Fachbegriffe am Bau

Fachbegriffe

Term Definition
Zwischensparrendämmung

Hierbei wird der Dämmstoff von innen zwischen die Dachsparren fugendicht eingeklemmt. Diese Methode ist auch für Heimwerker gut geeignet.

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Zwischenlager

Bauschutt, Baureste und Baumaterialien müssen fachgerecht entsorgt werden. Das Abfallrecht bestimmt die getrennte Sammlung und Verwertung von Baurestmassen. Getrennt werden muss zwischen mineralischen Abfällen, Baumischabfällen, Wertstoffen, Problemabfällen und asbesthaltigen Baustoffen. Können Problemabfälle oder asbesthaltige Baustoffe nicht direkt fachgerecht verwertet werden, werden diese bis zur endgültigen Verwertung in Zwischenlagern gelagert. Für die Entsorgung ist immer der Bauunternehmer zuständig.

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Zuschlagsgebühr

Eine Zuschlagsgebühr fällt an, wenn eine Immobilie im Rahmen einer Zwangsversteigerung erworben wird. Der Käufer einer zwangsversteigerten Immobilie muss eine Zuschlagsgebühr von 4 Prozent des Höchstgebots (pro Jahr) für die Zeit zwischen der Zuschlagsverkündung und dem Verteilungstermin zahlen.

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Zuschlag

Zuschläge werden Mörtel und Beton zugefügt, um dessen Konsistenz oder Volumen zu verändern. Dabei wird zwischen natürlichem und künstlichem Zuschlag unterschieden. Kies, Sand, Naturbims, Schotter und Splitt gelten als natürlicher Zuschlag, während Hüttensand, Hüttenbims, Hochofenschlacke, Sinterbims, Ziegelmehl und Ziegelsplitt als künstlicher Zuschlag bezeichnet werden.

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Zisterne

Eine Zisterne ist ein Sammelbehälter für Regenwasser. Sie kann aus Kunststoff oder Beton bestehen und wird meist im Garten eingegraben. Zisternen bestehen aus dem Speicherraum und einer Filterkammer. Das aufgesammelte Regenwasser kann zur Gartenbewässerung oder je nach Zisternen-Modell auch als Nutzwasser für die Toilettenspülung, zum Duschen oder Waschen genutzt werden.

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Ziegel

Ziegel gehören zu den am meisten verwendeten Baustoffen. Sie können aus natürlichen oder künstlichen Materialien bestehen. Früher wurden sie hauptsächlich Tonerde oder Lehm geformt und schließlich gebrannt, heute verwendet man auch Verbundmaterialien, die gewünschte Eigenschaften perfektionieren sollen. (www.massivhaus-massivbau.de/ziegelstein.php)

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Zentralheizung

Die sogenannte Zentralheizung kommt heute als meist verbreitetes Heizsystem in einem Großteil aller neu errichteten Immobilien zum Einsatz. Der Name resultiert aus der Tatsache, dass sämtliche Räume des Gebäudes von einer zentralen Heizstelle aus erwärmt werden. In der Regel kommt dafür ein Heizkessel zum Einsatz, der mit Öl, Gas oder auch Holzpellets betrieben werden kann. Vom Heizkessel aus führen schließlich Rohre durch das gesamte Gebäude, in denen Wasser oder Luft zirkuliert und somit die Wärme an die gewünschte Stelle transportiert.

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Zeitplan

Bei Bauvorhaben, die von Bauträgern meist schlüsselfertig durchgeführt werden, gibt es oftmals einen genauen Zeitplan, bei dem der Übergabetermin vertraglich festgelegt ist. Bei allen anderen Bauvorhaben hat die Jahreszeit einen großen Einfluss auf den Zeitplan. Ebenso können Schlechtwetterperioden die Bauzeit verlängern. Es ist daher ratsam, im Zeitplan immer einen Puffer für unvorhersehbare Zeitverzögerungen bis zur Fertigstellung einzuplanen. Störungen, die den Zeitplan verändern, haben immer finanzielle Konsequenzen für einen Bauherrn, weil durch einen verspäteten Einzug ins neue Eigenheim das Wohnen im früheren Zuhause länger bezahlt werden muss. Außerdem ziehen Schwierigkeiten dieser Art einen Koordinationsaufwand nach sich, weil vom Einzugstermin auch die Bestellung der Umzugshelfer und ggf. der Start bei einer neuen Arbeitsstelle oder in einer neuen Schule betroffen sind.

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Zarge

Als Zarge bezeichnet man einen Rahmen aus Metall, Holz oder Kunststoff, der für Türen und Fenster genutzt und ins Mauerwerk eingesetzt wird. Dieser Rahmen ermöglicht das problemlose Öffnen und Schließen von Fenstern und Türen.

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WU-Beton

WU-Beton ist ein wasserundurchlässiger Beton, der zum Bau einer sogenannten Weißen Wanne genutzt wird. Wasserundurchlässig bedeutet jedoch nicht, dass der WU-Beton wasserdicht ist. Eine geringe Menge Feuchtigkeit dringt nur bis zu einer Bodentiefe von sieben Zentimetern durch den WU-Beton nach innen. Dies geschieht durch kapillare Wasserwanderung und Dampfdiffusion. Ist die weiße Wanne aus WU-Beton jedoch vorschriftsmäßig erbaut und wenigstens 20 cm dick, berühren sich der Diffusions- und der Kapillarbereich nicht und es bleibt im Kellerinneren trocken.

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Wohnwirtschaftliche Verwendung

Die wohnwirtschaftliche Verwendung ist ein Fachbegriff aus dem Bausparkassengesetz. Danach dürfen Bauspardarlehen ausschließlich zur Finanzierung von wohnwirtschaftlichen Maßnahmen verwendet werden. Solche wohnwirtschaftlichen Maßnahmen sind beispielsweise der Kauf oder Bau sowie die Renovierung und Modernisierung von Wohnimmobilien, der Kauf von Bauland oder der Erwerb von Erbbaurechten, Maßnahmen zur Erschließung von Bauland, der Erwerb von Rechten zur dauerhaften Nutzung von Wohnraum sowie die Umschuldung von Krediten, die der Finanzierung der bereits genannten Maßnahmen dienen. Auch für gewerbliche Bauvorhaben können die Mittel aus Bausparverträgen eingesetzt werden, sofern diese im Zusammenhang mit der Schaffung von neuem Wohnraum stehen.

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Wohnungsmarkt

Unter dem Begriff Wohnungsmarkt versteht man die Gesamtheit aller Angebote und Nachfragen bezüglich der Wohnungsnutzung in Deutschland. Darüber hinaus kann der Wohnungsmarkt auch für einzelne Bundesländer, Regionen, Städte und Gemeinden bestimmt werden. Der Wohnungsmarkt gibt unter anderem wichtige Auskünfte über das Verhältnis von Wohnungsbestand zur Wohnungsnachfrage. Letztere wiederum wird durch zahlreiche unterschiedliche Faktoren bestimmt, zum Beispiel die Bevölkerungsentwicklung, das Einkommen und Alter der Eigentümer oder das Wanderungsverhalten.

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Wohnungseigentumsgesetz

Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) dient zum einen der Definition des Begriffes Wohnungseigentum, regelt darüber hinaus aber auch sämtliche Rechten und Pflichten, die ein Wohnungseigentümer hat. Auch die Verwaltung und Veräußerung des Wohneigentums und das gesamte Wohnungsbaurecht sind Bestandteile des Wohnungseigentumsgesetzes.

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Wohnungseigentum

Als Wohnungseigentum bezeichnet man das Sondereigentum an einer Wohnung. Dieses besteht in Verbindung mit einer Eigentumswohnung, zu der außerdem ein Miteigentumsanteil an den gemeinschaftlichen Einrichtungen und dem Grundstück gehört. Der rechtliche Rahmen wird durch das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) vorgegeben.

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Wohnungsbestand

Der Wohnungsbestand kann entweder auf Bundesebene oder auch regional erfasst und ausgewiesen werden. Man versteht darunter die Anzahl an Wohnungen und Gebäuden an einem bestimmten Stichtag. Dieser Statistik liegt unter anderem die Ein-Prozent-Wohnungsstichprobe (Mikrozensus) zugrunde, welche durch das Statistische Bundesamt in regelmäßigen Abständen durchgeführt wird.

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Wohnungsbau

Als Wohnungsbau bezeichnet man die Summe der jährlich neu erstellten Wohnungen in Deutschland, die in eine Statistik eingearbeitet und auch als Baufertigstellungen bezeichnet werden. Weiterhin fließt in den Wohnungsbau auch die Anzahl der jährlich erteilten Baugenehmigungen mit ein, die in der Bautätigkeitsstatistik erfasst werden. Eine dritte Statistik im Zusammenhang mit dem Wohnungsbau weist das sogenannte Wohnungsbauvolumen aus, darunter versteht man den Wert der jährlichen Bauleistungen in Deutschland.

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Wohnung

Von einer Wohnung spricht man bei nach außen abgeschlossenen, zu reinen Wohnzwecken bestimmten und meist zusammenhängenden Räumen, die sich in Wohngebäuden befinden. Diese Räume müssen die Führung eines eigenen Haushalts ermöglichen und daher mit einer Kochgelegenheit ausgestattet sein. Auch sanitäre Anlagen sind Voraussetzung für die Bezeichnung als Wohnung.

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Wohnlage

Die Wohnlage beschreibt das Wohnumfeld und wird in drei Qualitätsstufen (einfach, mittel, gut) unterteilt. Einfache Wohnlagen sind in einem inneren Stadtbereich mit geschlossener und häufig stark verdichteter Bebauung. Sie verfügen über relativ wenige Grün- und Freiflächen und haben oft ein ungepflegtes Straßenbild in Verbindung mit einem schlechten Gebäudezustand. Hier muss auch mit entsprechenden Geräusch- und Geruchsbelästigungen gerechnet werden. Auch außerhalb der Innenstädte gibt es einfache Wohnlagen, die meistens durch eine ungünstige Verkehrsanbindung und geringe Einkaufsmöglichkeiten gekennzeichnet sind. Mittlere Wohnlagen dagegen haben in der Regel einen guten Gebäudezustand, jedoch nur durchschnittliche Einkaufsmöglichkeiten und wenige Grün- und Freiflächen. Gute Wohnlagen verfügen über vergleichsweise viele Frei- und Grünflächen sowie ein gepflegtes Straßenbild. Sie besitzen außerdem eine gute bis sehr gute Verkehrsanbindung und viele Einkaufsmöglichkeiten. Auch das Image der Wohngegend spielt hierbei eine Rolle.

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Wohnklima

Ein gesundes Wohnklima setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: Neben der Temperatur gehören auch die richtige Luftfeuchtigkeit und eine ausreichende Helligkeit in den Wohnräumen dazu. Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden in erster Linie durch eine ausreichende Belüftung und Beheizung geregelt. Das Wohnklima kann jedoch durch Schadstoffbelastungen beeinträchtigt werden. (www.hausbauberater.de/wohngesund-bauen)

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Wohngebiet

Wie ein Wohngebiet beschaffen sein muss, ist in der Baunutzungsverordnung festgelegt. Nach den hier beschriebenen Regularien befinden sich in einem Wohngebiet grundsätzlich nur Wohngebäude, Wohnungen sowie dem Wohnzweck des Wohngebiets nicht zuwider laufende Bebauung. Dazu zählen Lebensmittelgeschäfte oder Handwerksberiebe. Auch nicht störende Gewerbebetriebe dürfen unter Umständen in einem Wohngebiet errichtet werden. Welches Areal ein Wohngebiet umfasst, ergibt sich aus einem rechtskräftigen Flächennutzungsplan bzw. Bebauungsplan.

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Wohnflächenberechnung

Für die Berechnung von Wohnflächen gibt es in Deutschland festgelegte Bestimmungen. Informationen hierzu befinden sich unter dem Stichwort Wohnfläche. Details sind hier näher beschrieben: (www.bluffen.info/wohnflaechen-hausbau.html)

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Wohnfläche

Die Wohnfläche eines Gebäudes oder einer Wohnung kann entweder nach der DIN 277 oder nach der Wohnflächenverordnung berechnet werden. Die Wohnflächenverordnung wird angewendet, wenn nach dem Wohnraumförderungsgesetzt gebaut wird. Dabei Bei der DIN 277 ist die Wohnfläche der Grundfläche gleichzusetzen, während laut Wohnflächenverordnung Terrassen, Balkone, Loggien und Wintergärten nur zu einem gewissen Prozentsatz zur Wohnfläche gerechnet werden. Ebenso verhält es sich mit Dachschrägen. Hier werden nur Flächen ab einer Höhe von 2 m zu 100 % zur Wohnfläche gezählt. (www.hausbauberater.de/wohnflaechen)

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Wohneigentum

Als Wohneigentum werden sowohl Eigenheime als auch Eigentumswohnungen bezeichnet. In der Regel handelt sich dabei um selbstgenutzten Wohnraum.

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Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad ist ein Fachbegriff aus der Thermodynamik, wird aber auch im Baubereich  häufig verwendet, insbesondere bei Brennwert-Heizkesseln. Hierbei gibt der Wirkungsgrad an, wie effektiv der Heizkessel arbeitet. Während der Wirkungsgrad in der Thermodynamik maximal 100 Prozent betragen kann, wird er bei Brennwertkesseln teilweise mit mehr als 100 Prozent angegeben. Dies resultiert daraus, dass moderne Brennwertkessel zusätzlich Kondensationswärme nutzen.

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Wintergarten

Wintergärten bestehen aus einer verglasten Holz-, Aluminium- oder Kunststoffkonstruktion. Ein Wintergarten kann bereits mit in die Bauplanung aufgenommen oder nachträglich angebaut werden. Nachträglich angebaute Wintergärten sind genehmigungspflichtig, weil so neuer Wohnraum entsteht. Sind sie in das Gebäude integriert, unterliegen sie den Vorschriften der Energieeinsparverordnung.
(www.hausbauagentur.com/wintergarten-planen-bauen.html)

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Windzonen

Die Einordnung eines Gebietes in eine der vier Windzonen spiegelt die Windlast wider, der Gebäude dort ausgesetzt sind. Die Windzonenklassifizierung unterliegt der DIN 1055-4 oder dem Eurocode 1. Der Nordwesten Deutschlands gehört wegen seines hohen Windaufkommens beispielsweise zur Windzone 4, der größte Teil Bayerns (nördlich der Alpen) zur Windzone 1. Die Eingruppierung eines Baugebiets in eine der Windzonen geht in die Tragwerksberechnungen ein.

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Windlast

Die Windlast ist die Bezeichnung die Beanspruchung von Gebäuden durch Wind. Vor allem bei Bau von höheren Gebäuden ist die Windlast bei der statischen Berechnung zu berücksichtigen. Dabei müssen der Staudruck des Windes sowie die  Auswirkungen von Windböen genau ermittelt werden, da vor allem bei höheren Bauwerken durch die Windeinwirkung Schwingungen auftreten können.

