Fachbegriffe am Bau

Fachbegriffe

BegriffDefinition
Barrierefrei

Als barrierefrei werden alle baulichen Maßnahmen bezeichnet, die dazu dienen, behinderten und alten Menschen das Leben zu erleichtern und deren Lebensverhältnisse zu verbessern. Die Planungsgrundlagen für barrierefreies Wohnen müssen der DIN 18040-1 Teil 1 und 2 sowie DIN 18040-2 entsprechen. Für öffentliche Gebäude gilt die DIN 180 40-1. (www.hausbauberater.de/barrierefrei-bauen)

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Bauantrag

Ein Bauantrag wird an die zuständige Stadt- oder Gemeindeverwaltung gestellt, um von dieser überprüfen zu lassen, inwieweit das geplante Bauvorhaben mit dem öffentlichen Baurecht vereinbar ist. Daher muss der Bauantrag immer bei der Kommune gestellt werden, in deren Gebiet das zu bebauende Grundstück liegt. Ziel des Bauantrags ist es, eine Baugenehmigung für das betreffende Grundstück zu bekommen. Der Bauantrag muss zahlreiche Angaben zum Gebäude enthalten, zum Beispiel die Bauart, die Bauweise, die Grundstücksgröße usw. Zudem sind Nachweise über die Standsicherheit und die Schall- und Wärmeisolierung des Gebäudes beizufügen. Auch Bauzeichnungen, Lagepläne und eine Berechnung des umbauten Raumes müssen mit dem Bauantrag zur Prüfung eingereicht werden. Erst wenn der Bauantrag genehmigt ist, darf mit dem Bau des Gebäudes begonnen werden.

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Bauanzeige

Eine Bauanzeige wird bei der zuständigen Baugenehmigungsbehörde eingereicht, sofern für das Baugrundstück bereist ein Bebauungsplan existiert. Das Verfahren ist eine stark verkürzte Variante eines Bauantrags: Ein Architekt oder Bauingenieur bestätigt die Einhaltung der Bauvorschriften sowie die erforderliche Gebäudestatik. Mit diesen Angaben reduziert die Baugenehmigungsbehörde ihren Prüfaufwand.

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Baubeschreibung

Baubeschreibung für den Bauantrag
Die Baubeschreibung wird in der Regel mit in den Bauantrag aufgenommen. Es handelt sich hierbei um eine detailgenaue und differenzierte Beschreibung der Bauweise eines Gebäudes. In diese Beschreibung müssen auch die verwendeten Baumaterialien, die Haustechnik und viele andere Faktoren einfließen. Auch die genaue Baukonstruktion muss in der Baubeschreibung detailliert dargelegt werden.

Baubeschreibung für den Bauherrn (Bau- und Leistungsbeschreibung)
In einer Baubeschreibung legt ein Hausanbieter fest, welche Leistungen in seinem Preis enthalten sind, sie wird zu einem Bestandteil des Bauvertrags. Bauinteressenten sollten der Bausbeschreibung größte Bedeutung beimessen. Dieses Dokument kann durchaus zu Fehleinschätzungen führen, wenn die Leistungsaussagen nicht ausreichend sind. 

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Baubiologie

Bei diesem relativ neuen Fachgebiet werden die ganzheitlichen Zusammenhänge zwischen Gebäuden und ihren Nutzern betrachtet. Mit dem Ziel, die größtmögliche Wohngesundheit und ein optimales Wohlbefinden zu erreichen, betrachten Baubiologen die gegenseitigen Wirkungen von Baukonstruktionen, -materialien und –installationen aufeinander.

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Baudenkmal

In Deutschland können Gebäude denkmalrechtlich in neun Bundesländern den Status „Baudenkmal“ erhalten, wenn es sich dabei um ein baugeschichtlich besonders wertvolles Objekt handelt. Die Eigenschaft als Baudenkmal beinhaltet, dass bauliche Veränderungen an diesem Gebäude nur mit Zustimmung der zuständigen Denkmalschutzbehörde vorgenommen werden dürfen. Aufwendungen, die zur Erhaltung oder sinnvollen Nutzung eines Baudenkmals notwendig sind, können in der Regel steuerlich abgeschrieben werden; hier wird der Begriff des Baudenkmals bundesweit einheitlich verwendet. Außerdem gibt es für bestimmte bauliche Maßnahmen an Baudenkmalen Zuschüsse von der öffentlichen Hand.

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Bauerwartungsland

Flächen, die zur Bebauung im Rahmen eines Flächennutzungsplanes vorgesehen sind, bezeichnet man als Bauerwartungsland. Allerdings ist dies eine unverbindliche Angabe, somit besteht kein Rechtsanspruch auf eine spätere Bebauung dieser Flächen.

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Baufeuchte

Unter der Baufeuchte versteht man die Feuchtigkeit, die durch den Bauprozess in das Bauwerk zwangsweise eingebracht wird. Sie entsteht in der Regel durch die Verwendung von Wasser und lässt sich nicht vermeiden. Durch ein gezieltes Austrocknen wird die Baufeuchte reduziert, allerdings kann es mehrere Heizperioden dauern, bis das Mauerwerk vollständig trocken ist. Siehe auch www.hausbauberater.de/bautrocknung.

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Synonyme - Bautrocknung
Baufläche

Wird für ein Grundstück ein Flächennutzungsplan erstellt, so ist in diesem auch die für die Bebauung vorgesehene Fläche auszuweisen. Man spricht dabei auch von der Baufläche. Sie muss nach der allgemeinen Art ihrer baulichen Nutzung dargestellt werden. Man unterscheidet in der Baunutzungsverordnung zwischen verschiedenen Bauflächen, zum Beispiel Wohnbauflächen, gewerbliche Bauflächen, gemischte Bauflächen und Sonderbauflächen.

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Baufortschritt

Der Baufortschritt definiert den Fortgang des Hausbaus und lässt Rückschlüsse auf denFertigstellungstermin zu. Der Baufortschritt ist sowohl im Hinblick auf die Baufinanzierung als auch der Einzugsplanung wichtig. Die Ratenzahlung der Baukosten erfolgt in der Regel gemäß eines Zahlungsplans nach dem Baufortschritt.

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