handelt es sich um eine homogene Vermischung, bei der einer Basis aus Portlandzement, Wasser, Kalksteinmehl und Armierungsfasern zugefügt werden. Früher diente Asbest als Armierungszuschlag. Diese Mischung kommt heute nicht mehr vor, da Asbest als stark gesundheitsgefährdend gilt. Die derzeit erhältlichen Mischungen enthalten Polyacryl- oder Zellulosefasern.

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Fassade

Als Fassade bezeichnet man die sichtbare Außenhülle eines Gebäudes. Die Fassade besteht aus den Außenwänden, eventuell mit Fassadenverkleidung, sowie aus Fenstern und Türen. Den oberen Abschluss der Fassade bildet das Dach. Die Fassade spielt eine wichtige Rolle, wenn es um Isolierung und Wärmeschutz geht. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Fassade zu verkleiden. Üblich ist in Deutschland die Verkleidung mit Putz, es gibt jedoch inzwischen deutlich modernere Konstruktionen mit sogenannten Wärmedämmverbundsystemen. Bekannt sind außerdem, insbesondere aus dem norddeutschen Raum, Fassaden mit Klinkersteinen. Seit jeher wird außerdem Holz als Material für Fassadenverkleidungen benutzt, welches insbesondere in Verbindung mit einer hinterlüfteten Unterkonstruktion viel zum Wärmeschutz des Gebäudes beitragen kann.

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Fassadenverkleidung

Die Fassadenverkleidung wird an oder vor der tragenden Wandkonstruktion angebracht. Als sogenannte Außenwandbekleidung kann die Fassadenverkleidung aus verschiedenen Materialien (Holz, Eternit, Stein, Metall oder Kunststoff) bestehen und in Form von Platten, Paneelen, Schindeln oder Tafeln angebracht werden. Eine Fassadenverkleidung dient nicht nur der Optik, sondern kann auch wichtig für die Wärmedämmung sein.

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Feder und Nut

Feder und Nut–Verbindungen sind Holzverbindungen, die in erster Linie dazu genutzt werden, um brettartige Holzbauteile miteinander zu verbinden. Die Feder ist dabei ein Steg, der in eine Rille (die Nut) eingreift. Diese Verbindungen kommen überall dort vor, wo mit Holz gearbeitet wird, wie beispielsweise bei der Verlegung von Echtholzböden. Mittels Feder und Nut kann eine stabile Verbindung ohne chemische Zusätze erzeugt werden.

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Fernwärme

Wird zum Heizen Fernwärme genutzt, wird die Wärme nicht direkt im Haus erzeugt, sondern kommt von Großfeuerungsanlagen. Über eine Ringleitung mit Abzweigung zum Verbraucher kommt die Fernwärme als heißes Wasser direkt in das Gebäude. Durch einen Wärmetauscher wird die Wärme an ein internes Wärmeverteilernetz gegeben.

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Fertighaus

FertighausVon einem Fertighaus spricht man, wenn das Gebäude nicht in der üblichen Bauweise („Stein-auf-Stein“) gefertigt wird, sondern aus vorgefertigten Bauteilen besteht, die vor Ort nur noch zusammengefügt werden. Laut amtlicher Definition müssen dafür geschosshohe oder raumbreite Fertigteile für Außen- und Innenwände verwendet werden. Gesetzlich vorgeschrieben ist ebenfalls, dass ein Fertighaus fest mit dem Grund verbunden sein muss. Dazu wird eine Bodenplatte gegossen, auf der die Bauteile schließlich verankert werden. Argumentiert wird gern mit dem schnellen Aufbau der Fertighäuser. Jedoch betrifft dies nur die Montage des Rohbaus unter der Voraussetzung, dass zuvor die Bauelemente noch im Werk gefertigt werden müssen. Insgesamt ist die Bauzeit nicht wesentlich kürzer als beim Massivhaus, wenn man den Fertigungsprozess im Werk der Bauzeit hinzurechnet.

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Fertighöhe

Die Fertighöhe ist im Rohbau und Innenausbau eine wichtige Größe und gibt das endgültige Maß nach der Fertigstellung an. Während im Rohbau der Meterriss und die Angabe OKFF (Oberkante des Fertigfußbodens) als Richtlinie zum Einbau von Tür, Fenster etc. sind, ist beim Einbau von Installationen und Sanitäreinrichtungen die Fertighöhe zu beachten.

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Fertigkeller

Analog zum Fertighaus gibt es auch vorgefertigte Bauteile für die Konstruktion des Kellers, die Fertigkeller. Sie werden inklusive einer Kellerabdichtung und entsprechenden Ausbauten (z. B. Wellnessbereiche, Hobbyräume) angeboten. Genau wie beim Fertighaus liegt der besondere Vorteil beim Fertigkeller einerseits in der Kostenersparnis durch vorgefertigte Bauteile und andererseits in der Möglichkeit, den Keller deutlich schneller als ein konventionelles Modell zu errichten.

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Fertigteildecke

Fertigteildecken werden in Halbmontage- und Vollmontagedecken unterschieden. Für Halbmontagedecken wird nur ein Teil der erwarteten Belastungen bemessen, das vollständige Tragvermögen entsteht erst, wenn der Ortbeton oder Aufbeton (Oberbeton) nachträglich aufgebracht wird. Dagegen verfügen Vollmontagedecken sofort über das volle Tragvermögen.

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Festpreis

Für die Errichtung eines Bauwerkes kann bereits im Bauvertrag ein Preis vereinbart werden, der sämtliche entstehenden Kosten enthält. Dabei spricht man auch von einem Festpreis. Dieser wird z. B. bei schlüsselfertigen Gebäuden vereinbart. Vorteil für den Käufer: Er weiß von vornherein, welche Kosten auf ihn zukommen, unangenehme Überraschungen gibt es nicht.

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Feuchteabgabe

Die Feuchteabgabe in Bezug auf Bauwerke bezeichnet den sogenannten Schwund, also die Volumenminderung, wie er beispielsweise beim Austrocknen von Beton vorkommt. Hier werden verschiedene Arten und Intensitäten unterschieden, z. B. das Frühschwinden in den ersten Tagen nach Baufertigstellung oder auch die Hydration in Folge einer künstlichen, da chemischen Austrocknung.