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Wertgutachten

Ein Wertgutachten wird meist im Rahmen eines Immobilienkaufs oder beim -verkaufs erstellt. Dabei wird einerseits der Wert des Grundstückes, andererseits der Wert des darauf stehenden Gebäudes ermittelt. Maßgebend für den Gebäudewert sind der Zustand der Bausubstanz sowie der Haustechnik. Ein Wertgutachten ist nicht nur zur Preisbestimmung wichtig. Es muss zumeist auch für die Finanzierung vorgelegt werden. (www.abir.eu/immobilienrecht/immobilienbewertung.html)

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Werkvertrag

Der Werkvertrag wird zwischen einem Bauherrn und Bauträger, einem Bauunternehmer oder einem Bauhandwerker geschlossen. Er beauftragt den Vertragsnehmer zur Herstellung oder Veränderung einer Sache, für die dieser eine vereinbarte Vergütung erhält. Der Abschluss eines Werkvertrags beinhaltet auch eine Gewährleistungspflicht durch den Auftragnehmer, die gem. BGB in der Regel nach fünf Jahren verjährt. Alternativ können jedoch auch andere Verjährungsfristen festgelegt werden.

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Werkpläne

Werkpläne gehören bei der Planung eines Bauvorhabens zur Ausführungsplanung. Während Pläne, die zur Genehmigung des Bauvorhabens bei der Baubehörde gedacht sind, im Maßstab 1:100 erstellt werden, werden Werkpläne meist im Maßstab 1:50 gefertigt und sind damit wesentlich detaillierter. An der Erstellung von Werkplänen sind je nach Größe des Bauvorhabens neben dem Architekten auch Statiker, Bauingenieure oder auch Haustechniker beteiligt.

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Weiße Wanne

Ein Betonkeller wird wegen seiner Farbe auch weiße Wanne genannt. Sie ist notwendig, wenn das Gründungsfundament außer senkrechten Lasten auch waagerechte Lasten, wie etwa durch Wasserdruck, tragen muss. Bei einer weißen Wanne werden Bodenplatte, Umfassungs- und Zwischenwände zu einem wasserundurchlässigen Baukörper verbunden. Weiße Wannen bestehen aus WU-Beton, der jedoch äußerst sorgsam verarbeitet werden muss. Laut DIN 1045 darf der WU-Beton keine Risse aufweisen, die größer als 0,2 mm sind. (www.keller-bauen.de/weisse-wanne.html)

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Wasserschaden

Ein Wasserschaden innerhalb eines Gebäudes tritt häufig wegen eines Rohrbruchs auf. Wasserschäden durch Hochwasser kommen hingegen seltener vor. Bei einem Wasserschaden können nicht nur Einrichtungsgegenstände und Fußbodenbeläge beschädigt werden. Ein weiteres Problem ist, dass sich die Feuchtigkeit auch im Mauerwerk ausbreitet. Nach einem Wasserschaden müssen die Innenräume daher vor der Renovierung oftmals zuerst durch spezielle Trockengeräte trocken gelegt werden.

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Wasserdampf-Diffusionswiderstand

Hiermit ist die Fähigkeit von Baustoffen gemeint, die Diffusion von Wasserdampf verhindern zu können. Er wird mit dem Symbol µ dargestellt; je größer derµ-Wert ausfüllt, desto weniger lässt ein Baustoff Wasserdampf diffundieren. 
Die DIN EN ISO 12572 gibt über die µ-Werte der gebräuchlichsten Baustoffe Auskunft.

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Warmwasserbereitung

Unter der Warmwasserbereitung versteht man die Art, wie Brauchwasser in einem Gebäude erwärmt wird. Früher wurde Warmwasser beispielsweise durch kohle- oder ölbetriebene Badeöfen erhitzt, später kamen sogenannte Durchlauferhitzer zum Einsatz. Heute wird das Brauchwasser fast immer durch eine Zentralheizung mit erhitzt, die durch Öl, Gas oder ein anderes Medium betrieben wird. Auch Solaranlagen und Wärmepumpen können für die Warmwasserbereitung genutzt werden.

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Warmluftheizung

Bei einer Warmluftheizung wird als Wärmeübertragungsmedium nicht – wie bei herkömmlichen Heizanlagen – Wasser verwendet, sondern die Raumluft. Man kennt die Warmluftheizung auch unter den Begriffen Umluftheizung, Mischluftheizung oder Frischluftheizung.

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Wärmeträger

Heizsysteme bestehen aus dem Wärmeerzeuger, der Regelung, dem Verteilungssystem und den Heizflächen in den einzelnen Räumen. Um die Wärme in die Heizflächen zu transportieren ist ein Wärmeträger notwendig. Ein Wärmeträger ist ein Wärmetransportmittel. In Heizsystemen dient in den meisten Fällen Wasser als Wärmeträger. Bei Warmluftheizungen dient hingegen Luft als Wärmeträger.

Im Zusammenhang mit Wärmepumpen ist mit dem Wärmeträger die Flüssigkeit gemeint, die ständig zirkuliert, um die z. B. aus dem Erdreich aufgenommene Wärme zur Heizungsanlage zu transportieren.

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Wärmespeicherfähigkeit

Dieser Wert gibt über die gespeicherte Wärme eines Stoffes Auskunft, sofern dieser um 1 Kelvin (K) erwärmt wird.
Die Formel hierfür ist Wärmekapazität (C)= Joule (J)/ Kelvin (K).

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Wärmeschutzverordnung (WSVO)

Die Wärmeschutzverordnung - kurz: WSVO - war eine Verordnung, die zum Ziel hatte, den Wärmebedarf von Hausheizungen zu reduzieren. Die Verordnung wurde bereits März 2002 von der Energieeinsparverordnung (EnEV) abgelöst.

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Wärmeschutzverglasung

Die sogenannte Wärmeschutzverglasung ist eine moderne Verglasung, die aus mehreren hintereinander platzierten Einzelscheiben besteht, deren Zwischenräume mit einem speziellen Gas gefüllt sind. Das Gas bewirkt einen wärmedämmenden Effekt, sodass durch Fenster und Türen mit Wärmeschutzverglasung nur eine sehr wenig Wärmeenergie entweichen kann. Zusätzlich können die Scheiben der Wärmeschutzverglasung mit einer unsichtbaren Metallschicht beschichtet werden, was den wärmedämmenden Effekt noch verstärkt.

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Wärmeschutznachweis

Der Wärmeschutznachweis zählt zu den bautechnischen Nachweisen, die in den jeweiligen Bauvorlagen der Verordnung der Landesbauordnungen verankert sind. Diese Nachweise müssen zusammen mit dem jeweiligen Bauantrag zur Genehmigung eingereicht werden. Wesentlich ist hier nicht der Nachweis, dass die einzelnen Bauteile einen bestimmten Wärmedämmwert erreichen; hier geht es darum, dass für das Gebäude insgesamt nicht eine zu große Heizwärmemenge benötigt wird.

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Wärmerückgewinnung

Die Wärmerückgewinnung geschieht durch eine sogenannte Wärmerückgewinnungsanlage. Diese nutzt die Abluft eines Verbrennungsprozesses zum Heizen. Die Wärmerückgewinnung erfolgt dabei durch Wärmetauscher, die einen Norm-Nutzungsgrad von über 100 % haben. Das bedeutet, dass 100 % der Abluftwärme durch die Wärmerückgewinnung auf die Zuluft übertragen wird. Die Wärmerückgewinnung ist damit eine wirkungsvolle Energiesparmaßnahme.

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Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe kommt insbesondere bei modernen Niedrigenergiehäusern zum Einsatz. Sie entnimmt Wärme aus Luft, Erdreich oder Wasser und gibt diese anschließend mit erhöhter Temperatur an das Gebäude ab. Je effektiver die Wärmepumpe arbeitet, desto weniger Energie muss aus externen Quellen zum Erzeugen zusätzlicher Wärme aufgewendet werden.
Weitere Informationen zu Wärmepumpen finden Sie auf www.hausbau-berater.de/waermepumpen.html.

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Wärmeleitzahl

siehe Lambda

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Wärmeleitfähigkeit

Diese Größe gibt darüber Auskunft, welcher Wärmestrom (in Watt) bei einem Temperaturgefälle von einem Kelvin innerhalb einer Stunde durch einen Stoff mit einer Dicke von einem Meter geht. Sie wird in W/mK angegeben.

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Wärmedurchlasswiderstand

Der Wärmedurchlasswiderstand ist der Kehrwert der Wärmedurchgangszahl oder des U-Wertes. Je größer dieser Widerstand ausfällt, desto weniger Wärme geht in einem Gebäude verloren. Bei einem großen Wärmedurchlasswiderstand ist auf eine moderne und effektive, entsprechend hochwertige Wärmedämmung zu schließen.

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Wärmedurchgangszahl

Siehe U-Wert

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Wärmedämmung

Mit einer Wärmedämmung soll ein Wärmeabfluss von außen nach innen verlangsamt werden. Dazu werden hochwertige und moderne Bau- und Dämmstoffe eingesetzt. (www.hausbauberater.de/waermedaemmung)

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Wärmebrücke

Eine Wärmebrücke ist eine Schwachstelle an einem Gebäudeteil, durch die die Wärme besonders gut nach außen transportiert wird. Wärmebrücken können an der Fassade oder der Dachfläche eines Gebäudes auftreten. Meist machen sie sich schnell dadurch bemerkbar, dass aufgrund des deutlichen Temperaturunterschieds an diesen Stellen das Wasser kondensiert und feuchte Stellen an Wänden oder Decken auftreten.

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Wärmebedarfsausweis

Nach der Energieeinsparverordnung muss zu jedem Bauantrag auch ein Wärmebedarfsausweis beigefügt werden. Dieses Dokument weist den voraussichtlichen Jahres-Heizwärmebedarfs des Gebäudes aus. Dabei muss der ausgewiesene Wert unterhalb dem durch die Wärmeschutzverordnung vorgegebenen und maximal zulässigen Heizwert bleiben, damit der Bauantrag genehmigt wird. Ist der Wert zu hoch, kann durch eine bessere und effektivere Dämmung eine Reduzierung erreicht werden. Käufern oder Mietern eines Gebäudes ist er vor dem Vertragsabschluss vorzulegen.

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Vormauerziegel

Aus dem Vormauerziegel wird bei zweischaligen Mauerwerken die äußere Mauer erstellt, die maßgeblich für den Schutz gegen Umwelteinflüsse verantwortlich ist. Als Vormauerziegel können sämtliche kleinformatigen und harten Mauersteine verwendet werden, zum Beispiel Klinker, Ziegel aus Granit usw.

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Voranschlag

Vor der Vergabe von Bautätigkeiten ist ein Voranschlag in Bezug auf die Kosten gängige Praxis. Er wird üblicherweise kostenfrei erstellt, seine Anforderung ist für den Kunden unverbindlich. Die den Voranschlag erstellende Firma gibt damit jedoch ein rechtsverbindliches Angebot ab. Die im Voranschlag genannten Kosten dürfen den Preis nur um 15-20 % übersteigen, der Auftragnehmer hat seinen Kunden vorab über die Kostensteigerung zu informieren.

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Vollwärmeschutz

Unter dem Vollwärmeschutz versteht man das Idealziel einer Wärmedämmung. Dieses Ziel lässt sich jedoch auch durch die Kombination verschiedener Maßnahmen nicht erreichen. Jede Glasfront, jeder Außenwand und jede Tür ermöglichen einen Energieverlust, sodass der Vollwärmeschutz immer ein theoretischer Wert bleiben wird. Mit dem Einsatz moderner Dämmmaterialien, mehrfach verglaster Fenster usw. versucht man, einem Vollwärmeschutz möglichst nahe zu kommen.

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Vollgeschoss

Geschosse, die vollständig über der natürlichen oder behördlich festgelegten Geländeoberfläche liegen, gelten als Vollgeschoss, sofern 2/3 der Grundfläche mindestens eine Höhe von 2,30 m aufweist. Zu dieser allgemeinen Definition kann es in den einzelnen Landesbauordnungen jedoch geringfügige Abweichungen geben.

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Verweisungsurkunde

Beim Kauf eines Hauses oder einer Wohnung von einer Bauträgergesellschaft gehören zum Kaufvertrag sogenannte Verweisungsurkunden. Eine Verweisungsurkunde ist eine Anlage zum Kaufvertrag, auf die im eigentlichen Kaufvertrag hingewiesen wird. Die Baubeschreibung ist beispielsweise eine Verweisungsurkunde, die zwingend zu jedem Kaufvertrag dazugehört.

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Vertragsstrafe

In Bauverträgen kann das Nichteinhalten bestimmter Vertragsvereinbarungen zu einer Vertragsstrafe führen. Ein Beispiel hierfür ist eine Bauzeitüberschreitung: Der Bundesgerichtshof hat für eine Bauzeitüberschreitung bei Vorlage eines vorformulierten Bauvertrages eine Vertragsstrafe von 0,3 Prozent der Bausumme für jeden Werktag ab der Fristüberschreitung als angemessen festgelegt.

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Vertragsmängel

Ein Vertrag kann angefochten werden, wenn er Bestandteile enthält, die nicht der allgemeinen Gesetzeslage entsprechen. Enthält ein Bauvertrag entsprechende Vertragsmängel, kann er unter Umständen rechtsungültig werden. Entsprechende Vertragsmängel müssen immer im Rahmen eines Rechtsverfahrens festgestellt werden.

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Vertragsgestaltung

Die Vertragsgestaltung von Bauverträgen kann etliche Tücken aufweisen und sollte daher vom Bauherrn genau geprüft werden. Wichtige Punkte, die in einem Bauvertrag unmissverständlich formuliert sein sollten, sind die eindeutige Definition des Vertragsgegenstandes, eine transparente Bau- und Leistungsbeschreibung sowie eine Preissicherheit durch Vertragspreis oder Festpreisgarantie. (www.abir.eu/baurecht/bauvertrag-werkvertrag.html)

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Versorgungsleitungen

Strom-, Gas-, Wasser-, Abwasser und Telekommunikationsleitungen werden als Versorgungsleitungen bezeichnet. Bei der Erschließung mit Versorgungsleitungen wird das Bauvorhaben an die öffentlichen Versorgungsleitungen angeschlossen. Grundsätzlich wird zwischen äußerer und innerer Erschließung unterschieden. Bei der äußeren Erschließung wird ein Baugebiet an die öffentlichen Versorgungsleitungen angeschlossen, bei der inneren Erschließung wird ein einzelnes Grundstück in die Erschließung eines Baugebietes eingebunden.

