Fachbegriffe am Bau

Fachbegriffe

BegriffDefinition
E-Modul

Hiermit ist der Maßstab für die Steifigkeit eines Werkstoffs gemeint. Je höher das E-Modul ist, umso steifer ist der Werkstoff. Das E-Modul wird mit der Formel E= Spannung/Dehnung ermittelt.

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Synonyme - Elastizitätsmodul
Effizienzhaus

Ein Effizienzhaus ist ein Gebäude, das besonders wenig Energie verbraucht und somit effektiv Kosten einspart. Als Grundlage dient die Energieeinsparverordnung (EnEV), welche die geforderten Standards definiert. Heute wird der Begriff Effizienzhaus als Überbegriff für verschiedene Formen von energiesparenden Gebäuden (Niedrigenergiehäuser, Nullenergiehäuser und Passivhäuser) gebraucht. Allerdings gelten für jeden Haustyp eigene Grenzwerte hinsichtlich des Energieverbrauchs. Für Effizienzhäuser bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Bauherren dieses Haustyps besondere Fördermöglichkeiten an. Sie können beispielsweise in Form von finanziellen Zuschüssen, aber auch durch steuerliche Erleichterungen oder zinsgünstige Kredite gewährt werden.

Siehe auch https://www.hausbauberater.de/energieeffizient-bauen

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Eigenheim

Unter einem Eigenheim versteht man eine Wohnimmobilie, die von höchstens zwei Parteien bewohnt wird. Aus rechtlicher Sicht muss das Eigenheim einer natürlichen Person gehören.

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Eigenheimzulage

Die Eigenheimzulage ist eine staatliche Subvention für den Bau oder Erwerb von selbstgenutzten Wohnimmobilien in Deutschland. Sie wurde nur bis zum 31. Dezember 2005 gewährt und dann durch die Große Koalition im Rahmen des Gesetzes zur Abschaffung der Eigenheimzulage gestrichen. Die Eigenheimzulage kann jedoch auch heute noch für den Förderzeitraum vor dem 1. Januar 2006 gewährt werden. Dazu muss der notarielle Kaufvertrag oder der Bauantrag vor diesem Stichtag datiert sein. Für Immobilien, die zwischen dem 1. Januar 2004 und dem 31. Dezember 2005 gekauft oder erbaut wurden, beträgt die Eigenheimzulage jährlich ein Prozent der Herstellungskosten bzw. des Kaufpreises. Die Obergrenze ist mit 1.250 Euro pro Jahr gedeckelt, für jedes Kind kommen 800 Euro hinzu. Immobilien mit Kauf- bzw. Erstellungsdatum vor dem 1. Januar 2004 erhalten eine Eigenheimzulage in Höhe von jährlich fünf Prozent des Kaufpreises bzw. der Herstellungskosten. Die Obergrenze liegt hier zwischen 1.278 Euro und 2.556 Euro, je nachdem, ob es sich um einen Neu- oder Altbau handelt.
Einige Finanzberater nennen "Wohnriester" gern die  "Neue Eigeheimzulage", weil Bauinteressenten und Bauherren damit angeblich mehr anfangen können. Über Wohnriester können Sie sich unter www.baufinanzierungsberatung.com informieren.

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Synonyme - Wohnriester
Eigentümer

Der Eigentümer von Grundstücken oder Liegenschaften geht aus der entsprechenden Eintragung im Grundbuch hervor. Er hat in dieser Eigenschaft sowohl Rechte als auch Pflichten: Einerseits hat er das uneingeschränkte Recht an seinem Eigentum, er muss aber andererseits auch Sorge dafür tragen, dass Dritte dadurch nicht zu Schaden kommen. Ein Beispiel für diese Pflicht ist z. B. die Winterräumpflicht. (www.bauversicherungen.net/haus-und-grundbesitzer-haftpflichtversicherung.html)

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Eigentümergemeinschaft

Besitzen mehrere Eigentümer ein Wohnobjekt gemeinsam, wie es beispielsweise bei Eigentumswohnungen der Fall ist, so spricht man auch von einer Eigentümergemeinschaft. Die Eigentümergemeinschaft hat beispielsweise gemeinsam die Kosten für das Grundstück zu tragen, auf dem sich die Immobilie befindet. Zudem muss die Gemeinschaft über alle Maßnahmen, die am gemeinschaftlichen Eigentum vorgenommen werden, abstimmen. Dabei kann es sich beispielsweise um Renovierungen, Veräußerungen, Umbauten etc. handeln. Eine Wohnungseigentümergemeinschaft muss sich nach den Vorgaben des Wohnungseigentumsgesetzes richten.

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Eigentümerwechsel

Der Käufer einer Immobilie muss alle damit im Zusammenhang stehenden Rechtsverhältnisse und Verpflichtungen übernehmen. Ist das Objekt zum Beispiel vermietet, muss mit dem Mieter kein neuer Mietvertrag geschlossen werden, da der neue Besitzer das betreffende Rechtsverhältnis unverändert übernimmt. Somit ist der Mieter rechtlich so zu stellen, als habe gar kein Eigentümerwechsel stattgefunden.

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Eigentumsquote

Als Eigentumsquote bezeichnet man den Anteil der privaten Haushalte in Deutschland, die über eigenes Vermögen in Form von Haus- oder Grundbesitz verfügen. Dabei kann es sich um selbst bewohnte oder vermietete Immobilien und Wohnungen handeln. In den neuen Bundesländern liegt die Eigentumsquote bei etwa 35 Prozent, in den alten Bundesländern mit knapp 50 Prozent deutlich darüber.

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Eigentumsübertragung

Beim Immobilienkauf und –verkauf findet ein Eigentumsübergang statt. Als Eigentumsübertragung gilt der Moment, ab dem das Eigentum vom Verkäufer auf den Käufer offiziell übergeht. Das bedeutet, die Eigentumsübertragung findet nicht mit dem Unterschreiben des Kaufvertrages beim Notar statt, sondern erst mit dem Eintrag in das Grundbuch.

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Synonyme - Eigentumsübergang
Eigentumswohnung

Befinden sich in einem Wohngebäude mehrere Wohnungen, die getrennt voneinander verkauft werden, so handelt es sich dabei um Eigentumswohnungen. Der Käufer erwirbt also das Einzeleigentum an einer Wohnung sowie einen Anteil an den Gebäudeteilen, die gemeinschaftlich genutzt werden. Auch am Grundstück wird er Anteilseigner. Die Kosten für das Grundstück werden dabei anteilig auf alle Wohnungseigentümer umgelegt. Für Eigentumswohnungen können die gleichen Fördermöglichkeiten und Steuervergünstigungen genutzt werden, wie für selbstgenutzte Hausformen.

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