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Feuerschutz

Als Feuerschutz oder Brandschutz werden alle Maßnahmen bezeichnet, die die Entstehung und die Ausbreitung von Feuer verhindern oder eindämmen. Bereits bei der Planung eines Gebäudes müssen alle bauordnungsrechtlichen Vorschriften aus der Landesbauordnung beachtet werden. Bei der Bauausführung sind der Feuerschutz von Dächern, aber auch Feuerschutztüren oder der Einbau von Rauch- und Brandmeldern wichtige Feuerschutz-Maßnahmen.

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Feuerwiderstandsklasse

Gibt die Dauer an, während der Bauteile bei einem Brand ihre Funktion behalten. Dabei stehen insbesondere dessen Tragfähigkeit und der Raumabschluss im Vordergrund. In Deutschland stehen derzeit zwei Regelungen parallel nebeneinander:

  • die nicht ganz so strenge deutsche DIN 4102-2 und die europäische EN 13501-2. Die DIN 4102-2 unterscheidet in die Feuerwiderstandsklassen F 30, F 60, F 90, F 120 und F 180, wobei die zugehörige Ziffer die Dauer des Funktionserhalts in Minuten bezeichnet.

  • Die EU-Norm EN 13501-2 stellt auf die Bauteileigenschaften R (Resistance – Tragfähigkeit), E (Etanchéité – Raumabschluss) sowie I (Isolation – Wärmedämmung) und die Brandwiderstandsdauer in Minuten (15, 20, 30, 45, 60, 90, 120, 180, 240, 360) ab. Die Beschreibung kann mit weiteren Klassifizierungen wie z. B. M (Mechanical – mechanische Einwirkung) erweitert werden.
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Filigrandecke

Halbfertigteildecke aus Stahlbeton mit einer Breite von bis zu 250 cm und einer Dicke zwischen 4 und 6 cm. Filigrandecken sind unterseitig mit Betonstahl und Gitterträgern bewehrt. Da keine Deckenschalung vorgenommen werden muss, sind Zeit- und Kosteneinsparungen möglich. Es fallen jedoch Zusatzkosten für die obere Bewehrung, die Fertigung von Aussparungen sowie Montage und Demontage von Stützen an. Durch die Stützen wird außerdem die Baufreiheit begrenzt. Filigrandecken haben eine hohe Baufeuchte und sind arbeits- und damit lohnintensiv.

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First

Der First, der auch als Dachfirst, Forst oder Först bezeichnet wird, ist die oberste Kante des Daches und somit auch die höchste Kante des Gebäudes. Dabei ist der Dachfirst waagerecht und wird vor allem bei der Errichtung von Satteldächern durch zwei Dachflächen gebildet, die sich an eben dieser Firstkante schneiden.

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Flachdach

Flachdächer sind im Gewerbebau und im privaten Hausbau zu finden. Sie werden nicht mit Dachpfannen eingedeckt. Stattdessen wird die Dachfläche mit Dachbahnen oder Metallblechen vor Witterungseinflüssen geschützt. Ein Flachdach kann als Kaltdach, Warmdach oder Umkehrdach konstruiert sein. Weitere Informationen über Dachformen gibt es hier: (www.hausbauberater.de/dachformen)

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Flachdachabdichtung

Am beliebtesten sind EPDM-Dichtungsbahnen, die aus einem Folienbaustoff aus Kautschuk bestehen und sehr leicht sind. Sie sind dauerhaft elastisch, sehr dehnbar und eignen sich zur Flachdachbegrünung, weil sie nicht durchwurzelt werden können.  Kosten: 9-24 €/qm.

PVC-Kunststoffbahnen eignen sich nicht nur zur alleinigen Verlegung auf Flachdächern, sondern auch als Reparaturmaterial auf undichten Bitumenbahnen. Die Kunststoffbahnen können miteinander verschweißt und müssen nur einlagig verlegt werden. Kosten: 6-12 €/qm.

Der Klassiker sind Bitumen-Schweißbahnen. Sie werden zweilagig verlegt und heiß oder kalt verklebt. Moderne Bitumen-Abdichtungen sind deutlich UV-beständiger als frühere, sodass das Aufbringen von Kies nicht mehr nötig ist. Kosten: 2-9 €/qm.

Flachdachabdichtungen mit Flüssigkunststoff benötigen ein Armierungsvlies und werden nahtlos zweilagig aufgetragen. Sie sind sehr strapazierfähig, langlebig sowie kälte- und hitzebeständig. Kosten: ca. 30 €/qm.

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Fliegende Bauten

Fliegende Bauten sind Bauwerke oder bauliche Anlagen, die in regelmäßigen Abständen auf- und wieder abgebaut werden. Bekannt sind solche Bauwerke insbesondere durch Festzelte, Schausteller und Fahrgeschäfte. Hierfür bedarf es in der Regel einer einmaligen Ausführungsgenehmigung, die von der zuständigen Baubehörde erteilt wird. Zur Erteilung dieser Genehmigung muss das entsprechende Bauwerk zunächst einer Sicherheitsprüfung unterzogen werden, die dann in einem Zeitraum von maximal fünf Jahren regelmäßig wiederholt wird. Die Sicherheitsprüfung wird von geschulten Fachleuten durchgeführt, hierbei wird auf die Übereinstimmung der Konstruktion mit den geltenden Vorschriften geachtet, insbesondere im Hinblick auf die Statik und den Brandschutz. Darüber hinaus gibt es genehmigungsfreie fliegende Bauten, zu denen beispielsweise Zelte mit weniger als 75 Quadratmetern Grundfläche sowie Baustelleneinrichtungen und Gerüste gerechnet werden.

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Fliesenkreuze

Fliesenkreuze werden auch als Fliesenkeile bezeichnet und dienen zur Herstellung einer gleichen Fugenbreite zwischen den Fliesen. Gleichzeitig verhindern sie das Abrutschen der Fliesen. Fliesenkreuze sind ein wichtiges Hilfsmittel bei der Verlegung von Fliesen und werden vor allem von Heimwerkern mit wenig Praxiserfahrung gerne genutzt, um eine unerwünschte schiefe Verlegung zu vermeiden.