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Versiegelung

Der Begriff Versiegelung wird im Bauwesen in zahlreichen Bereichen verwendet. Ursprünglich bedeutet versiegeln „schützen“. Im Bauwesen werden z. B. Parkettböden versiegelt. Auch Naturstein, Marmor oder Terrakottaplatten können mit entsprechenden Lacken versiegelt werden, um die Böden vor Verschmutzungen und Verschleiß zu schützen. Isolierglas wird gegen das Eindringen von Luft versiegelt, und auch im Installationsbereich werden Versiegelungen durchgeführt.

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Versickerungsberechnung

Aus ökologischen und wasserwirtschaftlichen Gründen sollte Niederschlagswasser möglichst nahe am Ort seiner Entstehung in den natürlichen Wasserkreislauf eingeleitet werden. Die für eine Versickerungsmulde nötige Größe muss anhand einer standardisierten Berechnung vorab ermittelt werden, wofür entweder die lokalen Niederschlags-Starkregenauswertungen nach dem Regelwerk der  Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. DWA-A 531 (alt: ATV-A121) oder die Koordinierten Starkniederschlags-Regionalisierungs-Auswertungen (KOSTRA) des Deutschen Wetterdienstes herangezogen werden.

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Verschattung

Von einer Verschattung spricht man, wenn ein Gebäude oder ein Teil eines Gebäudes im Schatten von anderen Häusern, Bäumen oder sonstigen Elementen liegt. Insbesondere bei Energiesparhäusern ist eine Verschattung nicht gewünscht, da die Sonne hier möglichst ungehindert in das Gebäude einstrahlen muss, um die erwünschte Erwärmung der Raumluft zu erreichen. Auch Solaranlagen können nicht effektiv arbeiten, wenn eine Verschattung vorliegt. Daher muss bereits bei der Konstruktion des Gebäudes darauf geachtet werden, dass keine Verschattung entstehen kann. Siehe auch www.hausbauberater.de/sonnenschutz-verschattung.

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Vermessung

Im Bauwesen sind verschiedene Arten der Vermessung von Bedeutung. Als Bauvermessung wird die Ermittlung aller notwendigen Maße zu Errichtung eines Gebäudes sowie das Abstecken von Bauachsen bezeichnet. In der Katastervermessung werden Grenzen rechtmäßig ermittelt und damit die Bebauung von Grundstücken festgelegt. Die erhobenen Daten bilden die Grundlage für Eigentumsnachweise.

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Verkehrswert

Der Verkehrswert ist der Preis für ein Grundstück, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zum aktuellen Zeitpunkt für das Grundstück erzielt werden könnte. Dabei spielen die tatsächlichen Eigenschaften und die rechtlichen Gegebenheiten eine ausschlaggebende Rolle, während auf persönliche Verhältnisse keine Rücksicht genommen wird. Wie genau der Verkehrswert berechnet wird, ist in der Wertermittlungsverordnung festgelegt. Die Bodenrichtwerte sind hier eine wichtige Bezugsgröße.

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Vergleichswertverfahren

Mithilfe des Vergleichswertverfahrens wird der Verkehrswert einer Immobilie ermittelt. Hierbei orientiert sich die Wertermittlung an dem tatsächlich gezahlten Kaufpreis für gleichwertige Grundstücke oder Objekte. Wenn möglich, werden Vergleichsobjekte aus der Nachbarschaft oder des Bezirks herangezogen. Wichtig ist dabei, dass die wertbeeinflussenden Merkmale im Wesentlichen übereinstimmen oder aber Abweichungen in konkreten Zahlen erfasst werden können. 

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Vergleichsmiete

Die Vergleichsmiete wird in der Regel als ortsübliche Vergleichsmiete bezeichnet. Sie besagt, wie hoch der Mietzins für ein Mietobjekt in der Gemeinde oder einer Gemeinde mit vergleichbarer Art, Größe und Ausstattung des Wohnraums ausfällt. Damit dient die Vergleichsmiete als Orientierung, um die Höhe der Miete für ein Objekt festzulegen.

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Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB)

Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) ist ein Regelwerk, das die Auftragsvergabe und die Ausführung von öffentlichen Bauprojekten beinhaltet. Dieses Regelwerk wird jedoch oft auch privaten Bauverträgen zugrunde gelegt. Früher bezeichnete man die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen auch als Verdingungsordnung. Es handelt sich bei dieser Ordnung jedoch nicht um ein Gesetz, sondern um eine Art „Allgemeine Geschäftsbedingungen“ für Bauleistungen. Daher muss die Gültigkeit der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen in jedem Bauvertrag schriftlich vereinbart werden. Die Ordnung gliedert sich in drei Teile. Während in Teil A die allgemeinen Bedingungen über die Vergabe von Bauleistungen festgelegt sind, behandelt Teil B die Rechte und Pflichten der Beteiligten nach Vertragsabschluss sowie die konkrete Vergabe von Bauleistungen. Teil C behandelt die technischen Vorschriften für die einzelnen Bauleistungen und Bauleistungsgruppen.

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Verblendmauerwerk

Unter dem Verblendmauerwerk versteht man die Verkleidung eines unbehandelten Mauerwerks Kalksandstein, Riemchen oder Naturstein. Auf Wunsch kann zwischen Mauerwerk und Verblendung ein Raum verbleiben, in dem Dämmstoffe verbaut werden können.

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Veräußerungsbeschränkung

Die Veräußerungsbeschränkungist ein Begriff aus dem Wohnungseigentumsgesetz. Sie besagt, dass ein Wohnungseigentümer seine Wohnung nur dann veräußern darf, wenn er die Zustimmung der anderen Wohnungseigentümer oder eines Dritten - zum Beispiel des Hausverwalters - erhalten hat. Allerdings darf diese Zustimmung nur unter bestimmten Voraussetzungen versagt werden. Diese Voraussetzungen sind beispielsweise dann gegeben, wenn sich aus dem Eigentümerwechsel eine Gefahr der Störung des reinen Wohncharakters ergibt oder ein potentieller Käufer als ungeeignet erachtet wird, sich in die vorhandene Gemeinschaft entsprechend einzuordnen. Einer Veräußerung ist eine Schenkung gleichgesetzt.

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Verankerung

Die zugsichere Befestigung bestimmter Bauteile wird Verankerung genannt. Bei der Anbringung von Fassaden werden verschiedene Verankerungstechniken eingesetzt, mit denen die Fassadenplatten an den Außenwänden des Gebäudes befestigt werden. Schrauben müssen in unterschiedlichen Werkstoffen verankert werden, dies geschieht in der Regel mit entsprechenden Dübeln. Auch beim Aufbau von Baugerüsten müssen die einzelnen Gerüstbauteile verankert werden, damit das Baugerüst tragfähig ist.

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Veränderungssperre

Die Veränderungssperre ist ein Beschluss einer Gemeinde. Hier wird dargelegt, dass im Geltungsbereich eines neu zu erstellenden Bebauungsplans bzw. Umlegungsgebietes vorhandene bauliche Anlagen nicht beseitigt und neue Bauvorhaben nicht durchgeführt werden dürfen.

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VDE-Vorschriften

Dies sind die technischen Regeln des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. Sie gelten als die allgemein anerkannten Regeln der Technik beim Bau und Betrieb von Energieanlagen und haben ein geordnetes Verfahren unter Einbeziehung betroffener Fachkreise sowie ein öffentliches Einspruchsverfahren durchlaufen.

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Untersparrendämmung

Sie ist sehr platzintensiv und eignet sich darum im Regelfall nicht, wenn das Dachgeschoss als Wohnraum genutzt werden soll. Sie ist jedoch sinnvoll, wenn sie dort, wo die Sparrenhöhe nicht für eine Zwischensparrendämmung ausreicht, mit dieser kombiniert wird. Möglich ist diese Dämmvariante auch als Ergänzung zur Zwischensparrendämmung.

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Unterspannbahnen

Unterspannbahnen sollen Dachräume vor Witterungseinflüssen, Staub etc. schützen. Es handelt sich hierbei in der Regel um Kunststofffolien, die in Verbindung mit Materialien zur Wärmedämmung im gesamten Sparrenraum verbaut werden können. Hierbei muss jedoch darauf geachtet werden, dass die verwendeten Unterspannbahnen dampfdurchlässig sind.

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Unterputzsiphon

UnterputzsiphonEin Unterputzsiphon kann zum Anschluss von Wasch- und Geschirrspülmaschinen dienen. Ein Siphon ist ein Geruchsverschluss, der das Ablaufventil mit der Abwasserleitung verbindet. Durch die Zurückhaltung einer geringen Wassermenge wird der Austritt von Gerüchen und Kanalgasen verhindert.

Im Gegensatz zu Siphons, die direkt in einem sanitären Einrichtungsgegenstand, wie etwa beim WC-Becken, integriert sind, ist ein Unterputzsiphon direkt unter dem Putz in die Wand montiert.

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Unterhangdecke

Sie besteht aus Gipsplatten und wird unter Massiv-, Trapezblech- oder Holzbalkendecken eingesetzt, um den Schall-, Brand- oder Wärmeschutz zu verbessern. Darüber hinaus kann sie verbaut werden, um eine Installationsebene zwischen der eigentlichen und der Unterhangdecke zu schaffen oder die Raumhöhe zu verändern.

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Unterhaltskosten

Als Unterhaltskosten bezeichnet man die laufenden Kosten, die ein Gebäude für Heizung, Reparaturen usw. verursacht. Die Heizkosten machen dabei in den recht kalten westlichen Ländern den größten Teil der Unterhaltskosten aus. Dabei sollte bereits bei der Konzeption eines Gebäudes darauf geachtet werden, dieses möglichst gut zu isolieren und gegen Wärmeverluste zu dämmen. Dadurch können die Unterhaltskosten teilweise um mehr als 50 Prozent reduziert werden.

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Unterdecke

Als Unterdecke bezeichnet man eine abgehängte Deckenkonstruktion. In den Zwischenraum zwischen der eigentlichen Decke und der abgehängten Deckenkonstruktion kann beispielsweise Dämmmaterial eingebracht werden. Durch die Verwendung spezieller Akustikplatten kann die Akustik eines Raumes positiv beeinflusst werden, auch hierfür ist jedoch eine entsprechende Unterdecke erforderlich.

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Unbedenklichkeitsbescheinigung

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung wird durch das zuständige Finanzamt ausgestellt. Hierin bestätigt es, dass für das betreffende Grundstück keine derzeit fälligen steuerlichen Verpflichtungen bestehen. Erst wenn diese Bescheinigung vorliegt, kann ein neuer Eigentümer ins Grundbuch eingetragen werden.

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Umwandlung

Im Immobilienbereich spricht man von einer Umwandlung, wenn ehemalige Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt werden. Dafür sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen: So muss beispielsweise von der zuständigen Behörde eine Abgeschlossenheitsbescheinigung erteilt werden. Weiterhin ist festgelegt, dass der neue Eigentümer des Gebäudes eine Kündigung erst nach Ablauf von drei Jahren nach dem Kauf zuzüglich der normalen Kündigungsfrist aussprechen kann.

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Umfassungsflächen

Umfassungsflächen sind sämtliche Flächen, die ein Bauwerk entweder gegen unbeheizte Räume oder gegen die Außenluft abgrenzen. Die Umfassungsflächen spielen eine wichtige Rolle in der Wärmeschutzverordnung.

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Ug-Wert

Gibt den Wärmestrom je Quadratmeter Fensterglasfläche (glazing) an. Zusammen mit dem Uf-Wert für den Fensterrahmen (frame) ergibt sich der Wärmedurchgangswert Uw (window) für das ganze Fenster. Die U-Werte haben die früheren k-Werte abgelöst. Die Berechnung des Ug-Werts richtet sich nach der DIN-EN 673.

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Überspannungsschutz

Überspannungsschäden entstehen durch Blitzeinschlag in das elektrische Leitungssystem. Maßnahmen zum Überspannungsschutz können in dreifacher Hinsicht getroffen werden: Blitzstromableiter am Hauseingang und Überspannungsableiter in der Elektroverteilung sind bautechnische Einrichtungen, die direkt im Gebäude für Überspannungsschutz sorgen. Diese können durch Ableiter direkt am Endgerät unterstützt werden.

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Überdachentlüfter

Als Überdachentlüfter bezeichnet man eine spezielle Entlüftungseinrichtung, die insbesondere für die Entlüftung von Küchen und Sanitäreinrichtungen zum Einsatz kommt. Umgangssprachlich bezeichnet man den Überdachentlüfter auch als „Dunsthut“. Für die Montage eines Überdachentlüfters wird ein spezieller Dachziegel, der sogenannte Durchlassziegel verwendet.

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U-Wert

Der Wärmedurchgangskoeffizient wird im Bauwesen als U-Wert bezeichnet. Er gibt an, welche Wärmemenge in einer Stunde durch eine Baufläche von 100 m² transportiert wird, wenn der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen 10 Grad beträgt. Je kleiner diese Wert ist, desto besser ist das Gebäude gedämmt. Ein guter Durchschnittswert für ein Dach liegt in etwa bei 0,20 kWh. Bei Niedrigenergiehäusern soll der U-Wert des Daches weniger als 0,15 kWh betragen.

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Türbeschlag

Als Türbeschlag werden Drückergarnituren bezeichnet. Es gibt Türbeschläge für Innen- und Außentüren. Für Außentüren werden meist Drückergarnituren verwendet, bei denen der Einbruchschutz und die Witterungsbeständigkeit eine wesentliche Rolle spielen. Türbeschläge gibt es aus verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Designs.

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Traufe

Als Traufe bezeichnet man den Fuß eines Daches. Es handelt sich hierbei bei einem Steildach um den unteren Abschluss, an dem die Dachrinne befestigt ist. Wichtig ist, an der Traufe entsprechende Öffnungen für die Belüftung des Daches anzubringen.

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Trasszement

Der Trasszement ist ein spezielles Gemisch aus Portlandzement und Trass. Er kommt überall dort zum Einsatz, wo die zementierte Stelle aggressiven Umwelteinflüssen oder Chemikalien ausgesetzt ist. Auch an Stellen, die ständig mit Wasser in Berührung sind, kann Trasszement erfolgreich eingesetzt werden.

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Trasskalk

Trasskalk wird aus Kalk und Trass (Vulkangestein) gemischt und besitzt die Eigenschaft, nicht nur mit Wasser abzubinden, sondern auch mithilfe von Luft. Er kann als Mörtel genutzt werden, zum Beispiel zum Verputzen und Verfugen von Naturstein.

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Transportbeton

Transportbeton wird bereits beim Hersteller fertig produziert und anschließend mit einem Mischfahrzeug zur Baustelle gebracht. Das Mischfahrzeug verfügt über eine rotierende Trommel, sodass der Beton während des Transports nicht aushärten kann. Erst wenn er an der Baustelle in die vorgefertigte Schalung gegossen wird, kann er erhärten. Durch die Inanspruchnahme von Transportbeton entfällt das aufwändige Mischen von Beton vor Ort, somit ist er eine günstige und bequeme Lösung.