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Flurstück

Von einem Flurstück spricht man, wenn ein Areal amtlich vermessen und mit einer eigenen Nummer in das Liegenschaftskataster eingetragen wurde. In der Regel werden Flurstücke ausgewiesen, um sie anschließend zu vermarkten.

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Flüssiggas

Flüssiggas besteht aus Kohlenwasserstoffen, hauptsächlich aus Propan und/oder Butan. Wo kein öffentliches Gasnetz vorhanden ist, kann es als Brennstoff eingesetzt werden. Neben der Verwendung in Großküchen, im Freizeitbereich und der Industrie wird es auch häufig auf Baustellen verwendet. Zur Lagerung und Verwendung sowie zur Installation von Flüssiggasanlagen gibt es zahlreiche Vorschriften, die beachtet werden müssen.

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Folgeobjekt

Der Begriff Folgeobjekt kommt im Zusammenhang mit der Eigenheimzulage zum Tragen. Falls ein Förderberechtigter die Eigenheimzulage für ein Erstobjekt nicht bis zum Ende des geförderten Zeitraums in Anspruch nehmen kann (zum Beispiel, weil er das Objekt nicht mehr für eigene Wohnzwecke nutzt), kann er die Zulage für den Rest der Förderzeit auf ein anderes, eigengenutztes Objekt umlegen. Siehe auch Stichwort Eigenheimzulage.

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Förderung des Wohneigentums

Seit Jahren will die jeweils amtierenden Bundesregierung die Quote von Wohneigentum in Deutschland erhöhen. Um diese Erhöhung zu unterstützen, bietet der Staat unterschiedliche Fördermöglichkeiten für den Erwerb von Wohneigentum an. Diese werden sowohl in Form von finanziellen Zuschüssen als auch durch steuerliche Erleichterungen gewährt. Die Förderungen werden beispielsweise auf Bausparverträge ausgezahlt.  (www.baufinanzierungsberatung.com/baufoerderung-bundeslaender.html)

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Formaldehyd

Formaldehyd ist ein giftiges, farbloses und brennbares Gas, das in geringer Konzentration in Farben, Lacken, Dämmstoffen, Bauschäumen, Spanplatten, textilen Bodenbelägen, Kunststoffen und Glas- und Steinwolle enthalten sein kann. Da Formaldehyd in höchstem Maße gesundheitsschädlich ist, darf es nur in geringen Konzentrationen in Baustoffen enthalten sein. Dabei müssen die Werte unter den vorgeschriebenen Grenzwerten liegen.

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Fotovoltaik

Die Umwandlung von Sonnenstrahlung in Elektrizität mit Hilfe von Solarzellen wird Fotovoltaik genannt. In den meist aus Silizium bestehenden Solarzellen wird Gleichstrom erzeugt, der in das hauseigene und das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Der Besitzer einer solchen Solaranlage erhält für die Einspeisung in ndas öffentliche Stromnetz eine gesetzlich geregelte Vergütung. (www.zbo.de/erneuerbare-energien/solarenergie.html)

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Freifinanzierter Wohnungsbau

Von einem frei finanzierten Wohnungsbau spricht man, wenn die Baukosten für das Objekt weder öffentlich gefördert noch steuerbegünstigt anerkannt werden können. Somit besteht für das betreffende Objekt auch keine Belegungsbindung, der Eigentümer kann also frei entscheiden, ob er es selbst bewohnt oder vermietet.

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Frostgrenze

Die Frostgrenze bezeichnet die Tiefe, in die der Frost maximal in den Boden eindringen kann. Dabei ist diese Frostgrenze von den verschiedensten Faktoren abhängig, so dass hier unter anderem das Klima, aber auch die Bodenart, der Wassergehalt und die örtliche Lage sowie einige weitere Faktoren eine Rolle spielen.

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Frostschürze

Wird benötigt, wenn Bodenplatten auf frostempfindlichen Böden (feinkörnige Kiese und Sande, Schluff, Ton) gebaut werden sollen. Die Einschätzung des Baugrundes erfolgt im Rahmen eines Baugrundgutachtens. Die Frostschürze besteht entweder aus Stahlbeton oder, wenn ein hoher Dämmwert erreicht werden soll, aus Schotter.

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Fugendurchlasskoeffizient

Der Fugendurchlasskoeffizient ist eine Kennzahl, die angibt, wie viel Luft pro Stunde und Meter Fugenlänge durch ein Fenster hindurchgeht. Je kleiner dieser Wert ist, desto dichter schließt das Fenster ab, wobei in der normalen Hausbautechnik ein Wert von 0 so gut wie nie erreicht werden kann, was auch nicht das Ziel ist.

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Fundament

Als Fundament bezeichnet man den Teil eines Gebäudes, der dessen gesamte Last trägt. Ein anderer Begriff dafür ist Gründung. Konkret gesagt handelt es sich hierbei um den Übergang zwischen Bauwerk und Baugrund. Dieser Übergang muss so konstruiert sein, dass die Last des Gebäudes an den Untergrund abgegeben wird und dieser eine tragfähige Basis für alle Aufbauten bietet. Auch muss das Fundament so beschaffen sein, dass das Gebäude keinen Schaden nimmt, wenn im Erdreich Bewegungen entstehen. Es gibt verschiedene Arten von Fundamenten, die auf den jeweiligen Baugrund und die Gefahrenzone hinsichtlich eines Erdbebens abgestimmt werden. Auch das Klima in der Umgebung hat unmittelbare Auswirkungen auf die Wahl des passenden Fundaments.

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Fundament

Das Fundament ist die Basis und somit der wichtigste Teil eines Bauwerks. Es hat die Aufgabe, das Gewicht des Gebäudes so auf den Untergrund zu übertragen, dass die Traglast nicht überfordert wird. Dabei darf diese Last nicht zu einer Veränderung des Bodens in Form einer Verschiebung oder Setzung führen.

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Fußbodenheizung

FußbodenheizungBei einer Fußbodenheizung werden Heizrohre, Flächenelemente oder andere Hohlprofile auf dem Fußboden oder in den Estrich eingebettet verlegt. Sie verbreitet eine angenehme und vom Fußboden aufsteigende Wärme. Hauptsächlich werden Warmwasser-Fußbodenheizungen eingebaut. Idealer Bodenbelag für eine Fußbodenheizung sind Keramik- und Steinfußböden, da sie die Wärme schnell aufnehmen und lange speichern. Je nach Heizungsmodell sind jedoch auch Parkett, Laminat oder Teppichböden möglich.

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Fußbodenheizungen

Fußbodenheizungen gehören zu den Flächenheizungen und sind für ihre angenehme Wärme bekannt. Meist ist die Fußbodenheizung eine Warmwasserheizung, wobei warmes Wasser durch Rohre aus Kunststoff oder Kupfer geleitet wird, die unter dem Fußbodenestrich verlegt werden. Dabei haben diese Heizungen eine lange Tradition, sie wurden schon von verschiedenen Hochkulturen verwendet.

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Gas-Brennwertkessel

Ein Gas-Brennwertkessel wird für Warmwasserheizungen eingesetzt und zeichnet sich dadurch aus, dass er den Energieinhalt (Brennwert) des Brennstoffes nahezu vollständig zur Erzeugung von Wärme nutzt. Gas-Brennwertkessel sind energiesparend und reduzieren den Verbrauch fossiler Brennstoffe. (www.zbo.de/heizung/gasheizung.html)

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Gasanschluss

Soll ein Neubau mit einer erdgasbetriebenen Zentralheizung beheizt werden, ist dazu ein Gasanschluss notwendig. Ein Gasanschluss kann zum Kochen und Heizen genutzt und kann unter Umständen auch noch nachträglich verlegt werden. Grundsätzlich muss der Bauherr die Kosten für die Verlegung der Gasleitung zum Haus selbst tragen.

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Gaube

GaubeEine Gaube (auch Gaupe) ist ein aus der Dachfläche herausragender Dacheinbau mit Fenster, der eckig, gewölbt oder rund sein kann. Gauben können in unterschiedlichen Formen ausgeführt werden: So gibt es sie als Satteldach, Tonnendach-, Walmdach- oder Pultdachgaube. Desweiteren wird zwischen Spitzgaube, Flachgaube, Trapezgaube, Giebelgaube, Panoramagaube und vielen weiteren Ausführungen unterschieden.

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Gaube

siehe Dachgaube

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Gebäudeabmessungen

Die Gebäudeabmessungen beziehen sich auf Länge, Breite und Höhe eines Gebäudes. Sie können nicht frei festgelegt werden, sondern ergeben sich im Rahmen der Richtwerte aus dem vorliegenden Bebauungsplan. In diesem wird die Art und Weise einer möglichen Bebauung sowie die Nutzung des Grundstückes festgelegt, sodass sich die Gebäudeabmessungen nur im vorgegeben Rahmen bewegen dürfen.

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Gebäudeabschreibung

Die Aufwendungen für die Erstellung oder den Erwerb eines Gebäudes und die Wertminderung, welche dieses durch die Abnutzung erfährt, können wie bei allen Wirtschaftsgütern steuerlich geltend gemacht werden. Dies geschieht in Form einer Abschreibung, die auch als Gebäudeabschreibung bezeichnet wird. Als Bemessungsgrundlage zählen dabei jeweils die Herstellungs- oder Anschaffungskosten. Der Zeitraum der Abschreibung beginnt jeweils mit der Errichtung oder Anschaffung des Gebäudes.

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Gebäuderichtlinie

EU-Richtlinie (European Directive Energy Performance of Buildings EPBD), die für privat und öffentlich genutzte Neubauten die Einhaltung des Niedrigstenergiestandards ab 2021 bzw. 2019 vorschreibt. Bestandsbauten sind unter bestimmten Bedingungen ebenfalls betroffen. Weitere nInformationen finden Sie auf niedrigenergiehaus-bauen.de.

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Gebläsebrenner

Gebläsebrenner werden hauptsächlich in Brennwertkesseln eingebaut. Dabei handelt es sich um eine Einrichtung zur Verbrennung von Gasen und Ölen direkt im Heizkessel. Mit Hilfe des Gebläses wird die Verbrennungsluft angesaugt und mit dem Verbrennungsgas vermischt. Gebläsebrenner verringern den Schadstoffausstoß.

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Gebrauchsabnahme

Ein genehmigungspflichtiges Bauwerk muss vor der Inbetriebnahme durch die zuständige Aufsichtsbehörde abgenommen werden. Dabei spricht man auch von einer Gebrauchsabnahme. Im Rahmen dieser Abnahme wird ein Prüfprotokoll angefertigt (der sogenannte Gebrauchsabnahmeschein), mit dem bestätigt wird, dass das Bauwerk den Vorschriften entsprechend errichtet wurde.

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Gebührenordnung

Im Rahmen eines Hausbaus gibt es verschiedene Gebührenordnungen, in denen die Preise für bestimmte Leistungen festgelegt sind. So gibt es die Gebührenordnungen für Gebühren im Bauwesen (BauGebO). Darin werden z. B. die Kosten für Baugenehmigungen oder  bautechnische Nachweise geregelt.

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Gehrung

Wenn Leisten aufeinander stoßen, müssen sie auf eine sogenannte Gehrung – also auf Anschlag oder Passform – gesägt werden. Dies kommt beispielsweise bei Fußleisten, Sockelleisten oder auch Dachbalken vor. In der Regel sind die aneinanderstoßenden Teile im 45°-Winkel gefertigt, sodass sich bei ihrem Zusammenfügen ein rechter Winkel ergibt. Fast überall, wo beim Innenausbau mit Holz oder einem anderen Material ein Abschluss gefertigt wird, arbeitet man auf Gehrung.

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Gemeinschaftseigentum

Bei Immobilien, die einer Gemeinschaft von Eigentümern gehören (zum Beispiel  Eigentumswohnungen) ist vom Gemeinschaftseigentum die Rede. Dazu gehören einerseits das Grundstück, aber auch sämtliche Gebäudeteile, Anlagen und Einrichtungen, die von allen Eigentümern gemeinsam genutzt werden. Diese gehören also nicht zum Sondereigentum oder zum Eigentum eines Dritten, sondern stehen der Gemeinschaft zur Verfügung. Dabei kann es sich zum Beispiel um Gartenanlagen, Treppen, Treppenhäuser, Fahrstühle, Kellerräume usw. handeln. Das Gemeinschaftseigentum wird von allen Wohnungseigentümern zusammen verwaltet und instand gehalten.