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Transmissionswärmeverlust

Unter Transmissionswärmeverlust versteht man den Wärmeverlust durch Wände, Decken, Böden und Fenster. Um einen möglichst geringen Transmissionswärmeverlust zu erreichen, muss das Gebäude über eine gute Wärmedämmung verfügen.

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Tragfähigkeit

Der Begriff beschreibt die Fähigkeit des Baugrunds, Lasten aus dem Gebäude aufzunehmen, ohne dass relevante Setzungen auftreten oder es zu einem Grundbruch (seitliches Wegbrechen des Erdreichs) kommt. Sie wird in einem Baugrundgutachten festgestellt.

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Tragende Innenwand

Tragende Innenwände sind für die Statik eines Gebäudes wichtig, sie dürfen nicht einfach entfernt werden. Auch ein Wanddurchbruch ist nicht ohne Weiteres möglich. Sollen tragende Innenwände entfernt oder durchbrochen werden, muss ein Unterzug oder ein Sturz die Lasten anstelle der tragenden Innenwand abtragen. Bei geplanten Veränderungen an tragenden Innenwänden sollte daher ein Statiker hinzugezogen werden.

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Tonerde

Mit dem Begriff Tonerde wird reines Aluminiumoxid bezeichnet, das in der Regel synthetisch hergestellt wurde.

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Tondachziegel

Ähnlich wie Mauersteine werden auch Dachziegel aus Ton gefertigt. Das Material ist besonders umweltfreundlich und kann zudem Feuchtigkeit aufnehmen und innerhalb kurzer Zeit wieder an die Umwelt abgeben. Daher werden auch heute noch Dachziegel aus Ton hergestellt.

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Thermostat

Thermostate sind insbesondere durch ihre Verwendung an Heizkörpern bekannt, wo sie für die Regelung der Temperatur benötigt werden. Das Prinzip ist einfach: Der Thermostat besitzt ein Fühlerelement, das auf Änderungen der Raumtemperatur reagiert. Bei sinkender Temperatur öffnet es die Warmwasserzufuhr zum Heizköper. Ist die gewünschte Temperatur erreicht, wird die Zufuhr wieder geschlossen.

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Thermografie

Thermografie ist ein Infrarotverfahren, mit dem Temperaturunterschiede an der Oberfläche von Bauteilen grafisch dargestellt werden können. Mit diesem Verfahren können Wärmebrücken oder Feuchtstellen aufgespürt werden. Der Vorteil der Thermografie liegt darin, dass Temperaturunterschiede sofort sichtbar werden. Allerdings ist die Methode sehr teuer und zeigt nicht an, ob die vorhandenen Temperaturunterschiede aufgrund von Feuchtstellen oder Wärmebrücken entstanden sind.

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Thermografie

Mithilfe der Thermografie – auch als Infrarotverfahren bezeichnet – können Temperaturunterschiede an den Oberflächen von Bauteilen graphisch dargestellt werden. Im Bauwesen nutzt man dieses Verfahren, um Wärmebrücken und feuchte Stellen in Bauwerken zu lokalisieren. Dabei macht man sich die Eigenschaft zunutze, dass durch Verdunsten von Feuchtigkeit eine Absenkung der Temperatur an der Leckstelle entsteht. Diese Absenkung kann dann mit einer Wärmebildkamera aufgenommen und anschließend grafisch dargestellt werden.

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Thermische Ausdehnung

Der Begriff beschreibt die Volumenänderung eines Körpers oder einer Flüssigkeit unter dem Einfluss von Temperaturänderungen.

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Temperaturdifferenz

Die Ermittlung der Temperaturdifferenz von Bauteilen gegenüber der Boden- und Außentemperatur wurde mit der Einführung der aktuellen Wärmedämmvorgaben aufgegeben.

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Teilunterkellerung

Bei unterkellerten Gebäuden kann auch nur ein Teil des Hauses unterkellert werden. Diese sogenannte Teilunterkellerung kann aus Gründen der Kostenersparnis, aber auch aufgrund der Geländegegebenheiten vorgenommen werden. Bei einer Teilunterkellerung sind besondere statische Anforderungen zu beachten, sodass sie in manchen Fällen sogar teurer als eine Vollunterkellerung sein kann. Bezogen auf den Quadratmeterpreis ist ein Teilkeller immer teurer als ein Vollkeller.

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Teilungserklärung

Eine Teilungserklärung ist bei Gebäuden nötig, die in einzelne Eigentumswohnungen aufgeteilt sind. Es handelt sich hierbei um eine Erklärung des Grundstückseigentümers gegenüber dem zuständigen Grundbuchamt, aus der hervorgeht, dass das gesamte Eigentum an dem Grundstück in mehrere Miteigentumsanteile aufgeteilt wird. Die jeweiligen Miteigentumsanteile sind wiederum mit Sondereigentum verbunden. Konkret bedeutet das: Jeder Inhaber einer Eigentumswohnung erwirbt durch die Teilungserklärung auch einen Teil des Grundstücks, auf dem sich das betreffende Gebäude befindet. Eine solche Teilungserklärung ist auch Voraussetzung dafür, dass die Wohnungsgrundbücher für Eigentumswohnungen angelegt werden können. Als Folge der Teilungserklärung können wesentliche Änderungen, die an ihr vorgenommen werden sollen, nicht durch einen Mehrheitsbeschluss, sondern nur durch eine einstimmige Vereinbarung der Eigentümergemeinschaft herbeigeführt werden.

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Teileigentum

Das Teileigentum ist ein Bestandteil des Sondereigentums. Es besteht an Räumen, die nicht zu Wohnzwecken dienen, in Verbindung mit einem Miteigentum am gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem dieses gehört. Dabei kann es sich beispielsweise um Praxisräume, Ladengeschäfte etc. handeln. Siehe auch Sondereigentum

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Taupunkt

Erreicht die relative Feuchte bei sinkender Temperatur einen Wert von 100 %, kondensiert die Luft und es bildet sich Tauwasser. Dieser Grenzbereich wird als Taupunkt bezeichnet.

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Talkumpulver

Talkumpulver wird aus dem Mineral Talk hergestellt. Dies ist ein Magnesiumsilikatmineral, welches in dichter Form als Speckstein bekannt ist. Talkumpulver ist in Kitten und Füllmassen sowie in Farben enthalten. In Farben dient es als Schwebemittel und pigmentsparender Füllstoff und verbessert die Haftfähigkeit der Farbe.

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Stützmauer

Unter einer Stützmauer versteht man eine gemauerte Wand, die eine stützende Funktion übernimmt. Im Gegensatz zur Stützwand besteht die Stützmauer aus einzelnen Steinen, zum Beispiel frostbeständigen Bau- oder Natursteinen. Ab einer Höhe von 1,20 m muss die Stützmauer jedoch auf einem Betonfundament gründen. Für niedrigere Höhen reicht jedoch ein verdichtetes Kiesbett als Fundament aus.

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Sturz

Als Sturz bezeichnet man die obere Begrenzung eines Fensters oder einer Tür, die eine tragende Funktion übernehmen. Der Sturz kann entweder in gerader oder in gebogener Form gearbeitet sein.

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Sturmklammern

Sturmklammern werden dazu benötigt, Dachziegel für den Fall schwerer Stürme zu fixieren. Wie viele Sturmklammern in einer Dachkonstruktion verbaut werden müssen, hängt von der jeweiligen Windzone ab, in der sich das Gebäude befindet. Deutschland ist in insgesamt vier Windzonen eingeteilt.

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Streifenfundament

Eine Variante einer Gründung, wobei dort, wo tragende Wände entstehen sollen, Fundamentstreifen ausgeschachtet werden. Das Streifenfundament wird üblicherweise breiter als die auf ihm ruhenden Wände hergestellt, um eine größere Fläche zu erhalten, auf der sich die Last der Wände auf das Erdreich verteilen kann. Für die Ermittlung der nötigen Fundamentbreite, der Bewehrung sowie der Betongüte sind statische Berechnungen nötig. Auf einem Streifenfundament kann auch eine nicht tragende Bodenplatte (z. B. für den Bau eines Kellers) liegen.

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Stopfmörtel

Stopfmörtel ist ein schnell abbindender und druckwasserdichter Mörtel, der insbesondere für das Verschließen von Ritzen, Fugen und Anschlüssen zum Einsatz kommt. Er eignet sich besonders gut für Anschluss, die unter Wasserdruck stehen.

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Steinwolle

Um Steinwolle herzustellen, wird zunächst ein weiches Gestein wie Kalkstein oder Dolomit geschmolzen und anschließend zu dünnen Fäden gesponnen. Das dadurch gewonnene Material kann als Füll- und Dämmstoff verwendet werden, es ist im Handel unter anderem in Form von Platten oder Schalen und auch als lose Steinwolle erhältlich.

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Sparverblender

Der Sparverblender ist eine kostengünstige Form der Verblendung (Verkleidung) von Mauerwerk. Dabei kommen dünne Riemchen zum Einsatz, deren Oberflächen die gleiche Texte und Größe haben wie bei vollen Klinkern. Vorteile: Das Mauerwerk besitzt denselben Schutz gegen Witterungseinflüsse, die Technik ist preisgünstig und nicht von einer Vollklinkerbauweise zu unterscheiden.

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Sparren

Als Sparren bezeichnet man Träger einer Dachkonstruktion, die senkrecht von der Traufe zum Dachfirst verlaufen. Sie dienen dazu, die Latten zu tragen, auf denen im Anschluss die Dachpfannen befestigt werden.

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Spannbeton

Spannbeton wird dort eingesetzt, wo Betonkonstruktionen große Weiten überspannen und dabei großen Belastungen standhalten müssen. Beispiele dafür sind Brücken oder auch große Deckenflächen. Dabei wird ein Gerüst aus Stahldraht vor dem Vergießen der Schalung mit Beton eingebracht (die sogenannte Spannbewehrung).

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Sonderumlage

Sonderumlagen müssen Wohnungseigentümergemeinschaften zahlen, wenn unvorhersehbare Instandhaltungen oder Sanierungen notwendig sind, die aus den normalen Rückstellungen nicht finanziert werden können. Die Zahlung von Sonderumlagen muss jedoch vorab bei einer Eigentümerversammlung beschlossen worden sein.

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Sondereigentum

Zum Sondereigentum gehören grundsätzlich diejenigen Bestandteile einer Wohnungseigentumanlage, die nur vom Eigentümer selbst genutzt werden und nur ihm gehören. Dazu zählt sowohl die Wohnung, aber auch z. B. eine abschließbare Garage. Mit der Abgrenzung zum Gemeinschaftseigentum klärt sich, ob Kosten von einem Eigentümer allein oder von der Eigentümergemeinschaft getragen werden müssen. Siehe auch Gemeinschaftseigentum

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Solarthermie

Die Übertragung der Wärme aus der Sonnenenergie auf ein geschlossenes System wird als Solarthermie bezeichnet. Die Solarthermie wird zur Unterstützung der Heizung und der Brauchwassererwärmung genutzt. Dazu werden Flach- oder Vakuumröhrenkollektoren eingesetzt. Solaranlagen auf Basis der Solarthermie sind langlebig und können bis zu 60 Prozent des jährlichen Energiebedarfs decken. (www.zbo.de/heizung/solarthermie.html)

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Solarpumpe

Eine Solarpumpe wird dazu benötigt, die Wärmeträgerflüssigkeit vom Sonnenkollektor in den Speicher zu befördern. Der Speicher dient als Wärmetauscher, in ihm wird die Wärme vom Wärmeträger an das Brauchwasser der Heizungsanlage abgegeben.

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Solarmodul

Als Solarmodul bezeichnet man ein Bauteil einer Solaranlage. In der Regel handelt es sich dabei um einen Kollektor, von dem mehrere in zusammengeschalteter Form auf dem Dach montiert werden und die zum Einfangen und Absorbieren des Sonnenlichts dienen.

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Solarkollektoren

Als Solarkollektoren bezeichnet man die schwarzen Absorberflächen zur Montage auf einem Hausdach. Auch an der Sonne nach ausgerichteten Wänden können solche Kollektoren angebracht werden. Sie absorbieren die Sonnenstrahlen wandeln sie damit in für die Heizung des Hauses nutzbare Wärme um.

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Solardachziegel

Als Solardachziegel bezeichnet man einen speziellen Dachziegel, der für den Anschluss der Leitungen einer Solaranlage vorgesehen ist. Durch ihn werden die Leitungen von außen nach innen geführt, ohne dass dabei Feuchtigkeit mit eindringen kann.

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Solaranlagen

Solaranlagen werden üblicherweise als Ergänzung zu einer herkömmlichen Heizanlage eingesetzt. Eine solche Anlage besteht aus einem oder mehreren Sonnenkollektoren, die auf dem Dach des Hauses angebracht werden, einer Regelelektronik und evtl. weiteren Bauteilen wie Speichern etc. Eine Solaranlage kann bis zu zwei Drittel des Energiebedarfs zur Warmwasserbereitung dadurch abdecken, dass sie die Energie der Sonne zum Beheizen des Wassers nutzt. (Siehe auch www.hausbau-berater.de/solarthermie.html)

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Sockelputz

Für die Beschichtung von Fassaden im Sockelbereich gibt es spezielle Sockelputze. Sie bieten einen Schutz gegen die höhere Feuchtebelastung durch Spritzwasser etc. Sockelputze werden in Form von Werktrockenmörtel hergestellt, sie müssen somit auf der Baustelle nur noch mit Wasser angerührt werden und lassen sich dann sowohl von Hand als auch maschinell verarbeiten.

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Skelettbau

Vom Skelettbau spricht man, wenn eine tragende Konstruktion aus Stäben, Stützen und Balken verwendet wird. Lediglich die raumabschließenden Wände werden beim Skelettbau durch ausfachende Bauteile gebildet. Bekanntestes Beispiel für die Skelettbauweise ist das Fachwerkhaus. Hier besteht das tragende Gerüst aus Holz. Beim Bau moderner Fertighäuser verwendet man dagegen meist Stahl und Beton als Skelettmaterialien.

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Silikone

Silikone werden im Bauwesen dafür verwendet, verschiedene Werkstoffe wie Beton, Putz oder Klinker mit einem Feuchtigkeitsschutz zu versehen. Dafür müssen die Materialien mit einem Silikonanstrich versehen werden. Vorteil: Auch mit diesem Auftrag behält das Material noch seine Atmungsfähigkeit.

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Silikonabdichtung

Die Silikonabdichtung ist die am häufigsten eingesetzt Abdichtungsmethode im Hoch- und Tiefbau. Silikondichtstoffe haften auf den meisten Untergründen und besitzen eine hervorragende Witterungs- und UV-Beständigkeit. Zudem ist eine Silikonabdichtung elastisch und temperaturbeständig. Silikonabdichtungen können jedoch nicht überstrichen werden. Bei der Auswahl des richtigen Produkts ist darauf zu achten, ob es in einer trockenen oder feuchten Umgebung verwendet werden soll.