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Gemeinschaftsordnung

Die Gemeinschaftsordnung ist ein Bestandteil einer Teilungserklärung. Sie dient dem Zweck, die Rechte und Pflichten der Miteigentümer zu definieren und deren Verhältnis zu bestimmen. In der Gemeinschaftsordnung werden beispielsweise der Inhalt des Sondereigentums, die Nutzungsrechte an diesem Eigentum, die Vorauszahlungen für das Hausgeld und dessen Kostenverteilungsschlüssel sowie die Stimmrechte niedergeschrieben. Auch die Hausordnung und eventuelle Verträge, die mit Verwaltern geschlossen wurden, werden mit in die Gemeinschaftsordnung aufgenommen.

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Geschossflächenzahl (GFZ)

Die Geschossflächenzahl gibt über die Bebauungsdichte Auskunft. Sie wird im Bebauungsplan aufgeführt. Sie spiegelt das Verhältnis von der Grundstücksfläche zur Geschossfläche wider.

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Gesetzliche Baustandards

Gesetzliche Baustandards regeln die Mindestanforderungen an Neubauten im privaten und gewerblichen Bereich. Dabei geht es vor allem um energie- und umweltschutztechnische Anforderungen, aber auch Sicherheitsanforderungen, die ein neu errichtetes Haus erfüllen muss. Für öffentliche Gebäude liegen die gesetzlichen Baustandards meist höher als für Privathäuser.

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Gewerbeimmobilie

Eine Gewerbeimmobilie ist eine Immobilie, die zu gewerblichen Zwecken genutzt wird, jedoch nicht für das produzierende Gewerbe. Es kann sich in ihr beispielsweise die Verwaltung eines produzierenden Gewerbes befinden. Somit fallen unter den Begriff Gewerbeimmobilien beispielsweise Büro-Verwaltungsgebäude, Handelsimmobilien, Freizeitimmobilien, Beherbergungsimmobilien sowie Senioreneinrichtungen und Gewerbeparks. Für Gewerbeimmobilien gelten hinsichtlich der Finanzierung und Vermittlung besondere Voraussetzungen.

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Gewerk

Als Gewerk bezeichnet man ein Einzelbestandteil einer Bauleistung. Das bedeutet im Umkehrschluss: Bauleistungen teilen sich grundsätzlich in Einzelgewerke auf. Welche Gewerke dies genau sind, ist in der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) festgelegt.

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Giebel

Der Giebel ist die Fläche, die sich bei einem Haus mit Satteldach an der Stirnseite befindet. Dabei wird der Giebel durch den Dachfirst und die Traufen begrenzt.

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Gipsbauplatten

Gipsbauplatten werden auch als Gipskarton bezeichnet. Dieser Name ist allerdings irreführend, denn es handelt sich hierbei nicht um einen Karton, sondern um ein Baumaterial, das aus Gips mit Kartonagenbezug besteht. Gipsbauplatten besitzen vor allem im Akustik- und im Trockenbau eine große Bedeutung und werden dort zu verschiedenen Zwecken verwendet.

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Grauwassernutzung

Der Begriff Grauwasser ist innerhalb der EU genauestens definiert. Es handelt sich hierbei um ein Brauchwasser, das zwar fäkalienfrei sein muss, aber einen geringen Verschmutzungsgrad mit weiteren Stoffen aufweisen kann. Das trifft auf Wasser zu, das für die Maschinenwäsche sowie für die Körperpflege genutzt worden ist. Somit ist das Grauwasser grundsätzlich kein Trinkwasser, es kann aber für verschiedene Zwecke während des Baus sowie für die Toilettenspülung genutzt werden.

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Grenzbebauung

Bei einer Grenzbebauung wird ein Gebäude nicht mit einem Abstand zur Grundstücksgrenze, sondern direkt auf dieser errichtet. Auch der Bau einer Mauer oder eines Zaunes auf der Grenzlinie zählt zur Grenzbebauung. Eine solche Grenzbebauung bedarf in Deutschland fast immer entweder einer Genehmigung durch die zuständige Baubehörde oder zumindest des Einverständnisses des Nachbarn. In einigen Bundesländern gibt es jedoch Regelungen, die Garagen als Grenzbebauung grundsätzlich zulassen. Wer einmal eine Genehmigung zur Grenzbebauung erhalten hat, kann die entsprechenden Rechte auch in das Grundbuch eintragen lassen. Damit können diese für zukünftige Eigentümer gesichert werden.

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Grenzbescheinigung

Die Grenzbescheinigung wird auch als Grenzattest bezeichnet und ist eine Bescheinigung des Katasteramtes, in der das Amt bestätigt, dass ein Gebäude innerhalb der zulässigen Grenzen und auf dem richtigen Grund und Boden errichtet wurde. Für die Beleihung von Grundstücken fordert der Kapitalgeber oftmals eine Grenzbescheinigung als Sicherheit. 

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Grenzwert

Ein Grenzwert markiert eine Schwelle, bei der ein bestimmter definierter Zustand verlassen oder erreicht wird. Zu den geläufigsten Grenzwerten zählen der durch die Energieeinsparverordnung vorgegebene Jahresprimärenergiebedarf.

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Grundakte

Die Grundakte ist ein Bestandteil des Grundbuches und beinhaltet sämtliche Urkunden, die sich auf die jeweiligen Eintragungen im Grundbuch beziehen. In der Grundakte werden beispielsweise Erbscheine, Vollmachten, notarielle Bestätigungen und Urkunden, Eintragungs- und Löschungsanträge, Teilungserklärungen und Gerichtsurteile aufbewahrt. Seit einigen Jahren werden immer mehr Grundakten elektronisch geführt (wie auch die dazugehörigen Grundbücher), die Umstellung darauf muss jedoch zuvor per Rechtsvorschrift durch die jeweilige Landesregierung festgelegt werden.

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Grundbuch

Das Grundbuch versteht sich als öffentliches Register, in dem jedes Grundstück des bestimmten Bezirks auf einem sogenannten Grundstücksplan eingetragen ist. Jeder, der ein berechtigtes Interesse nachweisen kann, darf beim zuständigen Grundbuchamt Einsicht in das Grundbuch der Gemeinde nehmen. Das Grundbuch besteht aus dem Bestandsverzeichnis und drei Abteilungen. Die erste Abteilung gibt dabei Auskunft über den jeweiligen Eigentümer des Grundstücks, in Abteilung zwei werden die Lasten und Beschränkungen niedergeschrieben. Abteilung drei ermöglicht einen Überblick über die eingetragenen Grundschulden, Hypotheken und Rentenschulden. Um Eintragungen oder Änderungen vorzunehmen, bedarf es einer öffentlichen oder öffentlich beglaubigten Urkunde. Diese Urkunden werden in der Grundakte gesammelt, die ebenfalls zum Grundbuch gehört. (www.abir.eu/immobilienrecht/grundbuch.html)

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Grundbuchamt

Das Grundbuchamt ist ein Registergericht, dessen Aufgabe es ist, das Grundbuch und die Grundakten für den jeweiligen Geschäftsbereich des Amtsgerichts zu führen. Dazu übernimmt in den meisten Bundesländern das zuständige Amtsgericht diese Aufgabe. Lediglich in Baden-Württemberg befindet sich das jeweilige Grundbuchamt in der zuständigen Gemeindeverwaltung.

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Grundbuchauszug

Ein Grundbuchauszug ist eine Abschrift sämtlicher Eintragungen zu einem Objekt im Grundbuch. Ein solcher Auszug wird z. B. für den Ankauf einer Immobilie oder für die Beleihungsprüfung benötigt. Um einen Grundbuchauszug zu erhalten, muss der Antragsteller jedoch ein berechtigtes Interesse nachweisen können.

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Grundbucheinsicht

Da es sich bei einem Grundbuch um ein öffentliches Verzeichnis handelt, hat grundsätzlich jeder das Recht, dort Einsicht zu nehmen. Allerdings muss der Interessent hierfür ein berechtigtes Interesse nachweisen können. So hat beispielsweise der Eigentümer immer ein berechtigtes Interesse an der Einsicht in das Grundbuch, aber auch eine konkrete Kaufabsicht gilt als ein solches Interesse. Anstatt Einsicht in das Grundbuch zu nehmen, kann auch ein Grundbuchsauszug angefordert werden.

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Grunderwerbsteuer

Beim Erwerb von Grundstücken, Gebäuden oder Erbbaurechten wird in Deutschland die Grunderwerbsteuer fällig. Sie kann beim Kauf des Grundstücks anfallen, aber auch bei einer Schenkung, beim Tausch oder der Erbschaft. Der Satz für die Grunderwerbsteuer liegt bei 3,5 – 6,5 Prozent vom Kaufpreis. Weiteres zum Thema Steuern beim Bauen finden Sie unter www.massivhaus.cn/steuer-hausbau-grunderwerb.html

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Grundriss

GrundrissEin Grundriss ist die maßstabsgetreue zeichnerische Darstellung der Gebäudegrundfläche. Zusätzlich enthält der Grundriss Angaben über die Zweckbestimmung der einzelnen Räume. Bei der Planung eines mehrstöckigen Hauses wird für jedes Geschoss ein separater Grundriss erstellt.

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Grundsteuer

Die Grundsteuer ist eine sogenannte Realsteuer, die auf Grundbesitz in Deutschland erhoben wird. Sie darf nicht mit der Grunderwerbsteuer verwechselt werden. Die Grundsteuer wird  sowohl auf bebaute als auch auf unbebaute Grundstücke erhoben, außerdem auf Erbbaurechte, Wohnungseigentum und Teileigentum. Die Grundsteuer wird von der jeweiligen Gemeinde erhoben und fließt dieser auch zu. Sie berechnet sich aus einem Grundsteuermessbetrag, der sich wiederum aus einem Promillewert des Einheitswertes ergibt. Dieser wird dann mit dem Hebesatz der jeweiligen Gemeinde multipliziert.

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Grundstück

Unter einem Grundstück versteht man ein räumlich begrenztes Areal der Erdoberfläche. Damit das Grundstück offiziell als solches anerkannt wird, muss es unter einer eigenen Nummer in ein Blatt des Grundbuches eingetragen sein. Worauf es sich beim Grundstückskauf zu achten lohnt und weitere Informationen finden Sie unter hausbauberater.de/grundstueck-kaufen

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Grundstücksgrenze

Die Grundstücksgrenze verläuft entlang der äußeren Grundstücksbegrenzung. Beim Bau eines Hauses sind die Bestimmungen zu den Abstandsflächen zur Grundstücksgrenze zu beachten. Diese sind in der jeweiligen Landesbauordnung geregelt. Die vorgeschriebenen Abstandsflächen zur Grundstücksgrenze dürfen ohne Sondergenehmigung durch die Baubehörde nicht unterschritten werden.

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Grundstücksgröße

Die Grundstücksgröße kann individuell sehr unterschiedlich sein. Für freistehende Häuser wird eine größere Grundstücksgröße benötigt als etwa beim Bau einer Doppelhaushälfte oder eines Reihenhauses. Die Grundstücksgröße ist ein wichtiger Faktor für den Grundstückspreis.

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Grundwassergefährdung

Als Grundwassergefährdung bezeichnet man die Gefahr einer Grundwasserverschmutzung. Dabei kann Grundwasser kann durch viele Faktoren verschmutzt werden, z. B. durch Schadstoffeinträge aus Haushalten, Gewerbebetrieben oder der Landwirtschaft. In diesen Fällen muss oft damit gerechnet werden, dass sich das Grundwasser nicht mehr für eine Nutzung als Trinkwasser eignet.

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Hausakte

Die Hausakte beinhaltet alle Dokumente im Zusammenhang mit der Planung und dem Bau einer Immobilie. Auch spätere Arbeiten, z. B. im Rahmen von Instandsetzungen, Um- und Ausbauten sowie Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, werden in die Hausakte eingetragen. Somit ist die Hausakte auch ein Nachweis über die Qualität der ausgeführten Arbeiten, die dadurch vom Käufer optimal nachvollzogen werden kann.