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Sickerwasser

Wasser im Erdreich, das sich aufgrund der Schwerkraft nach unten bewegt. Insbesondere aufstauendes Sickerwasser kann durch die anhaltende Feuchtigkeitseinwirkung auf ein Gebäude problematisch werden. Es liegt vor, wenn der Grundwasserspiegel bis auf eine Höhe von max. 30 cm unter die Unterkante einer Bodenplatte ansteigt. Vor allem bei unterkellerten Gebäuden müssen dann entsprechende bauliche Vorkehrungen (Weiße Wanne oder Schwarze Wanne) getroffen werden.

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Sickerschacht

Ein Sickerschacht wird nur noch in seltenen Fällen und ausschließlich für die Versickerung von Regenwasser genehmigt. Eine Schachtversickerung wird vor allem bei schwer durchlässigen Oberböden mit einer darunterliegenden Sandschicht eingesetzt. 

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Sichtmauerwerk

Wird Mauerwerk nicht mit Putz oder anderen, verdeckenden Schichten versehen, spricht man von Sichtmauerwerk. Im Innenbereich kann ein solches Sichtmauerwerk problemlos eingesetzt werden, bei Außenfassaden dagegen muss darauf geachtet werden, dass die verwendeten Baustoffe beständig gegen Umwelteinflüsse wie Frost, Schadstoffe aus saurem Regen etc. sind.

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Sicherheitseinbehalt

Damit die vertragsgemäße Ausführung von Bauarbeiten sichergestellt wird, kann der Bauherr sich durch einen vertraglich festgelegten Sicherheitseinbehalt absichern. Dieser wird auf die jeweiligen Abschlagsrechnungen berechnet. In den meisten Fällen beträgt der Sicherheitseinbehalt dabei zehn Prozent des Bruttobetrages im jeweiligen Vertrag. Alternativ zum Sicherheitseinbehalt kann auch eine Vertragserfüllungsbürgschaft eingesetzt werden. Auch auf die Schlussabrechnung kann ein Sicherheitseinbehalt angewendet werden, in diesem Fall beträgt er in der Regel fünf Prozent der Bruttovertragssumme.

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Selbstbauhaus

Als Selbstbauhaus bezeichnet man ein Gebäude, das aus von einer Fachfirma vorgefertigten Bauteilen besteht und durch den Bauherrn komplett selbstständig montiert wird. Zum gelieferten Bausatz stellt der Bauträger meist auch eine ausführliche Anleitung zur Verfügung, nach der der Bauherr das Gebäude errichten kann. Auch Schulungen, Hot-Lines oder ein Vor-Ort-Service werden durch viele Bauträger gegen Aufpreis angeboten. Für den Aufbau eines Selbstbauhauses müssen für ein Standard-Einfamilienhaus in der Regel mindestens 1.500 Stunden Arbeitszeit eingerechnet werden, bis zu zwei Jahre Gesamtbauzeit sind normal.

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Schwindmaß

Der Begriff ist bei allen Werkstoffen von Bedeutung, die ihre Dimension in Abhängigkeit von ihrem Wassergehalt verändern. Konkret ist hier gemeint, inwieweit sich ein Werkstoff verändert, wenn er Feuchtigkeit abgibt (Gegenteil: Quellmaß).

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Schwellenwert

Als Schwellenwert bezeichnet man die Grenze, an der sich die Reaktion von Stoffen verändert. So ist der Schwellenwert z. B. bei einem Gas-Luftgemisch der Punkt, an dem durch die Zündung eine Explosion eintritt. Im Baubereich spielt der Schwellenwert bei Heizungsanlagen eine wichtige Rolle.

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Schwarze Wanne

Schwarze Wanne ist ein Begriff aus der Bautechnik. Werden die Kelleraußenwände mit einer Bitumendickbeschichtung oder mit Bitumenbahnen gegen Feuchte abgedichtet, wird dieses Dichtungsverfahren als schwarze Wanne bezeichnet. Der Name leitet sich von der schwarzen Farbe des Bitumens ab. Weitere Verfahren, um Keller trocken zu halten, sind die Braune Wanne und die Weiße Wanne. (www.keller-bauen.de/schwarze-wanne.html)

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Schornstein

Ein Schornstein dient dazu, Verbrennungsabgase aus einem Feuerraum ins Freie zu leiten. Dazu wird der Kamineffekt genutzt, der durch den Luftauftrieb im Schornstein entsteht. Während früher Schornsteine meist sehr groß gebaut wurden, stimmt man sie heute individuell auf das Gebäude und die vorhandene Heizungsanlage ab.

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Schnurgerüst

Ein Schnurgerüst wird nach dem Ausheben der Baugrube angefertigt. Es markiert die Fluchten des Bauprojekts und wird von einem Vermessungsingenieur bestätig. Diese sog. Absteckungsbescheinigung wird im Zuge der Abnahme des Rohbaus der Baubehörde vorgelegt.

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Schneefanggitter

Schneefanggitter dienen dazu, auf Dächern den abrutschenden Schnee aufzuhalten. Sie werden meist im Traufbereich mit entsprechenden Halterungen angebracht. Bei längeren Dächern können Schneefanggitter zudem zusätzlich auch auf der Dachfläche angebracht werden. Schneefanggitter gibt es in unterschiedlichen Materialstärken und Höhen.

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Schlussabnahme

Die Schlussabnahme ist ein Fachbegriff aus dem Bauvertragsrecht. Mit diesem Begriff wird die Übergabe einer Immobilie von der Baufirma an den Bauherrn bezeichnet. Mit dieser Übergabe gehen auch die Übertragung des Eigentums und der Gefahren vom Bauunternehmer auf den Bauherrn einher. In der Regel wird nach Durchführung der Schlussabnahme auch eine Schlussabrechnung erstellt. (www.hausbauberater.de/abnahme)

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Schimmel

Schimmel ist ein Pilz, der sich durch Sporen in der Luft verbreitet. Schimmel in Gebäuden birgt ein hohes Gesundheitsrisiko. Er bildet sich überall dort, wo ein ungenügender Luftaustausch und ein feuchtwarmes Klima vorherrschen. Falsches oder fehlendes Lüften kann zu Schimmelbildung führen, aber auch eine zu gute Wärmedämmung kann bei einem unzureichenden Luftaustausch die Schimmelbildung fördern. (www.hausbauberater.de/schimmel)

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Schiefer

Schiefer ist ein gern genutztes Material für Dacheindeckungen. Es besitzt eine lange Lebensdauer und hat von Natur aus keine Risse. Auch Umweltbelastungen wie etwa saurer Regen können Dacheindeckungen aus Schiefer nichts anhaben. Das Material besteht zum größten Teil aus Glimmer, Quarz und Ton.

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Schamotte

Bei Schamotte handelt es sich um einen feuerfesten Werkstoff, der überwiegend zum Auskleiden von Brennräumen wie beispielsweise in Schornsteinen oder Öfen verwendet wird. Schamotte ist bis zu einer Temperatur von rund 1.500 Grad Celsius formbeständig, auch über längere Zeit.

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Schalung

Unter dem Begriff Schalung werden unterschiedliche Dinge verstanden: 1. Eine Dach- oder Wandverkleidung aus Holz  2. Eine Gussform, die bei der Verwendung von Frischbeton gebraucht wird.

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Schallschutzstein

Schallschutzsteine sind spezielle Steine, die aus Kalksandstein oder Ziegel bestehen und ein hohes Gewicht haben. Sie besitzen nur einen geringen Lochanteil oder überhaupt keine Lochung und gewährleisten damit einen optimalen Schallschutz. Nachteil: Schallschutzsteine wiegen bis zu 2.000 kg pro Kubikmeter.

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Schallschutznachweis

Im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens wird bei den meisten Bauvorhaben ein Schallschutznachweis verlangt. Dabei handelt es sich um ein Gutachten, in dem nachgewiesen wird, dass die gesetzlichen Vorgaben zum Schallschutz erfüllt werden. Dabei wird zwischen Luft- und Trittschall unterschieden. Die Vorgaben zum Schallschutz müssen innerhalb des Gebäudes und in Bezug auf den nach außen dringenden Schall erfüllt sein.

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Schallschutz

Überall dort, wo Lärm von außen in ein Gebäude dringen oder innerhalb eines Gebäudes weitergegeben werden kann, ist Schallschutz notwendig. Dabei geht es vor allem darum den Luftschall und den Trittschall zu unterbinden. Schallschutzmaßnahmen können z. B. an Decken, Wänden, Türen und Fenstern vorgenommen werden.

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Schadstoffuntersuchung

Schadstoffuntersuchungen werden oftmals erst nach Gesundheitsbeeinträchtigungen der Bewohner durchgeführt. Auch beim Kauf eines Grundstücks oder Gebäudes kann unter Umständen vorab eine Schadstoffuntersuchung sinnvoll sein. Dabei werden Luft-, Staub- oder Materialproben auf mögliche Schadstoffe untersucht, um letztendlich die Schadstoffbelastung festzustellen.

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Schadstoffe

Stoffe, die Menschen, Tieren, Pflanzen oder dem Ökosystem schaden, werden ganz allgemein als Schadstoffe bezeichnet. Schadstoffe können überall auftreten. In Gebäuden kann eine Schadstoffbelastung vor allem durch Schimmelbildung oder durch die Verwendung schadstoffbelasteter Baustoffe entstehen. Ist die Schadstoffbelastung zu hoch, muss eine entsprechende Sanierung durchgeführt werden.

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Schadstoffanalyse

Gebäude können durch vieler Schadstoffe belastet sein, die die Gesundheit der Bewohner gefährden. Um entsprechende Sanierungen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen, muss zuvor eine Schadstoffanalyse durchgeführt werden. Dabei werden die vorhandenen Schadstoffe anhand von Luft-, Staub- und/oder Materialproben bestimmt.

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Schädlinge

In den meisten Fällen sind Schädlinge hauptsächlich bei Holzwerkstoffen ein Problem. Holzwürmer oder Holzschwamm sind nur zwei der zahlreichen Holzschädlinge, die in Gebäuden großen Schaden anrichten können. Doch auch der Schimmelbefall gilt als Schädlingsbefall: Schimmel bildet sich durch Feuchtigkeit, mangelndes Lüften oder eine zu starke Auskühlung von Räumen.

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Schadensersatzanspruch

Grundsätzlich hat der Geschädigte immer einen Schadensersatzanspruch gegenüber dem Schadensverursacher. Im Baubereich kann es zu vielen Schadensersatzansprüchen kommen: So kann dieser bei einer Bauverzögerung bestehen, wenn die Baufertigstellung termingenau vertraglich zugesagt wurde. Ebenso können Baumängel zu einem Schadensersatzanspruch führen.

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Sanitärobjekte

Der Begriff Sanitär bedeutet „die Gesundheit betreffend“. Als Sanitärobjekte werden alle festen Einbaugegenstände in Bad und WC bezeichnet. Dazu gehören Badewanne, Dusche, Waschtisch, WC, Urinal und Bidet. Armaturen zählen zu den Sanitärprodukten.

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Sanierungsplanung

Bei umfangreichen Sanierungen ist eine Sanierungsplanung notwendig. Diese kann von Ingenieurbüros für Baustatik oder von Architekten durchgeführt werden. Je nach Sanierungsbedarf können die Statik, die Haustechnik, Bauphysik oder/und Holzschutz in die Sanierungsplanung einbezogen werden. Bei Sanierungen von unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden muss die Sanierungsplanung die entsprechenden Vorgaben berücksichtigen.

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Sanierungsgutachten

Ein Sanierungsgutachten wird oftmals notwendig, wenn Baumängel oder Schadstoffbelastungen durch Sanierungsmaßnahmen beseitigt werden müssen. Sanierungsgutachten werden von besonders geschulten Bausachverständigen erstellt, die den Sanierungsbedarf des Gebäudes ermitteln und dokumentieren. Sie bilden die Grundlage für die Planungen der beauftragten Handwerksfirmen.

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Sanierungsbedarf

Sanierungsbedarf kann entstehen, wenn ein Gebäude technisch veraltet ist oder bereits gravierende Bauschäden aufweist, deren Beseitigungsaufwand den einer Renovierung übersteigt. Typische bauliche Schwachstellen von in den 1980er gebauten Wohnhäusern sind z. B. veraltete Fenster und Heizungsanlagen sowie fehlende oder unzureichende Wärmedämmungen.

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Sanierung

Von einer Sanierung spricht man, wenn ein gesamtes Bauwerk oder Teile davon wiederhergestellt und/oder modernisiert werden. Damit sind insbesondere solche Maßnahmen gemeint, die den dauerhaft nutzbaren Zustand eines Gebäudes wiederherstellen. In diesem Zusammenhang können auch bauliche Mängel beseitigt werden, sodass Sanierungsarbeiten über die reine Instandhaltung in der Regel weit hinausgehen. Eine Sanierung kann sowohl für alte und verfallene Gebäude notwendig werden als auch für neuere, zum Beispiel nach einem Besitzerwechsel. Bei Gebäuden, die vor dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurden, spricht man von einer Altbausanierung. Sanierungsarbeiten an neueren Gebäuden zielen oft darauf ab, energetische Verbesserungen zu erreichen. Dies kann beispielsweise durch den Einbau einer neuen Heizungsanlage oder eine bessere Wärmedämmung geschehen.

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Sachwertverfahren

Das Sachwertverfahren wird zur Ermittlung des Beleihungswerts von nicht verpachteten oder vermieteten Grundstücken und Gebäuden verwendet. Unterschieden wird zwischen der Ermittlung des Bodenwertes und des Bauwertes: Zur Bodenwertermittlung wird in der Regel ein Preis herangezogen, der für Grundstücke gleicher Art voraussichtlich zu erzielen ist, für die Bauwertermittlung hingegen werden die Herstellungskosten der Immobilie zugrunde gelegt. (www.abir.eu/immobilienrecht/immobilienbewertung.html)

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Sachschäden

Ein Sachschaden an Gebäuden kann durch viele Ereignisse entstehen. Für Hausbesitzer sind daher Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung, Wohngebäudeversicherung und Hausratversicherung wichtig. Während die Wohngebäudeversicherung eine Pflichtversicherung für alle Immobilienbesitzer ist, sind Grundbesitzerhaftpflicht- und Hausratversicherung freiwillige Versicherungen. Die Wohngebäudeversicherung schützt vor Sachschäden, die durch Brand, Blitzschlag, Frost, Sturm, Hagel oder Leitungswasser entstehen. (www.bauversicherungen.net)

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Rückstau

Ein Rückstau kann nach starken Regenfällen, Hochwasser oder durch verstopfte Leitungen entstehen. Dabei staut sich das Abwasser im Gebäude und kann dort große Schäden verursachen. Ablaufstellen für Schmutz- oder Niederschlagswasser, deren Ablaufoberkante unterhalb der Rückstauebene liegen, müssen daher durch Rückstauverschlüsse oder eine Hebeanlage gesichert sein.