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Hausgeld

Das sogenannte Hausgeld ist eine monatliche Vorausleistung zur Deckung der laufenden Aufwendungen für das gemeinschaftliche Eigentum in Wohnungseigentümergemeinschaften. Nach Ablauf eines Wirtschaftsjahres erfolgt eine genaue Abrechnung, aus der hervorgeht, ob die monatlichen Vorauszahlungen ausreichend waren oder wie viel die Wohnungseigentümer nachzahlen müssen. Das Hausgeld setzt sich aus vielen unterschiedlichen Faktoren zusammen, zum Beispiel den Heizungskosten, den Kosten für Warmwasser und Abwasser, einer Instandhaltungsrücklage und den Kosten für den Verwalter. Die Höhe des Hausgeldes wird anhand eines Wirtschaftsplans festgelegt, den der Verwalter des Objekts jedes Jahr neu aufstellt.

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Hausschwamm

Hinter dem Hausschwamm, der auch als sogenannter „echter Hausschwamm“ bezeichnet wird, verbirgt sich in der Regel kein Schwamm, sondern ein Pilz, von dem Holz und auch Mauerwerk befallen sein können. Da durch den Hausschwamm die gesamte Haussubstanz bedroht sein kann, können die Folgen bis zum Verlust der Stabilität und der Standfestigkeit reichen.

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Heizkosten

Die jährlichen Heizkosten setzen sich im Wesentlichen aus den Brennstoffkosten und den Betriebskosten zusammen. Zu den Betriebskosten gehören Wartung, Kundendienst, Reinigung, Stromkosten etc. Die Brennstoffkosten sind vom aktuellen Brennstoffpreis abhängig, können aber durch eine energieeffiziente Heizungsanlage wesentlich beeinflusst werden.

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Heizzahl

An der Heizzahl lässt sich der Wirkungsgrad von Wärmepumpen ablesen. Sie beschreibt das Verhältnis von gewonnener zu eingesetzter Brennstoff-Energie, und gibt somit auch Auskunft über die Effektivität und die Nutzung der Ressourcen durch die betreffende Heizanlage.

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Heizzahl

An der Heizzahl lässt sich der Wirkungsgrad von Wärmepumpen ablesen. Sie beschreibt das Verhältnis von gewonnener zu eingesetzter Brennstoff-Energie, und gibt somit auch Auskunft über die Effektivität und die Nutzung der Ressourcen durch die betreffende Heizanlage.

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Hintermauerwerk

Das Hintermauerwerk wird auch als Hintermauerung bezeichnet, wobei dieser Begriff das Mauerwerk hinter der Verblendung meint. Die Verblendung übernimmt dabei optische Funktionen, wobei das Hintermauerwerk praktische Bedeutung hat und für das Tragen der Lasten benötigt wird. Dabei kommen als Material für die Errichtung des Hintermauerwerks beispielsweise Ziegelsteine zum Einsatz.

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Hochbau

Unter Hochbau versteht man die oberirdische Errichtung von Gebäuden und Gebäudeteilen. Grundsätzlich wird zwischen Tiefbau und Hochbau unterschieden, wobei sich der Tiefbau folgerichtig mit sämtlichen Arbeiten beschäftigt, die unter der Erdoberfläche stattfinden - hauptsächlich also mit der Errichtung von Bodenplatten und Kellern für Gebäude. Im Hochbau spielt die Anzahl der Stockwerke keine Rolle, somit zählt beispielsweise auch die Errichtung einer Garage zu diesem Bereich. Im Hochbau können verschiedene Konstruktionsweisen für das Gebäude zum Einsatz kommen, zum Beispiel der Massivbau, der Skelettbau oder auch der Bau aus vorgefertigten Teilen.

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Hohlblocksteine

Hohlblocksteine (auch: Hohlblock) sind großformatige Steine, die aus Kalksandstein, Ton, Beton oder Leichtbeton bestehen und zum Mauern verwendet werden. Diese Steine haben Luftkammern, die senkrecht zur Lagerfläche angeordnet sind. Durch diese integrierten Luftkammern wird die Wärmedämmung verbessert, sodass der Stein gleichzeitig isolierende Eigenschaften besitzt.

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Holzrahmenkonstruktion

HolzrahmenbauDie Holzrahmenkonstruktion ist die typische Bauweise für Fertighäuser. Die Wände bestehen aus einem rahmenartigen Holzständerwerk, das beidseitig mit Holzwerkstoff- oder Gipskartonplatten beplankt wird. Im Gegensatz zur Skelettbauweise trägt die Beplankung einer Holzrahmenkonstruktion auch teilweise Lasten. Vorteil der Holzrahmenkonstruktion ist die schnelle Bauweise.

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Holzschädlinge

HolzbockHolzschädlinge sind in der Lage, Holz und ganze Baukonstruktionen zu beeinträchtigen und zu zerstören.  Unterschieden wird zwischen tierischen und pilzlichen Holzschädlingen. Die tierischen Schädlinge sind in unseren Breiten der Bockkäfer (besser bekannt als Hausbock) und der unter dem Begriff Holzwurm bekannte Gemeine Nagekäfer. Die bekanntesten pilzlichen Holzschädlingen sind der Echte Hausschwamm, der Braune Kellerschwamm und der Weiße Porenschwamm. Eine typische Angriffsfläche für Holzschädlinge in Gebäuden ist das Dachgebälk. Ein geeigneter Holzschutz bietet die beste Vorsorgemöglichkeit vor Holzschädlingen. Haben sie erst einmal das Holz befallen, sind meist aufwändige Sanierungsmaßnahmen notwendig.

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Holzschindeln

Holzschindeln werden zur Dacheindeckung verwendet, wobei sie regional auch zur Gestaltung der Fassaden genutzt werden. Sie sind in zahlreichen Holzarten erhältlich und werden häufig denkmalgeschützten Objekten verbaut, um das authentische Aussehen der Gebäude zu erhalten.

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Holzschutz

Unter den Begriff Holzschutz fallen sämtliche Maßnahmen, die dazu dienen, Holzbauteile vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Dazu zählen vor allem Feuchtigkeit, Pilze und Mikroorganismen sowie die UV-Strahlung. Es wird zwischen konstruktivem, chemischem und physikalischem Holzschutz unterschieden. Für alle tragenden Holzkonstruktionen ist ein entsprechender Holzschutz gesetzlich vorgeschrieben.

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Holzwolle

Bei Holzwolle handelt es sich um einen multifunktionalen, meist auf industriellem Wege hergestellten Holzwerkstoff, der durch mechanische Verfahren produziert wird. Genutzt wird die Holzwolle, deren Herstellung bis ins 19. Jahrhundert zurück reicht, unter anderem als Dämm- und Füllstoff oder auch als Isoliermaterial, als Filtermaterial und als Stopf- und Polstermaterial.

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Homogenbereiche

Ab 18. April 2016 anzuwendende Klassifikation, die ihren Schwerpunkt auf begrenzte Fels- oder Bodenbereiche und deren Eigenschaften legt. Homogenbereiche haben eine definierte Streuung und heben sich mit ihren Eigenschaften von benachbarten Bereichen ab. Die für die Homogenbereiche wesentlichen bodenmechanischen Kennwerte entnehmen Planer dem Baugrundgutachten. Der geotechnische Sachverständige legt Baugrundschichten fest und bezeichnet sie einzeln oder zusammengefasst als Homogenbereich.

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Hüllfläche

Die Hüllfläche eines Körpers mit einem beliebigen Volumen ist die Gesamtsumme aller Oberflächen, die diesen Körper umhüllen, ihn also umgeben. Sie grenzt das beheizte Hausinnere von der unbeheizten Hausumgebung Erdreich, Außenluft, unbeheizte Räume) ab. Im Gegensatz zur Mantelfläche werden hier auch die Oberseite und die Unterseite mit berücksichtigt. Ebenso gehören die zweifach gekrümmten Flächen zur Hüllfläche. Sie wird im Rahmen der Energieeinsparverordnung nach DIN EN ISO 13789 ermittelt.

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Hüttensteine

Unter einem Hüttenstein versteht man einen Mauerstein, der granulierter Hochofenschlacke sowie mineralischen Bindemitteln hergestellt wurde. Je nach Qualität sind Hüttensteine frostbeständig oder nicht frostbeständig. Die jeweiligen Eigenschaften der Hüttensteine und ihre genaue Bezeichnung werden in der DIN 398 umfassend geregelt.

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Hybridhaus

Das Hybridhaus wird mit mindestens zwei unterschiedlichen Technologien mit Wärme versorgt. Es ist eine sehr energiesparende Variante eines Massivhauses. Im Gegensatz zum Passiv- und Niedrigenergiehaus sollen bei einem Hybridhaus keine Kosten für den Stromverbrauch, die Heizung und die Warmwasserversorgung anfallen. Dies wird durch eine hochisolierende Wärmedämmung, den Einbau modernster Energiespartechnik und die Nutzung einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit einer Erdwärmeheizung erreicht. (https://www.niedrigenergiehaus-bauen.de)

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Hydrationsenergie

Mit Hydrationsenergie ist diejenige Energie gemeint, die bei der Anlagerung von Wassermolekülen an Ionen freigesetzt wird. Sie ist eine besondere Form der Solvationsenergie, wobei das Lösungsmittel (Solvens) Wasser ist.

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Hydraulischer Abgleich

Bei einem hydraulische Abgleich wird die Heizung so eingestellt, dass jeder Heizkörper genau die Warmwassermenge erhält, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Da mit diesem Verfahren kann Energie eingespart werden kann, gehört esim Rahmen des Kfw-Förderprogramms zum Heizungsaustausch zu den Grundvoraussetzungen zum Erhalt der Förderung.
(www.hausbau-berater.de/hydraulischer-abgleich.html)

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hydrophob

Der Begriff hydrophob entstammt der griechischen Sprache und bedeutet in wörtlicher Übersetzung „Furcht vor (dem) Wasser“. Im übertragenen Sprachgebrauch versteht man darunter jedoch das Adjektiv „wasserabweisend“. Innerhalb des Bauwesens bezeichnet man jene Stoffe als hydrophob, die sich nicht oder nur mit großen Schwierigkeiten mit Wasser verbinden lassen. Zudem besteht die Möglichkeit, Stoffe zu hydrophobieren.

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Hygrometer

Ein Hygrometer ist ein Gerät, mit dem die relative Luftfeuchte gemessen und bestimmt werden kann. Für ein gesundes Raumklima ist eine Luftfeuchte von etwa 50 % notwendig. Im Winter ist diese meist nur schwer erreichbar. Bei einer Luftfeuchte von unter 50% kann es zudem zu Dimensions- und Formveränderungen an den Bodenbelägen kommen. Ein Luftbefeuchter kann hier für Abhilfe sorgen.

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Hygrometer

Ein Hygrometer ist ein Gerät zur Messung der prozentualen Luftfeuchtigkeit. Je nach Ausführung und Art des Gerätes lassen sich bei einer solchen Messung die verschiedenen Feuchtemaße bestimmen. So ist es beispielsweise möglich, unter Berücksichtigung der Temperatur den Gehalt des Wasserdampfes in der Luft zu messen.

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hygroskopisch

Der Begriff hygroskopisch ist von Hygroskopie abgeleitet, mit der die wasseranziehenden Eigenschaften eines Stoffes beschrieben werden. Somit ist beispielsweise Holz ein hygroskopischer Werkstoff, denn es kann Wasser anziehen und somit Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Dabei passt sich ein hygroskopischer Stoff in seiner Feuchtigkeit jeweils der Feuchtigkeit seiner Umgebung an.

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Immission

Alle auf Menschen, Tiere und Pflanzen einwirkenden Schadstoffe werden als Immission bezeichnet. Dabei kann es sich um zahlreiche Umwelteinflüsse handeln: Vor allem Belastungen durch Geräusche, Luftverunreinigungen, Licht, Strahlung, Wärme oder Erschütterungen werden zur Vermeidung von Immissionen gemessen.

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Immobilienfonds

Immobilienfonds sind spezielle Investmentfonds, die zur Finanzierung von Bauobjekten eingerichtet werden. Dabei unterscheidet man zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds. Bei offenen Immobilienfonds können jederzeit neue Anleger mit ihren Einlagen hinzu kommen, während ein geschlossener Immobilienfonds - wie der Name bereits verrät - dann geschlossen wird, wenn die anvisierte Investitionssumme durch das Kapital der Anleger erreicht ist.

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