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Rücklagen

Rücklagen (auch: Instandhaltungsrücklagen) müssen nach Wohnungseigentumsgesetz (WEG) gezahlt werden, damit das Gebäude langfristig erhalten werden kann. Unter den Begriff der Rücklage fallen aber auch die freiwilligen Gelder, die Hausbesitzer ansparen, um Rechnungen für Reparaturen und Instandsetzungen begleichen zu können. Nach einer Empfehlung des Bundesministeriums für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau sollten Hausbesitzer für ein bis zu 5 Jahre altes Haus pro Quadratmeter 4 Euro pro Jahr als Rücklage bilden. Für Häuser bis zu 10 Jahren sollten 6 Euro und für ältere Häuser 10 Euro pro Quadratmeter als Rücklage gerechnet werden. 

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Rohrschlitze

Rohre im Wohnbereich werden in sogenannten Rohrschlitzen verlegt. Dabei handelt es sich um in der Größe passende Kanäle, die ins Mauerwerk getrieben werden. Solche Rohre können den Wohnbereich beispielsweise mit Wasser, Warmwasser, Strom oder Gas versorgen. Zu beachten ist, dass die Rohre in den Rohrschlitzen möglichst gut isoliert werden müssen, damit einerseits Wärmeverluste vermieden und andererseits störende Geräusche verhindert werden können.

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Rohrisolierung

Als Rohrisolierung bezeichnet man die Ummantelung von Rohren, um Wärmeverluste zu reduzieren. Diese Isolierungsmaßnahmen werden beispielsweise bei Heizungs- und Warmwasserrohren durchgeführt. Des Weiteren können Rohre gegen unerwünschte Geräusche, die beispielsweise durch das Rauschen des Wassers in Druckleitungen verursacht werden, isoliert werden.

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Rohdichte

Die Rohdichte ist ein Maß für die Festigkeit von Mauersteinen. Zur besseren Übersicht werden Mauersteine in verschiedene Rohdichteklassen unterteilt (0,4 – 2,0). Aus der gemessenen Rohdichte wiederum wird die Festigkeitsklasse berechnet, die zwischen 2 und 20 liegen kann. Die Festigkeitsklasse gibt Aufschluss über die Belastbarkeit von Mauersteinen.

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Rohbauöffnung

Die Rohbauöffnung ist eine wichtige Maßgrundlage beim Einbau von Türen und Fenstern. Dabei werden die Rohbau-Maueröffnungsbreite und -höhe sowie die Rohbau-Mauerwandstärke gemessen. Zur Wandstärke müssen zudem Putz, Kacheln, usw. hinzugerechnet werden. damit z. B. eine Türzarge oder ein Fensterrahmen später auch perfekt in die Maueröffnung passt.

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Rohbauland

Von Rohbauland spricht man bei einer im Bebauungsplan zur Bebauung vorgesehenen, aber noch nicht erschlossenen Fläche. 

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Rohbau

Zum Rohbau eines Gebäudes gehören alle statisch notwendigen Bauteile, Schornsteine, Brandwände und die Dachkonstruktion. Ist der Rohbau fertiggestellt, muss das Bauaufsichtsamt den Rohbau im Rahmen der sogenannten Rohbauabnahme zunächst kontrollieren und genehmigen, bevor die nächste Bauphase bis zur Fertigstellung des Gebäudes begonnen werden darf. (www.rohbau-bauen.de)

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Rissbildung

Putze dienen dazu, das Mauerwerk gegen schädliche Einflüsse aus der Umwelt zu schützen. Das gelingt allerdings nur, wenn der Putz rissfrei ist. Risse im Putz können durch fehlerhafte Planung, schlechte Ausführung oder durch minderwertige Materialien entstehen. Außerdem können z. B. Setzrisse durch eine fehlerhafte Planung und/oder Ausführung des Gebäudefundaments oder Bodenabsenkungen entstehen. Infolge von Rissbildung kann Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringen und dort große Schäden verursachen.

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Rettungswege

Rettungswege dienen zur schnellen Rettung von Personen und als ein schneller Zugriffsweg für die Feuerwehr im Brandfall. Eine besondere Bedeutung nehmen Rettungswege in öffentlichen Gebäuden ein. Doch auch in Privatgebäuden müssen die Vorschriften der Bauordnungen bzgl. der Gestaltung von Rettungswegen beachtet werden. Für Gebäude mit höchstens zwei Wohneinheiten sind die Vorschriften hinsichtlich der Rettungswege deutlich gelockert.

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Reservierungsgebühr

Manche Bauträger und Immobilienmakler erheben eine Reservierungsgebühr, die die Interessenten für ein bestimmtes Bauvorhaben vorab zahlen sollen. Die Gebühr wird dann oftmals auf den Kaufpreis angerechnet und verfällt, wenn der Interessent letztendlich doch nicht kauft. Sie muss individuell vereinbart werden; werden hierfür vorformulierte AGB verwendet, kann ein Makler keine Reservierungsgebühr fordern. Die geltende Rechtsprechung hält dabei 10-15 % der im Erfolgsfall zu entrichtenden Maklergebühr für angemessen.

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Regionalplanung

Die Regionalplanung ist eine Zwischenstufe zwischen der gemeindlichen Bauleitplanung und der jeweiligen Planung des Bundeslandes. Sie wird vorgenommen, um die Ziele der Landesplanung und der Raumordnung zu konkretisieren und die entsprechenden Planungen zu erleichtern.

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Regenwassernutzungsanlage

Mit einer Regenwassernutzungsanlage wird das Regenwasser von den Dachflächen aufgefangen und über Fallrohre in einen Speichertank geführt. Mit Hilfe einer Pumpe kann das aufgefangene Wasser zur Gartenbewässerung, als Nutzwasser für die Toilette, für den Hausputz und zum Wäschewaschen genutzt werden. Durch eine Regenwassernutzungsanlage lassen sich die Wasserkosten senken. (www.hausbauberater.de/regenwassernutzung)

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Regentonne

Eine Regentonne dient zum Auffangen von Regenwasser. Das aufgefangene Regenwasser wird zur Gartenbewässerung eingesetzt, so können Wasserkosten reduziert werden. Werden Regentonnen direkt unter einem offenen Regenfallrohr aufgestellt, können sie verhältnismäßig schnell gefüllt werden.

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Regenrinnen

Regenrinnen dienen der Dachentwässerung. Sie können aus PVC, Kupfer, Zink oder Edelstahl bestehen. Regenrinnen können an der Traufe vorgehängt, an der Traufe an einem Mauervorsprung aufgelegt, innenliegend oder als Ortgang-Rinne als Abschluss der Dachfläche verbaut werden. Sie können halbrund oder mit rechteckigem Querschnitt geformt sein.

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Regenerative Energien

Regenerative Energien sind erneuerbare Energien. Dazu zählt die Energiegewinnung in Wind-, Wasser-, Solar-, Gezeiten- und geothermischen Kraftwerken oder Anlagen, aber auch Energiequellen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz. Alle Energiequellen und Energieträger, die nach menschlichem Ermessen unerschöpflich sind, werden zu den regenerativen Energien gezählt. Im Gegensatz dazu stehen die nicht regenerativen Energien aus den fossilen Brennstoffen Kohle, Erdöl und Erdgas. (www.zbo.de/erneuerbare-energien.html)

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Reflexion

Soll Wärmestrahlung daran gehindert werden,  z. B. durch Fensterscheiben zu entweichen, kann vom Hersteller eine hauchdünne, unsichtbare Metallschicht aufgebracht werden, die die Reflektion großer Teile der Strahlung bewirkt. Somit wird der Wärmeverlust durch die beschichteten Bauteile deutlich verringert. Der Effekt der Reflexion bewirkt also eine Energieeinsparung.

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Reduktionsfaktor

Der Reduktionsfaktor ist ein Begriff aus der Wärmeschutzverordnung. Er ist ein Wert, der bei der Berechnung des jährlichen Heizenergiebedarfs abgezogen werden darf und die Temperaturen von unbeheizten Dachböden und Kellern berücksichtigt. Somit kann der anzusetzende Wärmeverlust um den Reduktionsfaktor vermindert werden.

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Realkredite

Realkredite sind immer durch eine Hypothek oder Grundschuld angesichert und dürfen nur für Wohn- und Gewerbeimmobilien verwendet werden. Das Pfandbriefgesetz schreibt hierfür eine Beleihungsgrenze von 60 % vor. Der Wert der Immobilie muss vorab von einem Gutachter geschätzt werden.

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Raumtemperatur

Die empfundene Temperatur in einem Raum wird als Raumtemperatur bezeichnet. Sie setzt sich aus der Raumlufttemperatur und der Oberflächentemperatur der raumbegrenzenden Flächen zusammen. Je höher die Oberflächentemperatur dieser Flächen ist, desto geringer kann die Raumlufttemperatur sein, um als angenehm empfunden zu werden. Dieses Prinzip ist zum Beispiel nutzbringend beim Einbau von Wandheizungen oder eines Kachelofens.

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Raumordnung

Die Raumordnung soll Auskünfte über die geplante strukturelle Entwicklung des gesamten Bundesgebietes geben. Dafür werden natürliche Gegebenheiten berücksichtigt, aber auch wirtschaftliche, soziale und kulturelle Erfordernisse sowie die Bevölkerungsentwicklung. Mit der Raumordnung sollen möglichst gleichwertige Lebensbedingungen für das gesamte Bundesgebiet geschaffen werden. Sie stellt somit das übergeordnete Leitbild für sämtliche Bauleitplanungen auf Landes- oder regionaler Ebene dar.

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Raumaufteilung

Die Raumaufteilung eines Gebäudes kann ganz individuell gestaltet sein. Bei Neubauprojekten, die von einem Architekten geplant werden, werden die individuellen Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse der Bauherren in der Regel immer berücksichtigt. Im Fertigbau können hingegen Wünsche zur individuellen Raumaufteilung nur in begrenztem Maße umgesetzt werden, da die Bauplanung im Wesentlichen festgelegt ist.

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Rauchmelder

Rauchmelder dienen der Früherkennung von Bränden. Die DIN 14676 regelt Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Rauchmeldern. In Deutschland gibt es noch keine allgemeine Rauchmelderpflicht. In den meisten Bundesländern besteht sie zwar schon, in einigen Bundesländern gibt es jedoch noch Übergangsfristen, bis auch dort Neu- und Altbauten mit Rauchmeldern ausgestattet sein müssen. (www.hausbauberater.de/rauchmelder)

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Rangvorbehalt

Der sogenannte Rangvorbehalt spielt bei der Eintragung von Rechten in das Grundbuch eine wichtige Rolle. Mit diesem behält sich der Grundstückseigentümer oder ein Dritter vor, sich bei einer Belastung des Grundstücks das Recht auf eine vor dem betreffenden Recht stehende Rangstelle eintragen zu lassen.

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Rangverhältnis

Das Rangverhältnis spielt bei den Eintragungen in das Grundbuch eines Objekts eine wichtige Rolle. Es kommt immer dann zur Anwendung, wenn mehrere Rechte in einer Abteilung des Grundbuchs eingetragen sind. Hierbei bestimmt das Rangverhältnis, welche Rechte im Falle einer Verwertung zuerst befriedigt werden. Dafür spielen der Zeitpunkt des Antrags und die Nummer der Eintragung eine wichtige Rolle. Unter bestimmten Umständen kann das Rangverhältnis im Grundbuch auch nachträglich noch verändert werden. Siehe auch Nachrang

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Rangierfläche

Als Rangierfläche wird die Fläche bezeichnet, die für PKWs oder LKWs benötigt wird, um diese abzustellen oder zu wenden. Beim Bau von Parkplätzen, Garagen und Tiefgaragen müssen Rangierflächen in ausreichender Größe vorhanden sein. Die Maße müssen der Garagenverordnung der einzelnen Bundesländer entsprechen.

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Radonbelastung

Radon ist ein radioaktives Gas aus dem Erdinneren. Neben dem Rauchen ist eine Strahlenbelastung durch Radon die zweitwichtigste Ursache für Lungenkrebs. Es kann in verschiedenen Baustoffen, wie etwa Beton, Zement oder Mauerwerk vorkommen, jedoch auch aus dem Untergrund in Häuser eindringen. Die Radonbelastung sollte möglichst gering sein und kann mit entsprechenden Messinstrumenten nachgewiesen werden.

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Radon

Radon ist ein Edelgas, das aus Radium entsteht und in radioaktive Substanzen zerfällt. Der Ausgangsstoff ist in vielen Baustoffen und auch in den meisten Böden enthalten, und kann von dort aus in Gebäude gelangen, wo er von den Bewohnern in Form von Radon eingeatmet wird. Radon gilt als krebserregend, daher sollten Baustoffe einen möglichst geringen Gehalt an dem Ausgangsstoff Radium aufweisen.

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Radiator

Ein Radiator ist ein Gliederheizkörper, in dem mittels Warmwasser Heizwärme erzeugt wird. Dafür besitzt der Radiator Wasserkanäle in seinem Inneren und ist aus Gusseisen oder Stahl gefertigt. Die Gesamt-Wärmeabgabe besteht beim Radiator aus ca. 65 % Konvektionswärme und etwa 35 % Strahlungswärme.

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Putz

Putz ist ein ein- oder mehrlagiger Belag, der üblicherweise auf Wände und Decken aufgetragen wird. Er besteht hauptsächlich aus Putzmörtel und Wasser, teilweise auch aus speziellen Zusatzstoffen. Er wird in flüssiger oder halbfester Form aufgetragen und härtet am Objekt aus. Man unterscheidet zwischen Innenputz und Außenputz. Neben optischen Funktionen hält Putz auch schädliche Umwelteinflüsse vom Gebäude fern.

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Prüfstatiker

Berechnet die auf ein Bauwerk einwirkenden Lasten und führt entsprechende Stabilitätsprüfungen an Gebäuden durch. Prüfstatiker werden in der Regel bei Gebäuden tätig, die mindestens der Größe eines Einfamilienhauses entsprechen und stellen sicher, dass von diesen keine Gefahren für Menschen ausgehen. Sie werden zusätzlich zu einem Architekten beauftragt.

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Protokoll

Protokolle werden bei Baumaßnahmen an verschiedenen Stellen wichtig. So kann bei der Baubegehung ein Protokoll bei einer Mängelanzeige von Vorteil sein. Ganz wichtig ist das Protokoll bei Bauabnahme. Im Zuge der Bauabnahme sollte der Bauherr ein genaues Protokoll erstellen, in dem alle Mängel aufgeführt werden. Günstig ist es auch, dem schriftlichen Protokoll entsprechende Fotos beizufügen. Idealerweise wird das Protokoll vom Bauunternehmer gegengezeichnet. Etwaige Mängel muss er jedoch auch ohne Unterschrift beseitigen.

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Prospektangaben

Wohnhäuser aller Art werden häufig mittels Prospekten beworben. Die Prospektangaben sollen den Angaben im Werkvertrag entsprechen, dies ist aber leider nicht immer so. Laut einem Urteil des Bundesgerichthofs haben die Prospektangaben jedoch über die Vertragsbeschreibungen hinaus Gültigkeit.

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Prolongation

Als Prolongation bezeichnet man die Verlängerung eines Kredites nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit. Diese Verlängerung kann entweder zu den gleichen oder auch zu geänderten Konditionen vorgenommen werden.

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Projektentwicklung

Die Projektentwicklung - teilweise auch als Projektmanagement bezeichnet - beinhaltet das Ausarbeiten eines Nutzungsvorschlags für ein privatgewerbliches oder ein öffentliches Bauvorhaben. Dabei sind sämtliche Schritte von der Idee zum Objekt bis zur Nutzungsübergabe an den Käufer in der Projektentwicklung enthalten. Sie umfasst beispielsweise die Standortprüfung, eine Prüfung hinsichtlich der Umweltverträglichkeit, das Erstellen eines Nutzungskonzeptes sowie die Kalkulation der gesamten Investitionen.

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Primärenergiebedarf

Unter dem Begriff Primärenergiebedarf versteht man zusätzlich zum unmittelbaren Energiebedarf auch diejenige Energie, die in vorangehenden Prozessen aufgewendet werden muss, um den Energieträger zu gewinnen, umzuwandeln und zu verteilen.

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Preisstatistik

Die Preisstatistik wird vom Statistischen Bundesamt in regelmäßigen Abständen erstellt. Dabei gibt es verschiedene Varianten, von denen einige speziell für den Bereich Bauen und Immobilien angefertigt werden. In diesem Zusammenhang werden beispielsweise die Kaufwerte für Bauland ermittelt, woraus wiederum die Grundstückspreise resultieren. Auch ein spezieller Mietenindex wird vom Statistischen Bundesamt regelmäßig erstellt. Hinzu kommen konkrete Messzahlen für die Bauleistungspreise sowie ein kompletter Baupreisindex.

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Porenbetonmauerwerk

Porenbeton - GasbetonPorenbetonmauerwerk besteht aus Porenbeton- oder Plansteinen. Oftmals sind die Steine besonders großformatig, sodass Porenbetonmauerwerk schnell errichtet werden kann. Ein weiterer Vorteil von Porenbetonsteinen ist ihre einfache Verarbeitungsweise, die auch von Laien durchgeführt werden kann. Zudem können die Steine mit einer Handsäge auf passende Formate zugeschnitten werden.

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Porenbeton

Unter Porenbeton versteht man einen modernen Baustoff, der u. a. zur Herstellung von  Mauersteinen, Bauplatten, Deckenplatten etc. genutzt wird. Er gehört zur Gruppe der Leichtbetone, die durch sehr gute Dämmeigenschaften überzeugen und mit Dünnbettmörtel verarbeitet werden können.
Siehe auch www.massivhaus-massivbau.de/porenbeton.php.

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Plattenheizkörper

Der Begriff Plattenheizkörper ist ein anderes Wort für Flachheizkörper. Dabei handelt es sich um Heizkörper, die mehrlagig mit einer besonders geringen Einbautiefe hergestellt werden und daher auch dort zum Einsatz kommen können, wo für herkömmliche Radiatoren kein Platz ist oder diese optisch stören würden. Plattenheizkörper können mit Warmwasser oder mit Strom betrieben werden.

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Planziegel

Planziegel sind Ziegelsteine, bei deren Fertigung auf eine exakte Maßgenauigkeit geachtet wird, und die daher mit Dünnbrettmörtel verarbeitet werden. Mit diesem Ziegel können somit auch unerfahrene Handwerkern und Laien gut umgehen, da die Dicke des Mörtelauftrags in der Regel nur etwa einen Millimeter beträgt.

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Planunterlagen

Planunterlagen sind die Voraussetzung für die Erstellung von Bebauungsplänen. Vermessungspläne und Flächennutzungspläne dienen als Grundlage für die sogenannten Bauleitpläne. Planunterlagen werden in der Regel von Vermessungsbüros im Auftrag der Städte und Gemeinden erstellt. 

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Planungskontrolle

Planungskontrolle ist beim Hausbau in mehrfacher Hinsicht ein wichtiges Thema. Die Bauaufsichtsbehörde wacht darüber, ob bei der Planung und Bauausführung alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden. Auf der Baustelle obliegt die Planungskontrolle dem Bauleiter. Er ist dafür verantwortlich, dass alle Arbeiten der Planung entsprechend ausgeführt werden.

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Plansteine

Analog zu Planziegeln werden auch Plansteine mit sehr geringen Toleranzen gefertigt. Zudem sind sie mit einem Verbindungssystem nach dem Nut- und Federprinzip versehen. Die Steine können daher im Dünnbettverfahren vermauert werden. Das bedeutet: Nur die erste Schicht wird mit einem relativ dicken Mörtelauftrag vermauert, für die restlichen Schichten reicht eine sehr dünne Mörtelschicht aus, um die gleiche Stabilität wie ein herkömmlich gefertigtes Mauerwerk zu erreichen.

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Pilzsporen

Pilzsporen verbreiten sich grundsätzlich durch die Luft. In Gebäuden kann es zu Schimmelpilz kommen, wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch und ein entsprechendes Nahrungsangebot für die Pilzsporen vorhanden ist. In Gebäuden können Tapeten, Gipskartonplatten, aber auch andere Wand- und Bodenbeläge sowie Staub und Schmutz die Nahrungsgrundlage für Pilzsporen sein.

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Pfusch

Pfusch oder Pfusch am Bau ist ein gängiger Begriff für Baumängel. Baumängel können aus vielerlei Gründen entstehen – dazu gehören unqualifiziertes Arbeiten, minderwertiges Material, mangelnde Bauaufsicht, oder Zeitdruck. Pfusch am Bau ist der häufigste Grund, warum es zu Bauprozessen vor Gericht kommt. Siehe auch Baumangel

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Perimeter-Dämmung

Eine Perimeter-Dämmung dämmt als außenliegende Wärmedämmung alle Bauteile, die mit dem Erdreich in Kontakt kommen, was in der Regel auf den Keller zutrifft. Für die Perimeter-Dämmung werden spezielle Dämmstoffe verwendet, die in der Lage sind, den Erddruck und die Gebäudelast abzufangen - je nachdem, ob die Dämmung bei Seitenwänden oder einer Bodenplatte verbaut wird.

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Passplatten

Passplatten werden immer dann für Geschoss- und Dachdecken benötigt, wenn die reguläre Plattenbreite von 2,53 m nicht eingehalten werden kann. Sie können in unterschiedlichen Passformen angefertigt werden.

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Passivhausstandard

Häuser, die dem Passivhausstandard entsprechen, müssen einen Jahresheizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/m² haben. Erreicht wird dieser geringe Heizbedarf durch extreme Wärmedämmung und die Rückgewinnung von Wärme über Wärmetauscher. Zudem ist die Solarenergieerzeugung ein wesentlicher Faktor, damit ein Gebäude den Passivhausstandard erfüllt. (www.niedrigenergiehaus-bauen.de)

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Passivhaus

Als Passivhaus wird ein Gebäude bezeichnet, in dem keine klassische Heizungsanlage zum Einsatz kommt. Die Erwärmung der Innenräume wird dabei durch die Nutzung vorhandener Ressourcen erzielt, zusätzlich verfügt das Passivhaus über eine aufwändige Wärmedämmung der Gebäudehülle, sodass möglichst wenig Wärmeenergie verloren geht. Fast alle Passivhäuser verfügen über eine Ausrichtung nach Süden, um die die Sonnenenergie effektiv zu nutzen. (www.niedrigenergiehaus-bauen.de)

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Parallel-Schiebe-Kipp-Tür

Diese Türvariante lässt sich sowohl gekippt als auch komplett öffnen. Bei der vollständigen Öffnung wird der bewegliche Fensterteil parallel zum festen Fensterelement zur Seite geschoben. Diese Türen werden in der Regel als Balkon- oder Terrassentür verwendet.

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Ortgang

Als Ortgang bezeichnet man den Abschluss eines Daches an der Giebelseite. Um diesen Abschluss sauber und  akkurat zu gestalten, gibt es spezielle Ortgangziegel, die abgewinkelt sind und somit für einen sauberen Abschluss des Daches sorgen. Alternativ kann als Abschluss des Ortgangs auch ein Brett mit Einschnitten für die Dachziegel verwendet werden, das auch als „Zahnleiste“ bezeichnet wird. Beide Verfahren zum Abschluss des Ortgangs sorgen auch dafür, dass das Hausdach vor Witterungseinflüssen optimal geschützt wird.

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Ortbeton

Ortbeton wird, im Gegensatz zu Betonfertigteilen, direkt vor Ort an der Baustelle als Frischbeton eingebaut. Ortbeton muss daher zunächst aushärten, bevor er belastet werden darf. Ortbeton kann als Baustellenbeton direkt auf der Baustelle hergestellt oder als Lieferbeton in Betonmischfahrzeugen angeliefert werden.

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Ökostrom

Als Ökostrom wird elektrische Energie bezeichnet, die aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird. Zu den erneuerbaren Energiequellen zählen Wasserenergie, Windenergie, Solarenergie, Biogas, Erdwärme und nachwachsende Rohstoffe. Ökostrom ist auch unter den Bezeichnungen Grünstrom oder Naturstrom bekannt. (www.tarifvergleich-strom.org/naturstrom-vs-konventioneller-strom.html)

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Ökologisches Bauen

Als ökologisches Bauen bezeichnet man sämtliche Baumaßnahmen, die darauf abzielen, ein gesundes Wohnklima zu schaffen und die Umwelt möglichst gesund zu erhalten. Dabei spielt der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen eine wichtige Rolle. So werden beim ökologischen Bauen nach Möglichkeit natürliche Baustoffe verwendet, die wiederverwendbar und frei von Schadstoffen sind. Aber auch Maßnahmen zur Reduzierung des Wasserverbrauchs und des Verbrauchs fossiler Brennstoffe fallen mit in den Bereich Ökologisches Bauen. Hierfür kommen beispielsweise Anlagen zur Nutzung von Wind- oder Sonnenenergie zum Einsatz. (www.hausbauberater.de/oekologisch-bauen)

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Ökologie

Unter Ökologie versteht man die Wechselwirkungen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt. Daher bezeichnet man die Ökologie auch als Umweltlehre. In die Ökologie spielen zahlreiche andere Wissenschaften mit hinein, zum Beispiel die Biologie, die Geologie und Teilgebiete aus der Chemie.

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Ökodesign-Richtlinie

EU-Richtlinie, die die Vorgaben für das deutsche „Gesetz über die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte (EVPG)“ liefert. Für Bauherren werden künftig die Mindestvorgaben für Kleinfeuerungsanlagen, Heizkessel, Klimageräte, Wärmepumpen oder automatische Lüftungsgeräte von Bedeutung sein. Ausführliche Informationen finden Sie unter www.niedrigenergiehaus-bauen.de

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Ökobilanz

Die Ökobilanz gibt Aufschluss über die ökologischen Auswirkungen von Produkten, Verfahren und Systemen auf die Umwelt. Somit lassen sich verschiedene Produkte, Systeme etc. bezüglich ihrer Umweltverträglichkeit vergleichen. Gleichzeitig können die Daten aus der Ökobilanz für Verbesserungsmaßnahmen der Umwelteigenschaften genutzt werden

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Öffnungsmaß

Öffnungsmaß ist eine andere Bezeichnung für lichtes Maß. Das Öffnungsmaß bezeichnet das Innenmaß eines Hohlraumes. Es hat daher besondere Bedeutung der Planung und beim Einbau von Türen und Fenstern, aber auch bei Wanddurchbrüchen oder dem Standort von Säulen und Pfeilern.

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Offene Bauweise

Mit dem Begriff offene Bauweise ist die Bebauung eines Grundstücks mit entsprechendem Abstand zur Grundstücksgrenze gemeint. Konkret bedeutet dies: Das Gebäude wird mit einem seitlichen Grenzabstand zur Grundstücksgrenze gebaut. Den Gegensatz dazu bildet die geschlossene Bauweise, bei der das Gebäude quasi direkt auf die Grundstücksgrenze gesetzt wird, ohne einen seitlichen Abstand einzuhalten. In den meisten Gegenden in Deutschland ist eine offene Bauweise vorgeschrieben, die geschlossene Bauweise nur in Ausnahmefällen zulässig. Genaueres ergibt sich in diesem Zusammenhang aus dem jeweiligen Bebauungsplan der zuständigen Gemeinde. In offener Bauweise können sowohl Einzelhäuser als auch Doppelhäuser und Reihenhäuser errichtet werden.

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Objektbeschreibung

Soll eine Immobilie verkauft werden, enthält die Objektbeschreibung alle wesentlichen Eckdaten. Es gibt keine einheitlichen Vorschriften darüber, was in einer Objektbeschreibung enthalten sein muss, sofern die Objektbeschreibung als Exposé ausgestellt ist. Beim Kauf einer Immobilie ist eine Objektbeschreibung in Form einer detaillierten Baubeschreibung für die Kreditbewilligung wichtig und muss bei der Bank vorgelegt werden.

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Objektanalyse

Die Objektanalyse wird in der Regel für gewerbliche Immobilien durchgeführt und dient dazu, den Verkehrswert des Objekts zu ermitteln. Dabei fließen Faktoren wie die Lage des Grundstücks, die bereits bestehende oder auch für die Zukunft berechnete Ertragskraft sowie der Zustand des Objekts in die Berechnung mit ein.

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Oberkante (OK)

Die Oberkante ist eine Bemaßungsangabe aus dem Bauwesen. Sie gibt die obere Begrenzung (Höhenkoordinate) eines Geschosses oder des Fußbodens an. Eine besondere Bedeutung hat die Bezeichnung „Oberkante Kellerdecke“ beim Kauf eines Fertighauses. Gilt der Hauspreis ab „Oberkante Kellerdecke“ sind die Kosten für den Keller oder die Bodenplatte bei Häusern ohne Keller nicht im Preis enthalten.  Auch wenn ein Haus ohne Bodenplatte nicht errichtet werden kann, fehlt sie in vielen Hausangeboten. "Ab OK Bodenplatte" bedeuet also nichts weiter als: Nicht im Leistungsumfabg enthalten sind Erdarbeiten, Keller/Bodenplatte. (www.bluffen.info/aktionshaus-bauen.html)

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Oberflächentemperatur

Die Oberflächentemperatur an Wänden, Decken und Fenstern übt Einfluss darauf aus, wie wohl sich der Mensch in seinen eigenen vier Wänden fühlt. Der Mensch fühlt sich am wohlsten, wenn die Oberflächentemperaturen der verschiedenen Flächen so einheitlich wie möglich ausfallen. Hinsichtlich der Wärmedämmung gilt: Je höher die Fähigkeit zur Wärmedämmung eines Baustoffs, desto höher ist auch seine innere Oberflächentemperatur.

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Oberflächenbehandlung

Bei den meisten Werkstoffen ist eine spezielle Oberflächenbehandlung notwendig. Die Oberfläche soll dabei gegen Feuchtigkeit oder sonstige äußeren Einflüsse geschützt werden. Oberflächenbehandlungen sind vor allem bei Holz, aber auch Stahl oder Edelstahl notwendig. Oberflächenbehandlungen werden sowohl bei Neubaumaßnahmen als auch Sanierungs- oder Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.

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Nutzungsgrad

Unter Nutzungsgrad wird allgemein das Verhältnis vom Nutzen zum Aufwand verstanden. Der Nutzungsgrad ist auch in der Heiztechnik ein wichtiger Begriff. Er gibt an, welcher Energieanteil als nutzbare Wärme zur Verfügung steht. Dabei gilt der Jahresnutzungsgrad als Bezugsgröße. Je geringer der Energieanteil der nutzbaren Wärme, desto geringer ist der Nutzungsgrad der Heizung.

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Nutzfläche

Bei der Nutzfläche handelt sich um jenen Teil der Grundfläche eines Gebäudes, der hinsichtlich einer definierten Zweckbestimmung genutzt werden kann. Nicht eingerechnet in die Nutzfläche werden technische Betriebsräume (zum Beispiel Heizungsräume) sowie Treppenhäuser, Eingänge und Flure. (hausbauberater.de/wohnflaechen)

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Nut und Feder

siehe Feder und Nut

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Notstromaggregate

Unter einem Notstromaggregat versteht einen autarken Stromerzeuger, mit dem außerhalb der üblichen Stromnetze Strom erzeugt werden kann. In der Regel besitzt ein Notstromaggregat dazu einen Motor, der mit Benzin oder Diesel angetrieben wird. Mithilfe dieses Verbrennungsmotors wird wiederum Strom erzeugt. Notstromaggregate kommen überall dort zum Einsatz, wo ein Stromausfall für große Probleme sorgen würde. Beispiele dafür sind Krankenhäuser oder die Standorte von Internetservern. Grundsätzlich gibt es Notstromaggregate sowohl in mobiler als auch in stationärer Form.

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Notarieller Kaufpreis

Wird bei einem Notar ein Vertrag über den Kauf einer Immobilie geschlossen und in diesem Zusammenhang ein Preis vereinbart, spricht man auch von einem notariellen Kaufpreis. Dieser Kaufpreis ist für die Berechnung späterer Kosten und Abgaben maßgeblich, zum Beispiel für steuerliche Abschreibungen, für die Ermittlung von Beleihungen oder auch für die Berechnung der Grunderwerbsteuer.

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Niedrigenergiehaus

Seitdem im Jahr 1996 die neue Wärmeschutzverordnung in Kraft getreten ist, gibt es ein festgelegtes Niveau der Wärmedämmung für Neubauten. Ein Gebäude, das als Niedrigenergiehaus eingestuft werden soll, muss nach der neuesten Fassung der Wärmeschutzverordnung einen Heizwärmebedarf erreichen, der um mindestens 25 Prozent geringer ist als die zulässigen Werte. Dabei darf der Jahresheizwärmebedarf einen Wert von maximal 100 Kilowattstunden pro Quadratmeter erreichen. (https://www.niedrigenergiehaus-bauen.de/)

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Niedertemperaturheizung

Eine Niedertemperaturheizung hat niedrige Vorlauftemperatur. Ein Vorteil dieser Heizungsanlage ist, dass die Wärmeverluste der Heizelemente deutlich geringer als bei konventionellen Heizanlagen ausfallen. Dieser Heizungstyp reagiert auf eine Regelung jedoch vergleichsweise langsam und stellt Warmwasser nur mithilfe von zusätzlichen Maßnahmen bereit.

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Niedertemperatur-Schornstein

Der Niedertemperatur-Schornstein ist eine besondere Bauform des Schornsteins. Er ist  gegen die Kondensatbildung resistent und kommt insbesondere bei modernen Brennwert-Heizungsanlagen zum Einsatz.

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Neutralisation

Die Neutralisation ist ein Begriff aus der Heizungstechnik. Bei Brennwertkesseln sammeln sich Schadstoffe im Kondensat, sodass dieses anschließend neutralisiert werden muss. Dafür besitzt die Heizung einen speziellen Filter, in dem die Schadstoffe gesammelt werden. Erst nach der Filterung darf das neutralisierte Kondensat ins Abwasser geleitet werden.

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Neubaufeuchte

Grundsätzlich ist in jedem Neubau eine gewisse Feuchte, die erst nach ein bis zwei kompletten Heizperioden vollständig verschwindet. Wie hoch sie ausfällt, hängt von den verwendeten Materialien ab. So haben beispielsweise Porenbeton-Steine und gebrannte Ziegel eine deutlich geringere Feuchte als andere Baumaterialien.

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Negativer U-Wert

Der sogenannte U-Wert (früher als K-Wert bezeichnet) steht für den Wärmedurchgang durch einen festen Körper. Konkret bedeutet das: Der U-Wert drückt aus, wie viel Energie auf einer Fläche von einen m² entweicht, abhängig von jeweils einem Grad Temperaturunterschied. Wie hoch der U-Wert ausfällt, hängt sowohl vom Wärmeverlust als auch dem Umfang des solaren Wärmegewinns ab.

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Natürliche Baustoffe

Unter einem natürlichen Baustoffe versteht man einen Baustoff, der weitgehend naturbelassen ist. Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang, dass sämtliche moderne Baustoffe einer Behandlung durch den Menschen unterliegen. Daher gibt es streng genommen keine völlig natürlichen Baustoffe mehr. So werden beispielsweise Ziegel gebrannt oder Hölzer mit Schutzanstrichen versehen.

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Nachweisgrenze

Unter dem Fachbegriff Nachweisgrenze versteht man jene Grenze, bis zu der Spuren von Stoffen, Strahlungen etc. mittels der dafür vorgesehenen Messgeräte gerade noch nachgewiesen werden können. Allerdings bedeutet eine nicht vorhandene Nachweisgrenze nicht zwingend, dass von dem jeweiligen Stoff oder der Strahlung nichts vorhanden ist.

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Nachtabsenkung

Wird die Heizungsanlage zu bestimmten Zeiten (meist nachts) mit niedrigen Heizwassertemperaturen betrieben, wird dies als Nachtabsenkung bezeichnet. Die Nachtabsenkung dient der Energieeinsparung und erfolgt bei modernen Heizungsanlagen automatisch. Sie kann jedoch auf den individuellen Bedarf eingestellt werden. Ist tagsüber für lange Zeit niemand zu Hause, kann die Nachtabsenkung daher auch tagsüber erfolgen.

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Nachrüstpflichten

Für Haus- und Wohnungsbesitzer gibt es verschiedene Nachrüstpflichten. Die meisten davon sind in der EnEV (Energieeinsparverordnung) verankert. Danach müssen Neu- und Bestandsbauten bestimmte energetische Anforderungen erfüllen. Vor allem die Heizungsanlagen und die Dämmung des Hauses müssen definierte Voraussetzungen erfüllen, anderenfalls ist der Hausbesitzer dazu verpflichtet, entsprechend nachzurüsten. Des Weiteren gibt es inzwischen eine Nachrüstpflicht für die Anbringung von Rauchmeldern.

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Nachrang

Den Nachrang gibt es im Grundbuch. Es handelt sich dabei um eine Rangstelle, die auf einen besser platzierten Voreintrag erfolgt. Somit ist ein Gläubiger mit einem Nachrang bei einer eventuellen Sicherheitsverwertung des Objektes gegenüber der vor ihm liegenden Rangstelle benachteiligt. Im Umkehrschluss bedeutet das: Gläubiger, die eine vorrangige Sicherheit besitzen, werden bei der Sicherheitsbewertung zuerst befriedigt.

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Nachbesserung

Eine Nachbesserung muss dann durchgeführt werden, wenn eine zuvor vertraglich vereinbarte Leistung mangelhaft ist, also die Anforderungen nicht erfüllt. Dabei kann es sich um verschiedene Mängel handeln: So kann durch die unsachgemäße Ausführung der Leistung die Gebrauchsfähigkeit der Sache eingeschränkt sein oder eine vereinbarte Verarbeitung oder der Stand der Technik nicht erreicht werden. Das Recht auf Nachbesserung besteht grundsätzlich nach der Bauabnahme. Der Bauherr ist dazu verpflichtet, dem Bauunternehmer die Möglichkeit einer Nachbesserung einzuräumen. Dazu ist eine angemessene Frist zu setzen. Kommt der Bauunternehmer innerhalb dieser Frist seiner Pflicht zur Nachbesserung nicht nach, steht es dem Bauherrn zu, weitere Mängelansprüche geltend zu machen.

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Mörtel

Mörtel ist eine Mischung aus Sand, Wasser und Bindemittel, wobei hier je nach angestrebter Verwendungsart verschiedene Mörtelarten unterschieden werden. So unterscheidet man beispielsweise Mauermörtel, Einpressmörtel, Putzmörtel und Estrichmörtel. Mit den Kategorien Luftmörtel und Wassermörtel werden zwei weitere große Gruppen differenziert.

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Mörtel

Mörtel ist eine Mischung aus Sand, Wasser und Bindemittel, wobei hier je nach angestrebter Verwendungsart verschiedene Mörtelarten unterschieden werden. So unterscheidet man beispielsweise Mauermörtel, Einpressmörtel, Putzmörtel und Estrichmörtel. Mit den Kategorien Luftmörtel und Wassermörtel werden zwei weitere große Gruppen differenziert.

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Modernisierung

Als Modernisierung bezeichnet man Baumaßnahmen zur Anpassung von Wohnobjekten an die aktuellen Anforderungen an moderne Wohn- und Arbeitsverhältnisse. Durch Modernisierungsmaßnahmen wird der Gebrauchswert einer Immobilie erhöht und die Wohnverhältnisse werden verbessert. Solche Modernisierungsmaßnahmen können beispielsweise die Verbesserung der Energieeffizienz, der Energieversorgung, des Schallschutzes usw. betreffen. Bestimmte Modernisierungsmaßnahmen werden öffentlich gefördert oder können steuerlich abgeschrieben werden.

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Mitbauhaus

Das Mitbauhaus wird gemeinsam von der Baufirma und dem Bauherrn erstellt. Hauptvorteil ist die Kostenersparnis, insbesondere in Form von Lohnkosten. Mitbauhäuser werden inzwischen von vielen Baufirmen in verschiedenen Stufen (sogenannte Mitbaustufen) angeboten und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

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Mischkonstruktion

Bei einer Mischkonstruktion werden verschiedene Konstruktionsarten miteinander kombiniert, wie z. B. eine Massivbauweise mit einer Holzrahmenkonstruktion. Ebenfalls von einer  Mischkonstruktion wird gesprochen, wenn der untere Teil einer Stahlbetondecke im Werk hergestellt wird und auf der Baustelle mit Ortbeton betoniert wird.

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Mischbauweise

Bei der Mischbauweise werden verschiedene Bauarten miteinander vermischt, also kombiniert. So ist unter anderem eine Mischung aus Massivbauweise und Leichtbauweise üblich, bei der überall dort, wo es aus statischen Gründen erforderlich ist, schwere und massive Baustoffe verwendet werden, an statisch unbedenklichen Stellen jedoch Leichtbaumaterialien zum Einsatz kommen. Die Baustoffe müssen jedoch stets aufeinander abgestimmt werden, andernfalls kann es zu schweren Schäden kommen.

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Mineralische Putze

Mineralische Putze (auch: Mineralputze) sind Putzmörtel, die mit mineralischen Bindemitteln angereichert werden. Dabei sind unter anderem Baukalk oder verschiedene Kalk-/Zementgemische üblich. Aber auch Zement oder Gips können für die Abmischung verwendet werden. Dieses Material kann fertig gemischt gekauft werden.

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Mikroklima

Mikroklima (auch: Kleinklima)
a)    klimatische Bedingungen in Bodennähe (maximale Höhe 2 Meter)
b)    Klima in einem sehr kleinen, genau benanntem Bereich
Insbesondere in dicht besiedelten Gebieten hat die Bebauung großen Einfluss auf das Mikroklima (Baumaterialien, sich verändernde Licht- und Windverhältnisse etc.).

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Mietvertrag

Der Mietvertrag ist ein Vertrag zwischen einem Mieter und einem Vermieter. Er beinhaltet den Gebrauch der vermieteten Sache durch den Mieter während einer befristeten oder unbefristeten Mietzeit. Für die Nutzung der Sache muss der Mieter den sogenannten Mietzins entrichten. Der Mietvertrag enthält detaillierte Angaben über die monatlichen Mietzahlungen und Nebenkosten, eine eventuelle Untervermietung, die Instandhaltung, die Mietdauer und die Kündigung des Mietverhältnisses.

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Mietspiegel

Der Mietspiegel ist eine Übersicht der ortsüblichen Vergleichsmieten. Dieser wird von Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter, unter Umständen in Zusammenarbeit mit der zuständigen Gemeinde, erstellt.

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Mietkauf

Als Mietkauf bezeichnet man eine Kombination aus Vermietung und Kauf einer Immobilie. Dabei wird das Wohngebäude durch den Eigentümer vermietet, jeweils in Verbindung mit einer Verkaufsofferte, die der Mieter innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums annehmen kann oder muss. Dafür muss der Mieter neben der herkömmlichen Miete auch eine Optionsgebühr bezahlen, die er im Falle eines Kaufs der Immobilie wiederum auf den Kaufpreis angerechnet bekommt. Allerdings ist der Mietkauf in Deutschland relativ gering verbreitet, da die steuerlichen Vorteile dieses Modells, beispielsweise durch die degressive Abschreibung, zum größten Teil dem Vermieter bzw. Verkäufer zufließen. (www.baufinanzierungsberatung.com/mietkauf-immobilien.html)

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Mietermodernisierung

Die Mietermodernisierung ermöglicht es Mietern, Bausparmittel zur Modernisierung einer angemieteten Wohnung einzusetzen. Dabei muss zunächst eine Vereinbarung zwischen Mieter und Vermieter geschlossen werden, in der alle geplanten Baumaßnahmen detailliert beschrieben werden. Der Vermieter muss darin seine Zustimmung für die Arbeiten erklären. Als Gegenleistung kann er eine Werterhöhung seines Eigentums ebenfalls in der Vereinbarung festschreiben.

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